Corpus Delicti

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Ein Prozess

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

19130

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2010

Verlag

btb

Seitenzahl

272

Beschreibung

Rezension

»Juli Zeh ist mit Corpus Delicti der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden.« ("Deutschlandradio")
"Eine Gerichtstragödie in Prosa, ein Traktat in verteilten Rollen, ein Science-Fiction-Krimi und stetig sich beschleunigendes Debattierstück." ("Die Zeit")

Details

Verkaufsrang

19130

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.08.2010

Verlag

btb

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,9/11,9/2,4 cm

Gewicht

250 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74066-6

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Ganz okay

Jacqueline aus Bremen am 07.05.2024

Bewertungsnummer: 2196117

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Corpus Delicti hat mir zu teilen gefallen, anderes war mir manchmal zu abstrakt. Diese Dystopie behandelt eine radikale Gesundheitsdiktatur, die fernab der Realität ist und für mich einfach unverständlich ist. Es würde mich wundern, wenn die Überwachung der kompletten Gesundheit in Zukunft normal wäre, denn unsere aktuelle Gesundheit wurde in dieser Dystopie als falsch und schrecklich bezeichnet.  Auch die Ähnlichkeit der Bücher Auris und Corpus Delicti gefiel mir anfangs erst nicht wirklich, ich habe mich beim Lesen damit arrangiert, aber nie akzeptiert. Ich frage mich, wie das sein kann, dass in zwei Büchern von einem Bruder Moritz, der ein Mädchen vergewaltigt haben soll und sich in der Zelle dann das Leben nimmt, erzählt wird. Ist das nur mir aufgefallen? Corpus Delicti ist nun also das erste Buch von Juli Zeh, welches mir nicht so gut gefallen hat. Der Schreibstil war gut und die Geschichte hatte etwas Fesselndes und anderes an sich, aber es war nicht sehr gut. Dann die Dialoge oder Gespräche, zum Teil waren diese sehr komplex und schwierig zu verstehen, aber im nächsten Absatz waren es dann ganz einfache. Leider konnte ich auch zu keiner der Figuren, liegt wahrscheinlich an dieser abstrakten Zukunft und an den Meinungen die es dann dementsprechend gibt. Ganz angenehm für zwischendurch, Mia war nur leider auf Dauer auch anstrengend.
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Ganz okay

Jacqueline aus Bremen am 07.05.2024
Bewertungsnummer: 2196117
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Corpus Delicti hat mir zu teilen gefallen, anderes war mir manchmal zu abstrakt. Diese Dystopie behandelt eine radikale Gesundheitsdiktatur, die fernab der Realität ist und für mich einfach unverständlich ist. Es würde mich wundern, wenn die Überwachung der kompletten Gesundheit in Zukunft normal wäre, denn unsere aktuelle Gesundheit wurde in dieser Dystopie als falsch und schrecklich bezeichnet.  Auch die Ähnlichkeit der Bücher Auris und Corpus Delicti gefiel mir anfangs erst nicht wirklich, ich habe mich beim Lesen damit arrangiert, aber nie akzeptiert. Ich frage mich, wie das sein kann, dass in zwei Büchern von einem Bruder Moritz, der ein Mädchen vergewaltigt haben soll und sich in der Zelle dann das Leben nimmt, erzählt wird. Ist das nur mir aufgefallen? Corpus Delicti ist nun also das erste Buch von Juli Zeh, welches mir nicht so gut gefallen hat. Der Schreibstil war gut und die Geschichte hatte etwas Fesselndes und anderes an sich, aber es war nicht sehr gut. Dann die Dialoge oder Gespräche, zum Teil waren diese sehr komplex und schwierig zu verstehen, aber im nächsten Absatz waren es dann ganz einfache. Leider konnte ich auch zu keiner der Figuren, liegt wahrscheinlich an dieser abstrakten Zukunft und an den Meinungen die es dann dementsprechend gibt. Ganz angenehm für zwischendurch, Mia war nur leider auf Dauer auch anstrengend.

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Dystopie mit fesselnder Wirkung

M. Sebastian am 22.03.2024

Bewertungsnummer: 2160805

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juli Zeh hat mit ihrem neuen Roman Corpus Delicti wahrlich ein Meisterwerk erschaffen! Das Buch fesselt den Leser von Beginn an in eine Welt, die zunächst unklar erscheint, nach und nach aber immer mehr klarmacht, wie abstoßend sie eigentlich ist. Diese Welt schreckt ab, zieht einen aber doch in den Bann, da sie so absurd und zugleich doch möglich ist. Das Leben einer jungen Frau wird im Laufe der Dystopie durch das herrschende System immer wieder auf den Kopf gestellt und versucht die Wahrheit stets zu verbergen, koste es was es wolle. Die METHODE hält für den Leser immer wieder spannende und überraschende Wendungen bereit, was das Buch bis zur letzten Seite lesenswert macht. Für diejenigen, die Gesellschaftskritik gepaart mit Spannung und einem Hauch Abschreckung lieben, ist Corpus Delicti eine Muss!
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Dystopie mit fesselnder Wirkung

M. Sebastian am 22.03.2024
Bewertungsnummer: 2160805
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Juli Zeh hat mit ihrem neuen Roman Corpus Delicti wahrlich ein Meisterwerk erschaffen! Das Buch fesselt den Leser von Beginn an in eine Welt, die zunächst unklar erscheint, nach und nach aber immer mehr klarmacht, wie abstoßend sie eigentlich ist. Diese Welt schreckt ab, zieht einen aber doch in den Bann, da sie so absurd und zugleich doch möglich ist. Das Leben einer jungen Frau wird im Laufe der Dystopie durch das herrschende System immer wieder auf den Kopf gestellt und versucht die Wahrheit stets zu verbergen, koste es was es wolle. Die METHODE hält für den Leser immer wieder spannende und überraschende Wendungen bereit, was das Buch bis zur letzten Seite lesenswert macht. Für diejenigen, die Gesellschaftskritik gepaart mit Spannung und einem Hauch Abschreckung lieben, ist Corpus Delicti eine Muss!

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Corpus Delicti

von Juli Zeh

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michaela bokon

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Corpus Delicti

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mia Holl eine junge Naturwissenschaftlerin muß sich vor einem Schwurgericht verantworten, da sie nicht der Norm entsprechend lebt. Sie trauert um ihren Bruder, der in Haft Selbstmord begannen hat, er wurde wegen Vergewaltigung verurteilt, rein auf Grund von Indizien , und nun stellt sie das System in Frage. Gesundheit ist zur höchsten Bürgerpflicht geworden und deswegen kontrolliert das System jeden Schritt seiner Bürger, die verpflichtet sind zur Abgabe von täglichen Schlaf.-und Ernährungsberichrten. In einer Zeit wo der Staat die komplette Kontrolle über die Menschen des Landes übernommen hat , sind Personen die das System in Frage stellen als Staatsfeinde zu sehen und zu verfolgen. Da genügt es schon, wenn man die Reinlichkeitsvorschriften nicht befolgt, die von System auferlegte Ernährung nicht beachtet und das täglich festgelegte Programm auf dem Hometrainer ausfallen läßt. In diesem als Science-Fiction dargestellten Roman werden höchst aktuelle Themen aufgeworfen: wo beginnen die individuellen Rechte und wie weit kann der Staat diese einschränken, welches Recht hat der Staat auf das Leben des einzelnen Bürgers Einfluß zu nehmen. Ein 1984 der nahen Zukunft, visionär, spannend und politisch, ein sehr wichtiges Buch, da es aufwühlt.
4/5

Corpus Delicti

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mia Holl eine junge Naturwissenschaftlerin muß sich vor einem Schwurgericht verantworten, da sie nicht der Norm entsprechend lebt. Sie trauert um ihren Bruder, der in Haft Selbstmord begannen hat, er wurde wegen Vergewaltigung verurteilt, rein auf Grund von Indizien , und nun stellt sie das System in Frage. Gesundheit ist zur höchsten Bürgerpflicht geworden und deswegen kontrolliert das System jeden Schritt seiner Bürger, die verpflichtet sind zur Abgabe von täglichen Schlaf.-und Ernährungsberichrten. In einer Zeit wo der Staat die komplette Kontrolle über die Menschen des Landes übernommen hat , sind Personen die das System in Frage stellen als Staatsfeinde zu sehen und zu verfolgen. Da genügt es schon, wenn man die Reinlichkeitsvorschriften nicht befolgt, die von System auferlegte Ernährung nicht beachtet und das täglich festgelegte Programm auf dem Hometrainer ausfallen läßt. In diesem als Science-Fiction dargestellten Roman werden höchst aktuelle Themen aufgeworfen: wo beginnen die individuellen Rechte und wie weit kann der Staat diese einschränken, welches Recht hat der Staat auf das Leben des einzelnen Bürgers Einfluß zu nehmen. Ein 1984 der nahen Zukunft, visionär, spannend und politisch, ein sehr wichtiges Buch, da es aufwühlt.

michaela bokon
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Daniela Perhalt

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Angst ist immer ein mieser Ratgeber!

Bewertet: eBook (ePUB)

Zu diesem Buch griff ich gerade wegen der schlechten Kritiken und was soll ich sagen, ich fand dieses Buch genial! Die Dystopie finde ich im Jahr 2023 nicht so weit hergeholt. Natürlich überzeichnet aber hat man in den letzten Jahren die Augen und Ohren offen gehalten und verfolgt was die WHO und Konsorten alles plant und schon umgesetzt hat, klingt die Geschichte in diesem Roman als wäre schon alles eine kritische Auseinandersetzung der Jetztzeit. Ich selbst habe es erfahren, was Medien und "Co" aus einer Geschichte machen, sie wird so hingedreht, ausgedehnt und ausgeschmückt, dass sie zu einem "Reißer" wird und je nachdem welche Angst gerade "alltagstauglich" ist, dazu angepasst. Und Angst ist nie ein guter Ratgeber! Lieber mit Herz und Hausverstand ins Leben schauen und schon auch mal kritisch hinterfragen aber ohne sich zu verrennen!
5/5

Angst ist immer ein mieser Ratgeber!

Bewertet: eBook (ePUB)

Zu diesem Buch griff ich gerade wegen der schlechten Kritiken und was soll ich sagen, ich fand dieses Buch genial! Die Dystopie finde ich im Jahr 2023 nicht so weit hergeholt. Natürlich überzeichnet aber hat man in den letzten Jahren die Augen und Ohren offen gehalten und verfolgt was die WHO und Konsorten alles plant und schon umgesetzt hat, klingt die Geschichte in diesem Roman als wäre schon alles eine kritische Auseinandersetzung der Jetztzeit. Ich selbst habe es erfahren, was Medien und "Co" aus einer Geschichte machen, sie wird so hingedreht, ausgedehnt und ausgeschmückt, dass sie zu einem "Reißer" wird und je nachdem welche Angst gerade "alltagstauglich" ist, dazu angepasst. Und Angst ist nie ein guter Ratgeber! Lieber mit Herz und Hausverstand ins Leben schauen und schon auch mal kritisch hinterfragen aber ohne sich zu verrennen!

Daniela Perhalt
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