Die Heimkehr

detebe Band 23722

Bernhard Schlink

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Beschreibung

Im Fragment eines Heftchenromans über die Heimkehr eines deutschen Soldaten aus Sibirien entdeckt Peter Debauer Details aus seiner eigenen Wirklichkeit. Die Suche nach dem Ende der Geschichte und nach deren Autor wird zur Irrfahrt durch die deutsche Vergangenheit und offenbart auch Peter Debauers Geheimnisse.

Produktdetails

Verkaufsrang 12334
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Verlag Diogenes
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 18,2/11,5/2,2 cm
Gewicht 292 g
Auflage 8. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23722-1

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4/5

Heimkehr, in vielen Facetten

Eberhard Landes am 13.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein vielfältiges Buch, will man es nicht als „etwas wirr“ bezeichnen, was mit meinem Respekt, den ich Bernhard Schlink entgegenbringe, nicht vereinbar wäre. Vielfältig u.a. deshalb, weil der Buchtitel, die Heimkehr, in vielen Facetten beleuchtet wird: da ist der Soldat, der aus dem Krieg heimkehrt, genauso wie Odysseus, der von seiner Odyssee heimkehrt; für meinen Geschmack etwas zu viel rein gepackt: von dem kleinen Jungen bei seinen Schweizer Großeltern, von Rechtsphilosophie über die deutsche Wiedervereinigung , vom (Liebes-) Leben eines Lektors über die Kriegswirren im 2. Weltkrieg, vom Mutter-Sohn-Verhältnis zur Kommune eines amerikanischen Professors in den Bergen, der zudem noch der Vater des Erzählers ist. Ein Roman, der nicht das Niveau von „Liebesfluchten“ oder gar von „Der Vorleser“ erreicht. Trotzdem lohnt es sich selbstverständlich, dieses Buch zu lesen, weshalb ich es hier mit 4 Sternen bewerte.

4/5

Heimkehr, in vielen Facetten

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Ein vielfältiges Buch, will man es nicht als „etwas wirr“ bezeichnen, was mit meinem Respekt, den ich Bernhard Schlink entgegenbringe, nicht vereinbar wäre. Vielfältig u.a. deshalb, weil der Buchtitel, die Heimkehr, in vielen Facetten beleuchtet wird: da ist der Soldat, der aus dem Krieg heimkehrt, genauso wie Odysseus, der von seiner Odyssee heimkehrt; für meinen Geschmack etwas zu viel rein gepackt: von dem kleinen Jungen bei seinen Schweizer Großeltern, von Rechtsphilosophie über die deutsche Wiedervereinigung , vom (Liebes-) Leben eines Lektors über die Kriegswirren im 2. Weltkrieg, vom Mutter-Sohn-Verhältnis zur Kommune eines amerikanischen Professors in den Bergen, der zudem noch der Vater des Erzählers ist. Ein Roman, der nicht das Niveau von „Liebesfluchten“ oder gar von „Der Vorleser“ erreicht. Trotzdem lohnt es sich selbstverständlich, dieses Buch zu lesen, weshalb ich es hier mit 4 Sternen bewerte.

4/5

Geschichte zum nachdenken

cks aus Münster am 13.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lesen Sie das Buch! - Deshalb zum Inhalt nur soviel: Peter Debauer lässt das Fragment eines Groschenromans nicht los. Der Ausschnitt, wo der Mann aus der Krigsgefangenschaft nach hause kommt und dieser seine Frau mit einem anderen vorfindet, kann und darf nicht das Ende der Geschichte sein. Deshalb such Peter nach dem Ende. Auf dieser Suche begegnet er seiner eigenen Geschichte. Aber warum sollte man das Buch lesen? - Es gibt darin eine wundervoll kitschfreie Liebesgeschichte. Das ist selten. - Wer Schlink kennt weiß auch, dass es um die Vergangenheit geht. Um die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus auf individueller Ebene, aber auch auf rechtsphilosophischer Ebene. Man mag staunen: Das ist spannend. - Zu guter letzt ist es auch eine Auseinandersetzung mit der Odysee. Ein Buch das dazu anregt neu über Themen nachzudenken, die man zuweilen etwas satt hat. Bemerkenswert!

4/5

Geschichte zum nachdenken

cks aus Münster am 13.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lesen Sie das Buch! - Deshalb zum Inhalt nur soviel: Peter Debauer lässt das Fragment eines Groschenromans nicht los. Der Ausschnitt, wo der Mann aus der Krigsgefangenschaft nach hause kommt und dieser seine Frau mit einem anderen vorfindet, kann und darf nicht das Ende der Geschichte sein. Deshalb such Peter nach dem Ende. Auf dieser Suche begegnet er seiner eigenen Geschichte. Aber warum sollte man das Buch lesen? - Es gibt darin eine wundervoll kitschfreie Liebesgeschichte. Das ist selten. - Wer Schlink kennt weiß auch, dass es um die Vergangenheit geht. Um die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus auf individueller Ebene, aber auch auf rechtsphilosophischer Ebene. Man mag staunen: Das ist spannend. - Zu guter letzt ist es auch eine Auseinandersetzung mit der Odysee. Ein Buch das dazu anregt neu über Themen nachzudenken, die man zuweilen etwas satt hat. Bemerkenswert!

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