DIE ZEIT und die Bonner Republik
Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte, Quellen. (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg) Band 43

DIE ZEIT und die Bonner Republik

Eine meinungsbildende Wochenzeitung zwischen Wiederbewaffnung und Wiedervereinigung

Buch (gebundene Ausgabe)

€32,90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

DIE ZEIT hat die Bonner Republik kritisch begleitet und wie kaum eine andere Zeitung ihr Bild nach außen geprägt.

Welche Rolle spielte die Wochenzeitung in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, in den Kontroversen zur 'deutschen Frage' sowie in den Diskussionen um die Modernisierung und Liberalisierung?
Bei der Beschäftigung mit diesen Fragen wird deutlich, wie eng die anfänglich noch keineswegs eindeutig westlich-liberale Wochenzeitung und ihre Journalisten in ein engmaschiges Netz europäisch-transatlantischer Konferenzen, Institute und Pressemedien eingebunden war und ist. Die Integration in dieses westliche Netzwerk erlaubte es dem Verleger Gerd Bucerius und Journalisten wie Ernst Friedlaender, Marion Dönhoff und Theo Sommer als Mittler zu wirken und in engem Kontakt zur Bundesregierung auch meinungsbildend in die Außenbeziehungen der Bundesrepublik einzugreifen. In der ZEIT und durch die ZEIT wurde der Westen allmählich zum positiven Bezugspunkt.

Mit Beiträgen von: Philipp Gassert, Karl Christian Führer, Frank Bajohr, Werner Bührer, Alexander Nützenadel, Constantin Goschler, Eckart Conze, Christina von Hodenberg, Claudia Fröhlich, Detlef Bald, Alexander Gallus, Christoph Kleßmann und Konrad H. Jarausch.

'Der Band stellt eine außerordentlich materialreiche Zusammenschau auf die „Zeit“-Geschichte seit 1946 dar. Dabei greifen die Autoren auch auf Teilbestände der Nachlässe von Marion Dönhoff und Gerd Bucerius zurück, die aktuell inventarisiert und erschlos

Die Herausgeber
Christian Haase, geb. 1971, ist Dozent für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Nottingham. Zuletzt: Pragmatic Peacemakers: Institutes of International Affairs and the Liberalization of West Germany (2007).
Axel Schildt, geb. 1951, ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg und Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Zuletzt: Die Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1989/90 (2007).

Details

Einband

gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2008

Herausgeber

Haase + weitere

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

312

Beschreibung

Details

Einband

gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2008

Herausgeber

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

22,8/14,9/2,6 cm

Gewicht

536 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-0243-3

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