Selbs Mord

Roman

Selb-Trilogie Band 3

Bernhard Schlink

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Beschreibung

Ein Auftrag, der den Auftraggeber eigentlich nicht interessieren kann. Der auch Selb im Grunde nicht interessiert und in den er sich doch immer tiefer verstrickt. Merkwürdige Dinge ereignen sich in einer alteingesessenen Schwetzinger Privatbank. Die Spur des Geldes führt Selb in den Osten, nach Cottbus, in die Niederlagen der Nachwendezeit. Ein Kriminalroman über ein Kapitel aus der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit.

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 28.03.2003
Verlag Diogenes
Seitenzahl 272
Maße 18,3/11,6/1,8 cm
Gewicht 243 g
Auflage 13. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23360-5

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Nicht Schlinks bestes Buch

Eberhard Landes am 30.12.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vieleicht fiele meine Bewertung des Buches besser aus, hätte ich vor Selbs Mord die Vorgänger Selbs Betrug und Selbs Justiz gelesen. Da der Zufall mir aber den 3. und letzten Band der Reihe als Ersten in die Hände spielte und mir die Vergangenheit des Privatdetektiv Gerhard Selb als Nazistaatsanwalt zunächst nicht bekannt war, wirkten die Gedanken und Handlungen sowie Beziehungen Selbs zu den mitwirkenden Romanfiguren incl. seiner Lebensgefährtin Brigitte, dem Kommissar Nägelsbach und insbesondere dem ehemaligen Stasi-Mann, der sich als sein Sohn ausgibt, auf mich irritierend; zudem empfand ich die Handlung rund um eine Privatbank in Schwetzingen und eine Bank in der Wendezeit in Cottbus sowie um das Thema Geldwäsche ziemlich verwirrend. Somit hatten die Passagen, in denen es - wie man es von Schlink kennt - um Recht und Gerechtigkeit, um die Orte in der Kurpfalz und um die Bewältigung der deutschen Vergangenheit geht, etwas Vertrautes an sich. Im Fazit: der Roman kommt keinesfalls an „Die Heimkehr“ oder „Das Wochenende“ oder gar „Der Vorleser“ oder schon gar nicht an den Band „Liebesfluchten“ heran.

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Eberhard Landes am 30.12.2009
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