Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Novelle

Schulbuch (Geheftet)

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Beschreibung

In dieser Novelle berichtet Chamisso in märchenhafter Form von einem Mann, der seinen Schatten dem Bösen verkauft. Er muss daraufhin erleben, dass er gegen Geldreichtum Einsamkeit eingetauscht hat, da sich jeder wegen seines fehlenden Schattens von ihm abwendet. So nimmt er Zuflucht in die Natur. Mit dieser Erzählung, die viele autobiografische Züge des Dichters enthält, hatte Adelbert von Chamisso großen Erfolg.
Das Nachwort bietet einen Lebensabriss des Dichters, daneben ist das Heft mit Anmerkungen versehen.

Adelbert von Chamisso wurde am 30.1.1781 in Frankreich geboren und ging 1790 mit seinen Eltern nach Berlin, wo er am Hofe Königin Luises von Preußen als Page arbeitete. Nach der Herausgabe des Grünen Musenalmanachs 1804 studierte er zunächst in Berlin Medizin und Botanik und nahm an einer Weltumsegelung teil, bevor er 1832-38 zusammen mit Gustav Schwab an der Redaktion des Deutschen Musenalmanachs arbeitete. Am 28.8.1838 erlag Adelbert von Chamisso in Berlin einem Lungenleiden.

Details

ISBN

978-3-87291-043-1

Erscheinungsdatum

01.01.2017

Unterrichtsfächer

Geschichte

Einband

Geheftet

Verlag

Hamburger Lesehefte

Beschreibung

Details

ISBN

978-3-87291-043-1

Erscheinungsdatum

01.01.2017

Unterrichtsfächer

Geschichte

Einband

Geheftet

Verlag

Hamburger Lesehefte

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

20/12,8/0,7 cm

Gewicht

59 g

Sprache

Deutsch

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Halb Märchen, halb Novelle: ganz unterhaltsam!

M. Hilgers am 01.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

In seiner phantasievollen Novelle beschreibt Chamisso die Geschichte des jungen Peter Schlemhil. Der tauscht einem merkwürdigem Herrn (dem Teufel?!) seinen Schatten gegen ein nicht versiegendes Goldsäckchen ein - und befindet sich von da an in dessen Gewalt! Stilistisch erinnert die Geschichte zuweilen an den Eichendorffs "Taugenichts" - wenngleich sie nicht nur viel phantasievoller, sondern auch straffer erzählt ist. So straff, dass sie zwar einerseits keine Längen aufweist; andererseits hätte ich mir jedoch stellenweise detailreichere Beschreibungen gewünscht! Dabei verbirgt sich unter der inhaltlichen "Haut" der Erzählung eine Menge interessanter Deutungsaspekte, d. h. die Geschichte hat einige Tiefe! Sogesehen handelt es sich meiner Meinung nach um ein interessantes Märchen vor allem für ältere, m. E. auch aber für jüngere Leser.

Halb Märchen, halb Novelle: ganz unterhaltsam!

M. Hilgers am 01.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

In seiner phantasievollen Novelle beschreibt Chamisso die Geschichte des jungen Peter Schlemhil. Der tauscht einem merkwürdigem Herrn (dem Teufel?!) seinen Schatten gegen ein nicht versiegendes Goldsäckchen ein - und befindet sich von da an in dessen Gewalt! Stilistisch erinnert die Geschichte zuweilen an den Eichendorffs "Taugenichts" - wenngleich sie nicht nur viel phantasievoller, sondern auch straffer erzählt ist. So straff, dass sie zwar einerseits keine Längen aufweist; andererseits hätte ich mir jedoch stellenweise detailreichere Beschreibungen gewünscht! Dabei verbirgt sich unter der inhaltlichen "Haut" der Erzählung eine Menge interessanter Deutungsaspekte, d. h. die Geschichte hat einige Tiefe! Sogesehen handelt es sich meiner Meinung nach um ein interessantes Märchen vor allem für ältere, m. E. auch aber für jüngere Leser.

wundersam wunderbar

Bewertung aus Jena am 01.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine üble Wendung nimmt das Schicksal des Peter Schlemihl als dieser seinen ehrbaren Schatten gegen ein Säckel voll unerschöpflichen Goldes eintauscht. Seitdem fristet er ein unglückliches Dasein, stets auf der Hut vor spöttischen und ängstlichen Menschen, die in ihm nunmehr einen unheilvollen Menschen sehen und sich von ihm abwenden. Seine Liebe zur schönen Mina ist nichts desto trotz stark und doch endet sie im schmerzlichen Verlust, den er selbst hinaufbeschwor indem er in den Handel 'Schatten gegen Seele nach dem Tod' nicht einwilligt... Chamissos Werk ist ein wunderbar inspirierendes und anschauliches voller poetischer Nuancen und sprachlicher Vollkommemheit. Eine effektreiche Mischung aus Fantasie und Realität machen die Geschichte zum 'komischen' Lesevergnügen.

wundersam wunderbar

Bewertung aus Jena am 01.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine üble Wendung nimmt das Schicksal des Peter Schlemihl als dieser seinen ehrbaren Schatten gegen ein Säckel voll unerschöpflichen Goldes eintauscht. Seitdem fristet er ein unglückliches Dasein, stets auf der Hut vor spöttischen und ängstlichen Menschen, die in ihm nunmehr einen unheilvollen Menschen sehen und sich von ihm abwenden. Seine Liebe zur schönen Mina ist nichts desto trotz stark und doch endet sie im schmerzlichen Verlust, den er selbst hinaufbeschwor indem er in den Handel 'Schatten gegen Seele nach dem Tod' nicht einwilligt... Chamissos Werk ist ein wunderbar inspirierendes und anschauliches voller poetischer Nuancen und sprachlicher Vollkommemheit. Eine effektreiche Mischung aus Fantasie und Realität machen die Geschichte zum 'komischen' Lesevergnügen.

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von Adelbert Chamisso

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