Der Mythos des Sisyphos

In neuer Übersetzung und mit einem Nachwort von Vincent von Wroblewsky

Albert Camus

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Beschreibung

«Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.»

Albert Camus’ berühmter Essay, eines seiner wichtigsten philosophischen Werke, kreist um die zentrale Frage, «ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht». Hier entwickelt Camus seine Philosophie des Absurden - dem Spannungsverhältnis zwischen Sinnwidrigkeit der Welt und der menschlichen Sehnsucht nach Sinnhaftigkeit -, die sich durch sein gesamtes Oeuvre zieht.

Produktdetails

Verkaufsrang 3615
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 02.06.2000
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 192
Maße (L/B/H) 19,3/11,8/1,7 cm
Gewicht 158 g
Auflage 25. Auflage, Neuübersetzung
Originaltitel Le Mythe de Sisyphe
Übersetzer Vincent Wroblewsky
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22765-3

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Hoffnung und Absurdität des Schicksals

Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Camus steht erkennbar stärker auf dem Boden der Literatur als demjenigen der Philosophie: Insbesondere Kafka und Dostojewski stehen im Zentrum seines Interesses. -- Was für Schopenhauer der Wille, ist für Camus die Hoffnung: Unglück und Leid würden durch sie ausgelöst. -- Durch nichts gerechfertigte Hoffnung kennzeichne die Absurdität der Existenz. Nur noch "berufsmäßige Rationalisten" glaubten an absolute Wahrheiten, meint Camus. Damit träfe er wohl nicht nur -vermeintlich rationaler Erforschung von Naturgesetzen verpflichtete- Wissenschaftler ebenso ins Mark wie einer speziellen Art vorgeblicher "Rationalität" unterworfene Vertreter der Finanzindustrie. Eine alles dominierende "Zielorientierung" erschiene unter den Augen eines Albert Camus nur als Auswuchs einer absurden Ersatzreligion.

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Hoffnung und Absurdität des Schicksals

Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Camus steht erkennbar stärker auf dem Boden der Literatur als demjenigen der Philosophie: Insbesondere Kafka und Dostojewski stehen im Zentrum seines Interesses. -- Was für Schopenhauer der Wille, ist für Camus die Hoffnung: Unglück und Leid würden durch sie ausgelöst. -- Durch nichts gerechfertigte Hoffnung kennzeichne die Absurdität der Existenz. Nur noch "berufsmäßige Rationalisten" glaubten an absolute Wahrheiten, meint Camus. Damit träfe er wohl nicht nur -vermeintlich rationaler Erforschung von Naturgesetzen verpflichtete- Wissenschaftler ebenso ins Mark wie einer speziellen Art vorgeblicher "Rationalität" unterworfene Vertreter der Finanzindustrie. Eine alles dominierende "Zielorientierung" erschiene unter den Augen eines Albert Camus nur als Auswuchs einer absurden Ersatzreligion.

4/5

Ein lächelndes Trotzdem

Benjamin Haase aus Bremen, Weserpark am 28.08.2009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend vom „Selbstmord“ als einzigem, so Camus, ernsten philosophischen Problem, und damit natürlich der Frage, ob sich das Leben lohne oder nicht, verfolgt dieser das Gefühl der Absurdität und rekonstruiert den Umgang mit der absurden Erkenntnis exemplarisch in der (Geistes-, Philosophie- und Literatur-) Geschichte. Trotz seiner vielleicht eher tristen Prämisse, ist dies aufgrund seiner Schlussfolgerungen ein tatsächlich sinnstiftendes und lebensbejahendes Buch, das der „Absurdität“ ein lächelndes „Trotzdem!“ entgegenwirft! Es hatte außerdem einen (nicht zu wälzenden) Stein bei mir „im Brett“, weil es nicht auf dem Katheder als Trüffel fürs Gehirn ausliegt, sondern aus dem „wirklichen“ Leben kommt und Camus Essay vor Erzählkunst blüht.

4/5

Ein lächelndes Trotzdem

Benjamin Haase aus Bremen, Weserpark am 28.08.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ausgehend vom „Selbstmord“ als einzigem, so Camus, ernsten philosophischen Problem, und damit natürlich der Frage, ob sich das Leben lohne oder nicht, verfolgt dieser das Gefühl der Absurdität und rekonstruiert den Umgang mit der absurden Erkenntnis exemplarisch in der (Geistes-, Philosophie- und Literatur-) Geschichte. Trotz seiner vielleicht eher tristen Prämisse, ist dies aufgrund seiner Schlussfolgerungen ein tatsächlich sinnstiftendes und lebensbejahendes Buch, das der „Absurdität“ ein lächelndes „Trotzdem!“ entgegenwirft! Es hatte außerdem einen (nicht zu wälzenden) Stein bei mir „im Brett“, weil es nicht auf dem Katheder als Trüffel fürs Gehirn ausliegt, sondern aus dem „wirklichen“ Leben kommt und Camus Essay vor Erzählkunst blüht.

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