Internet und Persönlichkeit
Internet und Psychologie / Neue Medien in der Psychologie Band 8

Internet und Persönlichkeit

Differentiell-psychologische und diagnostische Aspekte der Internetnutzung

Buch (Taschenbuch)

€30,80

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Der Band stellt erstmals umfassend das Thema Internet und Persönlichkeit dar. Ziel ist es zu zeigen, dass die psychologische Internetforschung profitieren kann, wenn Persönlichkeitsunterschiede stärker als bisher berücksichtigt werden. Fast alle Fragestellungen zum Internet, die bislang vornehmlich aus sozial- und angewandt-psychologischer Perspektive bearbeitet wurden, lassen sich nämlich auch im Zusammenhang mit Persönlichkeitsmerkmalen untersuchen.
Der Band behandelt entsprechend ein breites Spektrum an Themen: Strategien der differentiell-psychologischen Internetforschung, Persönlichkeitsmerkmale und Formen der Internetnutzung, Selbstdarstellung und Perönlichkeit im Internet, funktionale und dysfunktionale Internetnutzung, Persönlichkeitsmerkmale und internetbasierte Personalauswahl. Insgesamt bietet das Buch eine persönlichkeitspsychologische Fundierung von »human factors« im Internet. Es ist für alle von Interesse, die in Forschung und Praxis mit dem bzw. über das Internet arbeiten.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2005

Herausgeber

Karl-Heinz Renner + weitere

Verlag

Hogrefe Verlag

Seitenzahl

369

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.06.2005

Herausgeber

Verlag

Hogrefe Verlag

Seitenzahl

369

Maße (L/B/H)

24,3/16,7/2,5 cm

Gewicht

725 g

Auflage

1. Auflage 2005

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8017-1852-7

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Ausgezeichneter, fundierter Einblick in das Medium Internet

Susan Gill aus Ludwigshafen am 07.10.2005

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl die weltweite Verbreitung des Internet erst vor wenigen Jahren begonnen hat, ist das World Wide Web (vor allem Dank der Kommunikation per E-Mail) kaum noch aus dem Leben vieler Menschen wegzudenken. Dennoch sind Wirkung und Einfluss dieses relativ jungen Mediums auf verschiedene Aspekte des täglichen Lebens vergleichsweise wenig erforscht. Das umfangreiche Herausgeberwerk macht sich daran diese Lücke zu füllen und präsentiert in 24 Kapiteln den aktuellen Stand der Forschung zum Thema „Internet und Persönlichkeit“. Wenngleich sich das Buch prinzipiell an Leser und Leserinnen mit einem Hintergrund in Psychologie richtet, befasst sich die Mehrheit der Beiträge mit Themen, die auch für Laien von Interesse sind. So gehen die Kapitel in den Abschnitten „Selbstdarstellung und Persönlichkeit im Internet“, sowie „Funktionale und dysfunktionale Internetnutzung“ vielen spannenden Fragen nach, wie z.B. was Kontaktanzeigen im Internet erfolgreich macht, wie das Internet unser Kommunikationsverhalten gegenüber Freunden und Fremden beeinflusst und verändert, wie es zu übermäßigem, bzw. krankhaftem Internetgebrauch kommt, und welche Ziele Personen verfolgen die sich eine private Homepage zulegen oder häufig mit anderen über das WWW chatten. Ebenso interessant sind die Kapitel im Abschnitt „Persönlichkeitsmerkmale und Formen der Internetnutzung“. Sie befassen sich damit, inwieweit schüchterne Menschen lieber per E-Mail kommunizieren, weshalb vergleichsweise wenige Frauen das Internet nutzen, wie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Extraversion, hohes Selbstwertgefühl) mit der Verwendung des WWW zusammenhängen, und wie sich Internet, Identität und Persönlichkeit wechselseitig beeinflussen. Die übrigen zwei Abschnitte („Die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen in der internetbasierten Personalauswahl“, sowie „Strategien der differentiell-psychologischen Internetforschung“) dürften dagegen eher für Personen relevant sein, die sich aus beruflichen Gründen für die Möglichkeiten und Konsequenzen der Internetnutzung interessieren. So konzentrieren sich mehrere Beiträge auf Aspekte der Personalauswahl und Eignungsmessung per Internet, während sich andere Kapitel verschiedenen Facetten der Internetforschung widmen. Erfreulich ist, dass nicht nur Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum Eingang fanden, sondern dass auch Aufsätze ausländischer Forscher (in deutscher Übersetzung) vertreten sind. Somit deckt das Buch nicht nur ein breites Spektrum an Themen ab, sondern bietet einen ausgezeichneten Querschnitt zum Thema „Internet und Persönlichkeit“. Insgesamt ist das Buch sehr interessant und informativ und hat mich in vieler Hinsicht zum Nachdenken angeregt. Da es einen wissenschaftlichen Anspruch verfolgt und sich an einem Fachpublikum orientiert, eignet es sich zwar nicht als Entspannungslektüre, dafür ermöglicht es aber, sich fundiert mit den (positiven wie negativen) Auswirkungen und den Möglichkeiten und Gefahren des Internets auseinander zu setzen. Wer also einen wissenschaftlich fundierten Überblick zum Thema Persönlichkeit und Internetnutzung sucht, liegt mit diesem Buch genau richtig.

Ausgezeichneter, fundierter Einblick in das Medium Internet

Susan Gill aus Ludwigshafen am 07.10.2005
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl die weltweite Verbreitung des Internet erst vor wenigen Jahren begonnen hat, ist das World Wide Web (vor allem Dank der Kommunikation per E-Mail) kaum noch aus dem Leben vieler Menschen wegzudenken. Dennoch sind Wirkung und Einfluss dieses relativ jungen Mediums auf verschiedene Aspekte des täglichen Lebens vergleichsweise wenig erforscht. Das umfangreiche Herausgeberwerk macht sich daran diese Lücke zu füllen und präsentiert in 24 Kapiteln den aktuellen Stand der Forschung zum Thema „Internet und Persönlichkeit“. Wenngleich sich das Buch prinzipiell an Leser und Leserinnen mit einem Hintergrund in Psychologie richtet, befasst sich die Mehrheit der Beiträge mit Themen, die auch für Laien von Interesse sind. So gehen die Kapitel in den Abschnitten „Selbstdarstellung und Persönlichkeit im Internet“, sowie „Funktionale und dysfunktionale Internetnutzung“ vielen spannenden Fragen nach, wie z.B. was Kontaktanzeigen im Internet erfolgreich macht, wie das Internet unser Kommunikationsverhalten gegenüber Freunden und Fremden beeinflusst und verändert, wie es zu übermäßigem, bzw. krankhaftem Internetgebrauch kommt, und welche Ziele Personen verfolgen die sich eine private Homepage zulegen oder häufig mit anderen über das WWW chatten. Ebenso interessant sind die Kapitel im Abschnitt „Persönlichkeitsmerkmale und Formen der Internetnutzung“. Sie befassen sich damit, inwieweit schüchterne Menschen lieber per E-Mail kommunizieren, weshalb vergleichsweise wenige Frauen das Internet nutzen, wie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Extraversion, hohes Selbstwertgefühl) mit der Verwendung des WWW zusammenhängen, und wie sich Internet, Identität und Persönlichkeit wechselseitig beeinflussen. Die übrigen zwei Abschnitte („Die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen in der internetbasierten Personalauswahl“, sowie „Strategien der differentiell-psychologischen Internetforschung“) dürften dagegen eher für Personen relevant sein, die sich aus beruflichen Gründen für die Möglichkeiten und Konsequenzen der Internetnutzung interessieren. So konzentrieren sich mehrere Beiträge auf Aspekte der Personalauswahl und Eignungsmessung per Internet, während sich andere Kapitel verschiedenen Facetten der Internetforschung widmen. Erfreulich ist, dass nicht nur Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum Eingang fanden, sondern dass auch Aufsätze ausländischer Forscher (in deutscher Übersetzung) vertreten sind. Somit deckt das Buch nicht nur ein breites Spektrum an Themen ab, sondern bietet einen ausgezeichneten Querschnitt zum Thema „Internet und Persönlichkeit“. Insgesamt ist das Buch sehr interessant und informativ und hat mich in vieler Hinsicht zum Nachdenken angeregt. Da es einen wissenschaftlichen Anspruch verfolgt und sich an einem Fachpublikum orientiert, eignet es sich zwar nicht als Entspannungslektüre, dafür ermöglicht es aber, sich fundiert mit den (positiven wie negativen) Auswirkungen und den Möglichkeiten und Gefahren des Internets auseinander zu setzen. Wer also einen wissenschaftlich fundierten Überblick zum Thema Persönlichkeit und Internetnutzung sucht, liegt mit diesem Buch genau richtig.

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Internet und Persönlichkeit

von Karl-Heinz Renner, Astrid Schütz, Franz Machilek

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