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Orphan - Das Waisenkind

Film (Blu-ray)

€11,99

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Beschreibung

Hätte Rosemaries Baby eine ältere Schwester, dann wäre es Esther! Hinter der Fassade des hübschen, intelligenten Waisenkinds verbirgt sich das Böse - kompromisslos, berechnend und kaltblütig. Nach einer Fehlgeburt entschließen sich Kate und John ihre Familie durch die Adoption des Mädchens zu komplettieren. Doch die frühreife Esther hat ihre ganz eigene Vorstellung vom perfekten Familienleben und wer sich ihr entgegenstellt, muss um sein Leben fürchten…

Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1
Bitrate: 26999 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Transfer von ORPHAN besitzt das Bildformat 1,78:1. Die Bildqualität ist wie man es von einer neuen Produktion erwartet, sehr gut - allerdings nicht völlig frei von Mängeln. Die Schärfe zeigt viel Detail sowie klare Konturen, einige dunkle Szenen wirken aber etwas weich. Unregelmäßiges, verartefaktiertes Korn deutet auf dezenten Rauschfiltereinsatz hin, der Rauschpegel ist allgemein recht hoch, aber nicht störend. Überschärfung ist nicht zu erkennen. Die Kompression arbeitet mit hoher Bitrate und hat keine sichtbaren Probleme mit Artefaktbildung. Die Farbgebung von THE ORPHAN setzt eher auf kühle Töne, die jedoch von dieser Disk perfekt dargestellt werden. Der Kontrastumfang erweist sich als sehr ausgewogen und mit einem satten Schwarz unterlegt. Dadurch besitzt THE ORPHAN eine wirklich gute Plastizität und in dunklen Szenen eine tadellose Durchzeichnung des Geschehens. Nichts überstrahlt oder säuft ab. Schmutz sowie analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial letztendlich ebenfalls nicht.

Für den Hauptfilm sind deutsche Untertitel vorhanden. Das Bonusmaterial beginnt mit dem viertelstündigen Beitrag \"Mamis kleine Teufel: Böse Saat und fiese Kinder\" (HD), welcher eine Art Making Of darstellt. Neben der üblichen Mixtur aus Interviews sowie Aufnahmen von den Dreharbeiten gibt es auch einige Referenzen auf andere, thematisch ähnlich gelagerte Filme mit bösen Kindern zu sehen. Leider enthält er einige heftige Spoiler, so dass man ihn meiden sollte, wenn man ORPHAN noch nicht gesehen hat. Es folgen anschließend drei Interviews mit dem Regisseur sowie zwei der Darsteller, welche 19 Minuten über den Film, die Kollegen sowie die Handlung resümieren. Die geschnittenen Szenen sowie das alternative Ende wurden hintereinander geschnitten und dauern insgesamt vier Minuten. Vor allem letzteres ist hierbei absolut sehenswert. Zum Schluss gibt es noch den deutschen und englischen Trailer zu sehen.

Verfügbare Tonspuren:

Englisch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 3525 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)
Deutsch: DTS-HD Master Audio / 5.1 / 48 kHz / 2300 kbps / 24-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 768 kbps / 24-bit)
Deutsch: LPCM Audio / 2.0 / 48 kHz / 2304 kbps / 24-bit

Die beiden DTS-HD Master Audio 5.1-Tracks kommen in den Sprachen Deutsch und Englisch daher. Zudem gibt es die als durchweg gelungen zu bewertende deutsche Synchronisation noch in einer LPCM-Stereo-Variante. Beide 5.1-Tracks basieren auf demselben Mix und bieten vor allem in den Schockszenen einige brachiale Effekte von den Surroundlautsprechern, um die Wirkung der Schocks zu unterstützen. Hinzu kommen intensive Umgebungsklänge sowie der bedrohliche Score. Ruhigere Szenen wirken dagegen eher frontlastig und mit weniger Ambiente von hinten. Eine lebendige Stereo-Front ergänzt das Ganze mit netten Rechts-Links-Aktivitäten, während der Subwoofer ebenfalls nicht untätig bleibt und das Geschehen mit markantem Druck unterlegt. Die Dialoge bleiben trotzdem in beiden Sprachfassungen zu jeder Zeit problemlos verständlich. Im Endeffekt hat man es hier mit einem sehr guten, aber doch typischen Horror-Suspense-Mix zu tun, der vor allem die Schockeffekte mit brachialen Dynamiksprüngen untermalt. Hier findet man von extremen Höhen bis zu tiefen Bässen praktisch alles, was das Klangspektrum hergibt.

ORPHAN - DAS WAISENKIND ist ein Horror-Thriller des aus Barcelona stammenden Regisseurs Jaume Collet-Serra (HOUSE OF WAX). Produziert wurde das Werk von Dark Castle Entertainment, hinter dem sich niemand geringeres als Joel Silver und Robert Zemeckis verbergen. Der Film handelt von dem Ehepaar Kate (Vera Farmiga, UP IN THE AIR) und John Coleman (Peter Sarsgaard, JARHEAD), deren drittes Kind bei der Geburt nur tot auf die Welt kommt. Daraufhin beschließen sie, ein Waisenkind zu adoptieren und werden bei der neunjährigen Esther (Isabelle Fuhrman, GHOST WHISPERER) fündig, die ursprünglich aus Russland stammt. Kate wird mit der Zeit misstrauisch, denn Esther ist für ihr Alter erstaunlich intelligent und als eine Ordensschwester sie warnt, dass um Esther herum in der Vergangenheit seltsame Vorfälle passiert sind, stellt Kate selbst Nachforschungen an, die nicht nur für sie, sondern auch ihre gesamte Familie gefährliche Konsequenzen haben...

Der Regisseur sagt im Making Of, dass ihm die Charakterisierung der Figuren am Drehbuch gefallen hätte. Tatsächlich nimmt sich ORPHAN sehr viel Zeit, um dem Zuschauer die Verzweiflung und Tragödie des Ehepaars Coleman darzulegen, bevor es dann etwa ab der Mitte des Films zur Sache geht. Über weite Strecken schlägt das Werk in die gleiche Kerbe wie andere Filme mit \"bösen\" Kindern wie DAS OMEN. Fiese Schockszenen, ein paar heftige Morde und ein Finale, welches doch recht einfallsreich daherkommt, überzeugen den Zuschauer jedoch und bieten ein gehobenes Maß an Spannung. Handwerklich hat man ebenfalls alles richtig gemacht. Die düstere, unheilvolle Optik fängt den Zuschauer ein, der Score von John Ottman passt und Isabelle Fuhrman liefert als dämonische Esther eine super Figur ab. Überhaupt spielen alle Darsteller hier sehr überzeugend. Insgesamt hat man es bei ORPHAN mit einem Horrorfilm zu tun, der langsam an Fahrt aufnimmt und dann in der zweiten Hälfte seine Stärken ausspielt. Das Ende ist überdurchschnittlich gut und daher der Film empfehlenswert.

Die Blu-ray Disc kommt von Kinowelt und zeigt THE ORPHAN in guter Bild- und Tonqualität. Das Bonusmaterial ist eher rudimentär, hier fehlt es etwas an Qualität und Quantität.

Details

Verkaufsrang

156

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Kinowelt / Studiocanal

Genre

Horror/Thriller

Spieldauer

123 Minuten

Originaltitel

Orphan

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

156

Medium

Blu-ray

Anzahl

1

FSK

Freigegeben ab 16 Jahren

Studio

Kinowelt / Studiocanal

Genre

Horror/Thriller

Spieldauer

123 Minuten

Originaltitel

Orphan

Sprache

Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)

Tonformat

Deutsch: DTS HD 6.1, Englisch: DTS HD 6.1

Bildformat

16:9 (1,77:1), HD (1080p)

Regisseur

Jaume Collet-Serra

Komponist

John Ottman

Erscheinungsdatum

18.03.2010

Produktionsjahr

2009

EAN

4006680050935

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Bösartig, intensiv, fesselnd! - Eine Perle unter den modernen Psycho-Horror-Schockern!

Der Medienblogger am 13.11.2018

Bewertet: Film (DVD)

Für einen guten Horrorfilm bin ich, leidenschaftlicher Blogger und Filmesehender, auch gerne in Richtung Grusel, immer zu haben. Diese Art von Filmen hat, meiner Meinung nach, noch viel höhere Ansprüche an sich zu setzen, als es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war, da sich dieses Genre im wahrsten Sinne des Wortes „unheimlich“ weiterentwickelt hat, und es heute mehr als nur einige Jumpscares benötigt, um eine wahrlich gelungene Geschichte zu erzählen. Ein Film, der seine eigene Rolle sehr ernst nimmt und trotz seiner zunächst recht abgenutzt klingenden Grundhandlung eine wahre Perle unter den Horror-Thriller-Psychoschockern ist, möchte ich im Folgenden vorstellen: „Orphan – Das Waisenkind“. Der Streifen startet sofort mit einer seiner wenigen schwächelnden Szenen, die aus dem einfachen Grund nicht überzeugen kann, als dass mir es als Zuschauer schwer gefallen ist, sie zunächst in die sonstige Rahmenhandlung einzuordnen. Das Motiv der Filmemacher, das wahre Grauen hinter einer Totgeburt und der damit verbundenen psychischen Belastung drastisch als Form einer Albtraumsequenz darzustellen, macht hierbei durchaus Sinn, vermittelt dem Publikum jedoch eher den Eindruck, man würde hier unnötig blutige Bilder verwenden, um die Aufmerksamkeit mit einem ausufernden Winken aufzusaugen. Das hat der Film nicht nötig – seine Stärken liegen nicht in brutaler Härte, sondern in seiner fiesen Hinterlistigkeit, mit der er seine Zuschauer um den Finger wickelt und eine eisige Gänsehaut beschert. Was sich überaus positiv anmerken lässt, ist die spannungsaufbauende Gliederung des Filmes. Von Szene zu Szene schafft es „Orphan – Das Waisenkind“ eine dermaßen dichte und scharfe Atmosphäre aufzubauen, dass man sie mit dem Messer zerschneiden könnte. Der Streifen steigert sein Spannungsniveau stetig staffelnd, bis er zu einem – und das möchte ich hier betonen – grandiosen Finale, welches es in sich hat und mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Die unvorhergesehene und brachiale Wendung, der Clou, der Plot-Twist, enttäuscht zu keiner Sekunde, deckt alle offenen Fragten ab und lässt sein Publikum schockiert zurück. So überzeugen in dem Streifen die überragenden Figurenschauspieler, die es schaffen, die beklemmende Handlung jederzeit glaubwürdig auf ihren Schultern zu tragen und die Ängste des Zuschauers auf die Leinwand zu übertragen. Isabelle Fuhrman verkörpert ihre Rolle Esther mit einer Boshaftigkeit und Intensität, dass man nie hinter die steinharte und eiskalte Fassade dieses Mädchens blicken kann. Dass sie bei dem Dreh des Films erst zwölf Jahre alt war, zeugt über die Tatsache, dass sich diese Schauspielerin nicht verstecken muss, und ihr riesiges Talent schon in frühen Jahren spätestens hiermit bewiesen hat. Aber auch beispielsweise Vera Farmiga als verwirrte, besorgte Adoptivmutter oder Peter Sarsgaard als ihr Ehemann sind bei mir lediglich auf positive Resonanz gestoßen. Bedeutsam ist für mich auch der Fakt, dass in diesem Horrorfilm (endlich) einmal keine unterdurchschnittlich intelligenten Figuren auftauchen, die sich in jeder möglichen Szene unverständlich und dumm verhalten, sondern sind hier die Motivationen der Figuren zu jeder Zeit nachvollziehbar und verständlich dargestellt. [Zudem finde ich die Rolle von Aryana Engineer als kleine, taub-stumme Max äußerst charmant, und verleiht „Orphan“ zugleich eine unschuldige, kindliche Note, die uns Zugang zu dem Innenleben der jugendlichen Figuren verschafft.] Leider verliert sich der Film in seinem großen Showdown ein wenig in bereits aus anderen vergleichsbaren Genrevertretern bekannten Motiven, was hier nicht hätte sein müssen. „Orphan – Das Waisenkind“ schafft es zwar, aus dem Szenario des weißgekleideten, teuflischen Mädchens eine atmosphärisch dichte und innovative Geschichte zu erzählen, driftet am Ende kurzzeitig in eine ungleiche Katz-und-Maus-Jagd wieder, die man schon oft so gesehen hat, wie auch erst neulich in dem kürzlich erschienenen „Halloween“. Zusätzlich kann ich mir beispielsweise keinen Reim auf die einnehmende Rolle der Großmutter machen, die zwar über die gesamte Lauflänge des Films im Hintergrund zu sehen ist, jedoch bis auf einen Dialog am Anfang keine richtig essenzielle Rolle für den Streifen übernimmt. So wie man den anderen Charakteren den nötigen Tiefgang verliehen hat, so wird die Rolle der Oma vernachlässigt und quasi „übersprungen“. Die Stärken von „Orphan – Das Waisenkind“ lassen sich schnell zusammenfassen: Der Film schafft es innerhalb weniger Minuten, eine intensive Atmosphäre aufzubauen, die den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr loslässt, mit einer Hauptdarstellerin, die vor Bösartigkeit kaum zu übertreffen ist und ihrem Publikum den letzten Nerv raubt, und einem staffelnden Tempo, dass ich sagen muss: Der Film hat mich sehr gut unterhalten und wird mir noch länger im Gedächtnis bleiben. Innerhalb seines Genres kann er aus diesem Grund glänzen, aber auch im Vergleich mit allen Streifen der Welt bleibt mir ein äußerst positiver Nachgeschmack auf der Zunge haften, da nicht jeder Film eine solch intensive Spannung und Atmosphäre aufzubauen weiß, wie es hier geschafft wurde. „Orphan – Das Waisenkind“ ist ein nervenaufreibender und intensiver Horror-Thriller-Psychoschocker, der durch seine pure Boshaftigkeit, unvorhergesehene Handlung und herausragende Charakterdarsteller glänzen kann und gruselig-spannende Unterhaltung auf sehr hohem Niveau bieten kann. Gerne vergebe ich sehr gute vier von fünf möglichen Sternen.

Bösartig, intensiv, fesselnd! - Eine Perle unter den modernen Psycho-Horror-Schockern!

Der Medienblogger am 13.11.2018
Bewertet: Film (DVD)

Für einen guten Horrorfilm bin ich, leidenschaftlicher Blogger und Filmesehender, auch gerne in Richtung Grusel, immer zu haben. Diese Art von Filmen hat, meiner Meinung nach, noch viel höhere Ansprüche an sich zu setzen, als es noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war, da sich dieses Genre im wahrsten Sinne des Wortes „unheimlich“ weiterentwickelt hat, und es heute mehr als nur einige Jumpscares benötigt, um eine wahrlich gelungene Geschichte zu erzählen. Ein Film, der seine eigene Rolle sehr ernst nimmt und trotz seiner zunächst recht abgenutzt klingenden Grundhandlung eine wahre Perle unter den Horror-Thriller-Psychoschockern ist, möchte ich im Folgenden vorstellen: „Orphan – Das Waisenkind“. Der Streifen startet sofort mit einer seiner wenigen schwächelnden Szenen, die aus dem einfachen Grund nicht überzeugen kann, als dass mir es als Zuschauer schwer gefallen ist, sie zunächst in die sonstige Rahmenhandlung einzuordnen. Das Motiv der Filmemacher, das wahre Grauen hinter einer Totgeburt und der damit verbundenen psychischen Belastung drastisch als Form einer Albtraumsequenz darzustellen, macht hierbei durchaus Sinn, vermittelt dem Publikum jedoch eher den Eindruck, man würde hier unnötig blutige Bilder verwenden, um die Aufmerksamkeit mit einem ausufernden Winken aufzusaugen. Das hat der Film nicht nötig – seine Stärken liegen nicht in brutaler Härte, sondern in seiner fiesen Hinterlistigkeit, mit der er seine Zuschauer um den Finger wickelt und eine eisige Gänsehaut beschert. Was sich überaus positiv anmerken lässt, ist die spannungsaufbauende Gliederung des Filmes. Von Szene zu Szene schafft es „Orphan – Das Waisenkind“ eine dermaßen dichte und scharfe Atmosphäre aufzubauen, dass man sie mit dem Messer zerschneiden könnte. Der Streifen steigert sein Spannungsniveau stetig staffelnd, bis er zu einem – und das möchte ich hier betonen – grandiosen Finale, welches es in sich hat und mir sicherlich noch länger im Gedächtnis bleiben wird. Die unvorhergesehene und brachiale Wendung, der Clou, der Plot-Twist, enttäuscht zu keiner Sekunde, deckt alle offenen Fragten ab und lässt sein Publikum schockiert zurück. So überzeugen in dem Streifen die überragenden Figurenschauspieler, die es schaffen, die beklemmende Handlung jederzeit glaubwürdig auf ihren Schultern zu tragen und die Ängste des Zuschauers auf die Leinwand zu übertragen. Isabelle Fuhrman verkörpert ihre Rolle Esther mit einer Boshaftigkeit und Intensität, dass man nie hinter die steinharte und eiskalte Fassade dieses Mädchens blicken kann. Dass sie bei dem Dreh des Films erst zwölf Jahre alt war, zeugt über die Tatsache, dass sich diese Schauspielerin nicht verstecken muss, und ihr riesiges Talent schon in frühen Jahren spätestens hiermit bewiesen hat. Aber auch beispielsweise Vera Farmiga als verwirrte, besorgte Adoptivmutter oder Peter Sarsgaard als ihr Ehemann sind bei mir lediglich auf positive Resonanz gestoßen. Bedeutsam ist für mich auch der Fakt, dass in diesem Horrorfilm (endlich) einmal keine unterdurchschnittlich intelligenten Figuren auftauchen, die sich in jeder möglichen Szene unverständlich und dumm verhalten, sondern sind hier die Motivationen der Figuren zu jeder Zeit nachvollziehbar und verständlich dargestellt. [Zudem finde ich die Rolle von Aryana Engineer als kleine, taub-stumme Max äußerst charmant, und verleiht „Orphan“ zugleich eine unschuldige, kindliche Note, die uns Zugang zu dem Innenleben der jugendlichen Figuren verschafft.] Leider verliert sich der Film in seinem großen Showdown ein wenig in bereits aus anderen vergleichsbaren Genrevertretern bekannten Motiven, was hier nicht hätte sein müssen. „Orphan – Das Waisenkind“ schafft es zwar, aus dem Szenario des weißgekleideten, teuflischen Mädchens eine atmosphärisch dichte und innovative Geschichte zu erzählen, driftet am Ende kurzzeitig in eine ungleiche Katz-und-Maus-Jagd wieder, die man schon oft so gesehen hat, wie auch erst neulich in dem kürzlich erschienenen „Halloween“. Zusätzlich kann ich mir beispielsweise keinen Reim auf die einnehmende Rolle der Großmutter machen, die zwar über die gesamte Lauflänge des Films im Hintergrund zu sehen ist, jedoch bis auf einen Dialog am Anfang keine richtig essenzielle Rolle für den Streifen übernimmt. So wie man den anderen Charakteren den nötigen Tiefgang verliehen hat, so wird die Rolle der Oma vernachlässigt und quasi „übersprungen“. Die Stärken von „Orphan – Das Waisenkind“ lassen sich schnell zusammenfassen: Der Film schafft es innerhalb weniger Minuten, eine intensive Atmosphäre aufzubauen, die den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr loslässt, mit einer Hauptdarstellerin, die vor Bösartigkeit kaum zu übertreffen ist und ihrem Publikum den letzten Nerv raubt, und einem staffelnden Tempo, dass ich sagen muss: Der Film hat mich sehr gut unterhalten und wird mir noch länger im Gedächtnis bleiben. Innerhalb seines Genres kann er aus diesem Grund glänzen, aber auch im Vergleich mit allen Streifen der Welt bleibt mir ein äußerst positiver Nachgeschmack auf der Zunge haften, da nicht jeder Film eine solch intensive Spannung und Atmosphäre aufzubauen weiß, wie es hier geschafft wurde. „Orphan – Das Waisenkind“ ist ein nervenaufreibender und intensiver Horror-Thriller-Psychoschocker, der durch seine pure Boshaftigkeit, unvorhergesehene Handlung und herausragende Charakterdarsteller glänzen kann und gruselig-spannende Unterhaltung auf sehr hohem Niveau bieten kann. Gerne vergebe ich sehr gute vier von fünf möglichen Sternen.

Spannend

Bewertung aus Bielefeld am 23.10.2013

Bewertet: Film (DVD)

Ein spannender Film mit ein paar gut plazierten Schock-Szenen. Nichts für Zarte. Die Entwicklung im Film erzeugt eine steigende Spannung.

Spannend

Bewertung aus Bielefeld am 23.10.2013
Bewertet: Film (DVD)

Ein spannender Film mit ein paar gut plazierten Schock-Szenen. Nichts für Zarte. Die Entwicklung im Film erzeugt eine steigende Spannung.

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