Erläuterungen und Dokumente: Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug

Inhaltsverzeichnis

I. Kommentar, Wort- und Sacherklärungen

II. Textzeugen und Varianten
1. Die Textzeugen
2. Im Manuskript (H) getilgte Varianten (Auswahl)
3. Die Phöbus-Fragmente

III. Quellen und Vorlagen

IV. Zur Entstehungsgeschichte

V. Die Uraufführung

VI. Der Erstdruck

VII. Dokumente zur älteren Rezeptionsgeschichte

VIII. Die neuere Forschung und Rezeption

IX. Literaturhinweise

X. Abbildungsnachweis
Reclams Universal-Bibliothek Band 16068

Erläuterungen und Dokumente: Heinrich von Kleist: Der zerbrochne Krug

Schulbuch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Goethe soll in seiner Weimarer Uraufführung Kleists Zerbrochnen Krug gewissermaßen kaputtinszeniert haben – jedenfalls sah das der überempfindliche Autor so und reagierte heftig: mit bösartigen Epigrammen und mit dem Umschreiben des Schlusses. Diese legendäre Episode der Theatergeschichte kann man aber auch anders sehen, als fatales, aber zwangsläufiges Missverständnis, das leider erst nach Kleists Tod in eine Wertschätzung dieser einzigartig witzigen Variation des Ödipus-Mythos vor ländlich-niederländischem und wie immer bei Kleist auch ganz ernsthaftem Hintergrund überführt werden konnte. Die neu erarbeiteten »Erläuterungen und Dokumente« kommentieren das Stück und dokumentieren seine Entstehungs-, Aufführungs- und Interpretationsgeschichte.

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.

Bernd Hamacher, geb. 1964, ist Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln und wissenschaftlicher Angestellter beim Goethe-Wörterbuch, Arbeitsstelle Hamburg.

Details

ISBN

978-3-15-016068-8

Erscheinungsdatum

01.06.2010

Einband

Taschenbuch

Verlag

Reclam, Philipp

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-15-016068-8

Erscheinungsdatum

01.06.2010

Einband

Taschenbuch

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

14,9/9,5/1,3 cm

Gewicht

82 g

Sprache

Deutsch

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    2. Im Manuskript (H) getilgte Varianten (Auswahl)
    3. Die Phöbus-Fragmente

    III. Quellen und Vorlagen

    IV. Zur Entstehungsgeschichte

    V. Die Uraufführung

    VI. Der Erstdruck

    VII. Dokumente zur älteren Rezeptionsgeschichte

    VIII. Die neuere Forschung und Rezeption

    IX. Literaturhinweise

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