Ansichten der Natur
Band 2948

Ansichten der Natur

Hrsg. v. Adolf Meyer-Abich

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Herausgeber

Adolf Meyer-Abich

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

173

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Herausgeber

Adolf Meyer-Abich

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

14,7/9,9/1,2 cm

Gewicht

93 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-002948-0

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Dr. Ralf ROTHER

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5/5

Naturphilosophische Betrachtungen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alexander von Humboldt schrieb sein Buch „Ansichten der Natur“ zwischen den Jahren 1799 und 1804, während seiner großen Forschungsreise durch Amerika. Die Reise führte ihn von Venezuela, zu den Flüssen Orinoco und Rio Negro, über die Anden nach Bogota und Quito, und schließlich nach Mexiko und in die USA. Gegliedert ist das Buch in kurze essayistische Betrachtungen, die er auch in Europa auf seinen Vortragsreisen vorstellte. Ich gebe zu, dass ich Humboldts Bücher gerne auf meine Reisen nach Lateinamerika mitnehme, um mich von beiden beeindrucken zu lassen, von Humboldts Literatur und den Landschaften Lateinamerikas. Aber dennoch muss betont werden, dass das Büchlein von Humboldt weit mehr ist, als eine kurzweilige Reiselektüre. Im Unterschied zu den geläufigen Publikationen im Sachbuchbereich popularisiert Humboldt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es geht nicht um Vereinfachungen oder um etwas verständlich zu machen. Es geht Humboldt um das Verstehen oder das Betrachten der Natur. Er kommt auch nicht mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand daher, um seine Erlebnisse und Meinungen kund zu tun. Viel mehr dokumentiert er in seinen Arbeiten seine wissenschaftlichen Ergebnisse und Erfahrungen, die auch immer Zeugnisse seiner naturphilosophischen Betrachtungen sind: eben Ansichten der Natur, die es zu betrachten, zu erfassen und zu verstehen galt. So kann man Hanns Zischler ohne weiteres in seiner Besprechung recht geben, wenn er betonte, dass Alexander von Humboldt eine wissenschaftliche Prosa schrieb, die nicht mehr existiert.
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Naturphilosophische Betrachtungen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Alexander von Humboldt schrieb sein Buch „Ansichten der Natur“ zwischen den Jahren 1799 und 1804, während seiner großen Forschungsreise durch Amerika. Die Reise führte ihn von Venezuela, zu den Flüssen Orinoco und Rio Negro, über die Anden nach Bogota und Quito, und schließlich nach Mexiko und in die USA. Gegliedert ist das Buch in kurze essayistische Betrachtungen, die er auch in Europa auf seinen Vortragsreisen vorstellte. Ich gebe zu, dass ich Humboldts Bücher gerne auf meine Reisen nach Lateinamerika mitnehme, um mich von beiden beeindrucken zu lassen, von Humboldts Literatur und den Landschaften Lateinamerikas. Aber dennoch muss betont werden, dass das Büchlein von Humboldt weit mehr ist, als eine kurzweilige Reiselektüre. Im Unterschied zu den geläufigen Publikationen im Sachbuchbereich popularisiert Humboldt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es geht nicht um Vereinfachungen oder um etwas verständlich zu machen. Es geht Humboldt um das Verstehen oder das Betrachten der Natur. Er kommt auch nicht mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand daher, um seine Erlebnisse und Meinungen kund zu tun. Viel mehr dokumentiert er in seinen Arbeiten seine wissenschaftlichen Ergebnisse und Erfahrungen, die auch immer Zeugnisse seiner naturphilosophischen Betrachtungen sind: eben Ansichten der Natur, die es zu betrachten, zu erfassen und zu verstehen galt. So kann man Hanns Zischler ohne weiteres in seiner Besprechung recht geben, wenn er betonte, dass Alexander von Humboldt eine wissenschaftliche Prosa schrieb, die nicht mehr existiert.

Dr. Ralf ROTHER
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