Böses Mädchen
Band 23552

Böses Mädchen

Roman

Buch (Taschenbuch)

10,90 €

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2006

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18/11,4/2 cm

Gewicht

146 g

Beschreibung

Rezension

»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«
»Amélie Nothomb ist eine Meisterin darin, die dunklen Seiten des Menschen aufzuzeichnen, die Wunden, die wir einander zufügen.«
»Amélie Nothomb ist Kult: Ihre Romane haben Millionenauflagen. In ihren Romanen geht es morbide und makaber zu, jedenfalls nicht moralisch und schon gar nicht brav.«
»Diese kleinen, charmanten und auch bissigen Geschichten der französischen Autorin Amélie Nothomb sind immer wieder ein Lesefest.«
»Nothomb ist eine Spielernatur, ihr Metier sind die Worte. Und sie beherrscht alle Tricks.«

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.07.2006

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18/11,4/2 cm

Gewicht

146 g

Auflage

08. Auflage

Originaltitel

Antéchrista

Übersetzt von

Brigitte Grosse

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23552-4

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Eine metaphysische Prüfung

mrs rabes bookaccount am 04.03.2019

Bewertungsnummer: 1190282

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die sechzehnjährige Blanche ist ein stilles, introvertiertes Mädchen. Nichts sehnlicher wünscht sie sich eine Freundin. Trotz ihrer jungen Jahre studiert sie schon an der Universität in Brüssel. Dort trifft sie auf Christa und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Doch die Freundschaft zu dem charismatischen Mädchen endet in einem desaströsen Machtspiel. „Plötzlich schoss es mir durch den Kopf: Sie hieß gar nicht Christa. Ihr wahrer Name war „Antichrista“.“ Es geht eine ungeheuer zerstörerische Kraft von Christa aus. Christa holt Blanche nicht aus ihrer Unsichtbarkeit. „Christa hatte nicht mich gesehen – sie hatte mein Problem gesehen. Und zu ihrem Werkzeug gemacht.“ Punktgenau legt Christa aus reiner Freude an der Boshaftigkeit immer wieder den Finger auf Blanches wunde Punkte. Blanche hatte ihr dazu keinen Anlass gegeben. Christa agiert so, weil sie es kann. Mit Lügen und vorgetäuschtem Charme wickelt sie sogar Blanches Eltern um den Finger, spielt Tochter und Eltern gegeneinander aus. Blanche übt sich in immer wiederkehrenden inneren Dialogen, um sich gegen die Intrigen zur Wehr zusetzten. In Gedanken nennt sie Christa nur mehr die Intrigantin, die Besatzerin, die Antichrista. Es braucht viel Mut, bis Blanche Christa demaskiert und das wahre Gesicht Christas zum Vorschein kommt. „Die Gleichung lautet folgendermaßen: Christa war so schön wie Antichrista scheußlich.“ Lange habe ich überlegt, ob Blanche und Christa nicht eins sind, zwei Seiten einer Medaille, die Gute, Helle - Blanche – gegen das Böse, Dunkle – Christa. Viel spricht dafür, mache Entwicklungen im Roman dagegen. Es ist vor allem der Schluss, der mich zum Grübeln brachte. Böses Mädchen ist kurz und knapp, ganz Amélie Nothomb. Blanche sieht sich mit einer „metaphysischen Prüfung“ konfrontiert“. Es ist die Suche nach einer Identität, nach einem Platz, einer Haltung im Leben eines Mädchens an der Schwelle zum Erwachsen werden. Der Roman bietet einen enormen Interpretationsspielraum und bleibt bis zum Schluss rätselhaft.
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Eine metaphysische Prüfung

mrs rabes bookaccount am 04.03.2019
Bewertungsnummer: 1190282
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die sechzehnjährige Blanche ist ein stilles, introvertiertes Mädchen. Nichts sehnlicher wünscht sie sich eine Freundin. Trotz ihrer jungen Jahre studiert sie schon an der Universität in Brüssel. Dort trifft sie auf Christa und fühlt sich sofort von ihr angezogen. Doch die Freundschaft zu dem charismatischen Mädchen endet in einem desaströsen Machtspiel. „Plötzlich schoss es mir durch den Kopf: Sie hieß gar nicht Christa. Ihr wahrer Name war „Antichrista“.“ Es geht eine ungeheuer zerstörerische Kraft von Christa aus. Christa holt Blanche nicht aus ihrer Unsichtbarkeit. „Christa hatte nicht mich gesehen – sie hatte mein Problem gesehen. Und zu ihrem Werkzeug gemacht.“ Punktgenau legt Christa aus reiner Freude an der Boshaftigkeit immer wieder den Finger auf Blanches wunde Punkte. Blanche hatte ihr dazu keinen Anlass gegeben. Christa agiert so, weil sie es kann. Mit Lügen und vorgetäuschtem Charme wickelt sie sogar Blanches Eltern um den Finger, spielt Tochter und Eltern gegeneinander aus. Blanche übt sich in immer wiederkehrenden inneren Dialogen, um sich gegen die Intrigen zur Wehr zusetzten. In Gedanken nennt sie Christa nur mehr die Intrigantin, die Besatzerin, die Antichrista. Es braucht viel Mut, bis Blanche Christa demaskiert und das wahre Gesicht Christas zum Vorschein kommt. „Die Gleichung lautet folgendermaßen: Christa war so schön wie Antichrista scheußlich.“ Lange habe ich überlegt, ob Blanche und Christa nicht eins sind, zwei Seiten einer Medaille, die Gute, Helle - Blanche – gegen das Böse, Dunkle – Christa. Viel spricht dafür, mache Entwicklungen im Roman dagegen. Es ist vor allem der Schluss, der mich zum Grübeln brachte. Böses Mädchen ist kurz und knapp, ganz Amélie Nothomb. Blanche sieht sich mit einer „metaphysischen Prüfung“ konfrontiert“. Es ist die Suche nach einer Identität, nach einem Platz, einer Haltung im Leben eines Mädchens an der Schwelle zum Erwachsen werden. Der Roman bietet einen enormen Interpretationsspielraum und bleibt bis zum Schluss rätselhaft.

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Freunde oder Feinde

Kaffeeelse am 15.10.2018

Bewertungsnummer: 1139231

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Blanche, ein 16-jähriges Mädchen, Tochter zweier Lehrer, in gutsituiertem Umfeld lebend, beginnt an der Universität Brüssel zu studieren, ist Einzelkind und Einzelgängerin, liest für ihr Leben gern, ist aber auch sehr einsam, wird aufgrund ihrer Schüchternheit auch nicht von Anderen wahrgenommen, wünscht sich dringend eine Freundin. Und getreu dem Motto "Wehe, was ich rief" taucht eine "Freundin" auf. Christa, ebenfalls 16-jährig, aber das genaue Gegenteil der stillen Blanche, ist lebenslustig und allseits beliebt. Blanche wird von ihr in der Uni angesprochen; Blanche wundert sich zwar warum, sie reagiert aber schließlich leichtgläubig, denn der Drang zur Freundschaft obsiegt schlussendlich über ihre Zweifel. Christa schleicht sich listig und manipulierend in das Leben von Blanche und ihren Eltern ein, dominiert alle sogar, bis der Figur Blanche dann die Manipulationen auffallen und sich ihr das Bild der Antichrista eröffnet. Amélie Nothomb besitzt einen Schreibstil mit einem riesigen Sog, man kann das Buch schlecht weglegen. Die Sprache ist einfach, aber auch sehr schön und die Handlung und die Charaktere sind gut entworfen. Es gibt kleinere Mängel, z.B. dass die Eltern von Blanche der Figur Christa verfallen, finde ich etwas abwegig. Aber die Art der Schreibe macht mich neugierig auf mehr von Frau Nothomb.
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Freunde oder Feinde

Kaffeeelse am 15.10.2018
Bewertungsnummer: 1139231
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Blanche, ein 16-jähriges Mädchen, Tochter zweier Lehrer, in gutsituiertem Umfeld lebend, beginnt an der Universität Brüssel zu studieren, ist Einzelkind und Einzelgängerin, liest für ihr Leben gern, ist aber auch sehr einsam, wird aufgrund ihrer Schüchternheit auch nicht von Anderen wahrgenommen, wünscht sich dringend eine Freundin. Und getreu dem Motto "Wehe, was ich rief" taucht eine "Freundin" auf. Christa, ebenfalls 16-jährig, aber das genaue Gegenteil der stillen Blanche, ist lebenslustig und allseits beliebt. Blanche wird von ihr in der Uni angesprochen; Blanche wundert sich zwar warum, sie reagiert aber schließlich leichtgläubig, denn der Drang zur Freundschaft obsiegt schlussendlich über ihre Zweifel. Christa schleicht sich listig und manipulierend in das Leben von Blanche und ihren Eltern ein, dominiert alle sogar, bis der Figur Blanche dann die Manipulationen auffallen und sich ihr das Bild der Antichrista eröffnet. Amélie Nothomb besitzt einen Schreibstil mit einem riesigen Sog, man kann das Buch schlecht weglegen. Die Sprache ist einfach, aber auch sehr schön und die Handlung und die Charaktere sind gut entworfen. Es gibt kleinere Mängel, z.B. dass die Eltern von Blanche der Figur Christa verfallen, finde ich etwas abwegig. Aber die Art der Schreibe macht mich neugierig auf mehr von Frau Nothomb.

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Böses Mädchen

von Amélie Nothomb

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