EigenSinnige Frauen

EigenSinnige Frauen

Zehn Porträts | Faszinierende Biografien und Geschichten von starken Frauen

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung


Was verbindet Madame Pompadour, Marie Curie, Coco Chanel und Simone de Beauvoir? Sie alle weigerten sich, ein konventionelles Leben zu führen, wie es den Erwartungen ihrer Zeit entsprochen hätte. Statt dessen verfolgten sie ihre Ziele und setzten sie durch – oft gegen massiven, meist männlichen Widerstand.

In diesem Band hat Dieter Wunderlich zehn besonders eigensinnige Frauen porträtiert. Der Bogen reicht vom Bauernmädchen Johanna von Orléans, das an seine Bestimmung glaubte und König Karl VII. in den Sieg führte, bis zu Frida Kahlo und Ulrike Meinhof. Bei aller Genauigkeit und Sachkompetenz sind Wunderlichs Darstellungen »so unterhaltsam und spannend wie ein Roman zu lesen« (Frankfurter Rundschau).


  • Zehn Porträts von großen Frauenfiguren der Geschichte


Dieter Wunderlich, geboren 1946 in München, Diplompsychologe, war von 1973 bis 2001 im Management eines großen internationalen Unternehmens tätig. Seit 1999 hat er sich mit Büchern wie z. B. »EigenSinnige Frauen«, »WageMutige Frauen«, »AußerOrdentliche Frauen« und »Verführerische Frauen« als Autor farbiger und sorgfältig recherchierter Biografien einen Namen gemacht. Er lebt in Kelkheim am Taunus.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2004

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.09.2004

Verlag

Piper

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,3 cm

Gewicht

242 g

Auflage

20. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-24058-1

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Sehr guter Überblick, beeindruckend objektiv und wertfrei geschrieben

Bewertung aus Wien am 14.02.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Mann schreibt über zehn eigensinnige Frauen Portraits, gerade diesen Ansatz finde ich höchst interessant. Immer auf der Suche nach starken Role Models las ich dieses Buch und finde gerade den Überblick über diese Frauen interessant. Manche kannte ich noch gar nicht, von anderen wusste ich viel zu wenig. Dass ein kurzer Abriss keine Biografie ersetzen kann, liegt auf der Hand, doch so kann man eine sehr gute Vorauswahl treffen, mit wem man sich näher befassen will. Die Stärke liegt für mich gerade im männlichen und damit nicht feministisch-tendenziösen Blick. Nüchtern, sachlich und wertfrei stellt der Autor die Frauen und die Umstände ihrer Zeit vor, Leser können ihre Schlüsse selbst ziehen. Die chronologische Anordnung finde ich erhellend, weil sie auch zeigt, wie sehr sich im Lauf der Zeit die Widerstände änderten, gegen die diese Frauen ankämpfen mussten. So stürzte ich mich auf Coco Chanel, war aber enttäuscht, dass sie sich trotz ihres unbestrittenen Talents ihre Chance und ihren Erfolg erst durch verschiedene Betten erschlafen musste. Meine persönlichen Favoritinnen wurden Madame Pompadour, die ihre Reize zwar ebenso einsetzte, aber mit enorm strategischem Kalkül. Und Simone de Beauvoir, deren Lebensentwurf ich nachvollziehen und bewundern kann. Von Marie Curie war ich hingegen enttäuscht, andere Frauen ließen mich kalt. Das letzte Portrait von Ulrike Meinhof empfand ich zunächst als gewagt, aber die Umsetzung gibt dem Autor recht. Beeindruckend, wie objektiv er hier bleibt! Als erster Überblick interessant. Nicht unterhaltsam, sondern wissenschaftlich bzw. informativ geschrieben, ich werde mir auch die anderen Bücher aus dieser Reihe holen.

Sehr guter Überblick, beeindruckend objektiv und wertfrei geschrieben

Bewertung aus Wien am 14.02.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Mann schreibt über zehn eigensinnige Frauen Portraits, gerade diesen Ansatz finde ich höchst interessant. Immer auf der Suche nach starken Role Models las ich dieses Buch und finde gerade den Überblick über diese Frauen interessant. Manche kannte ich noch gar nicht, von anderen wusste ich viel zu wenig. Dass ein kurzer Abriss keine Biografie ersetzen kann, liegt auf der Hand, doch so kann man eine sehr gute Vorauswahl treffen, mit wem man sich näher befassen will. Die Stärke liegt für mich gerade im männlichen und damit nicht feministisch-tendenziösen Blick. Nüchtern, sachlich und wertfrei stellt der Autor die Frauen und die Umstände ihrer Zeit vor, Leser können ihre Schlüsse selbst ziehen. Die chronologische Anordnung finde ich erhellend, weil sie auch zeigt, wie sehr sich im Lauf der Zeit die Widerstände änderten, gegen die diese Frauen ankämpfen mussten. So stürzte ich mich auf Coco Chanel, war aber enttäuscht, dass sie sich trotz ihres unbestrittenen Talents ihre Chance und ihren Erfolg erst durch verschiedene Betten erschlafen musste. Meine persönlichen Favoritinnen wurden Madame Pompadour, die ihre Reize zwar ebenso einsetzte, aber mit enorm strategischem Kalkül. Und Simone de Beauvoir, deren Lebensentwurf ich nachvollziehen und bewundern kann. Von Marie Curie war ich hingegen enttäuscht, andere Frauen ließen mich kalt. Das letzte Portrait von Ulrike Meinhof empfand ich zunächst als gewagt, aber die Umsetzung gibt dem Autor recht. Beeindruckend, wie objektiv er hier bleibt! Als erster Überblick interessant. Nicht unterhaltsam, sondern wissenschaftlich bzw. informativ geschrieben, ich werde mir auch die anderen Bücher aus dieser Reihe holen.

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von Dieter Wunderlich

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