Die Kämpfe im Drei-Zinnen-Gebiet und am Kreuzberg in Sexten 1915-1917
Schlern-Schriften Band 274

Die Kämpfe im Drei-Zinnen-Gebiet und am Kreuzberg in Sexten 1915-1917

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Beschreibung

GENERALMAJOR VIKTOR SCHEMFIL

Der Verfasser, als Regimentsadjutant der Tiroler Kaiserjäger selbst am südlichen Kriegsschauplatz, schildert die Grenzschutzvorbereitungen, die Angriffs- und Verteidigungspläne und die Kampfhandlungen im Drei-Zinnen- und Kreuzberggebiet bis zum Abzug der italienischen Truppen im Herbst 1917.

Neben zahlreichen anderen Episoden beleuchtet er insbesondere das tragisch verlaufene Paternkofel-Unternehmen des Sextener Bergführers Sepp Innerkofler, der mit Freunden als "fliegende Patrouille" rastlos Gipfel um Gipfel bestieg und dort ins Blickfeld des Gegners zu gelangen suchte, um ihm den Anschein zu vermitteln, alle diese Berge seien österreichisch besetzt und gesichert (vgl. auch Schlern-Schriften 273).

AUS DEM INHALT:

1. TEIL: DIE KÄMPFE IM DREI ZINNEN-GEBIET
- Österreichische Grenzschutzvorbereitungen bis zum Beginn des Krieges mit Italien
- Lage auf italienischer Seite. Angriffspläne
- Lage auf österreichischer Seite
- Die Zinnen-Hochfläche und das Bacherntal
- Österreichischer Angriff auf den Paternsattel am 26. Mai 1915
- Besetzung des oberen Bacherntales durch die Italiener in der ersten Junihälfte 1915. Patrouillengänge Sepp Innerkoflers 7. Bsi 14. Juni 1915
- Österreichische Unternehmungen auf der Zinnen-Hochfläche und im Gebiete des Elfers am 4. Und 6. Juli 1915
- Besetzung der Hochbrunner Schneid, des Zsigmondy-Grates und der Zeltscharte durch die Italiener am 4. August 1915
- Italienische Angriffe im August 1915
- Italienische Angriffe Ende August und im September 1915
- Abmarsch des bayerischen Infanterie-Leibregimentes und der deutschen Artillerie-Formationen. Einsatz des k. u. k. 2. Regimentes der Tiroler Kaiserjäger im Grenzunterabschnitt 10b
- Unternehmungen des X. Marschbataillons des Infanterie-Regimentes Nr. 59 gegen den Sextenstein am 30. Oktober und 1. November 1915
- Der Toblinger Knoten und sein Ausbau als Beobachtungsstation
- Das Kriegsjahr 1916/17
- Auswirkungen der großen österreichischen Herbstoffensive im Jahre 1917 am Isonzo auf die Dolomitenfront

2. TEIL: DIE KÄMPFE AM KREUZBERG IN SEXTEN
- Österreichische Grenzschutzvorbereitungen bis zum Beginn des Krieges mit Italien
- Lage auf österreichischer Seite zur Zeit der Kriegserklärung Italiens
- Österreichische Teilangriffe nach der Kriegserklärung im Grenzunterabschnitt 10b auf den Frugnoni und die Pfannspitze (Monte Vanscuro) von Ende Mai bis 3. Juni 1915
- Italienischer Angriff auf das Wildkarleck (Cima Valone), auf die Porze (Cima Palombino) und das Tilliacher Joch vom 9. Bis 18. Juni 1915
- Vorlegen von Sicherungsabteilungen in das Gebiet von Burgstall - Kreuzbergstraße - Seikofel und Roteck und Einsatz des Bayerischen Infanterie-Leibregimentes
- Italienischer Angriff auf die Höhen östlich des Kreuzbergsattels (Frugnoni-Pfannspitze und Königswand bzw. Filmoorhöhe) vom 9. Bis 12. Und am 18. Juli 1915
- Italienischer Angriff auf die Stellung Burgstall - Seikofel - Roteck am 4. August 1915
- Italienischer Angriff auf die Stellung Burgstall - Pfannspitze am 6. September 1915
- Abmarsch des Bayerischen Infanterie-Leibregimentes und der deutschen Artillerieformationen im Herbst 1915. Einsatz des 2. Regimentes der Tiroler Kaiserjäger im Grenzunterabschnitt 10 b
- Italienischer Angriff im Kreuzbergabschnitt am 24. Oktober 1915
- Der weiße Tod
- Die Jahre 1916/17

Generalmajor Viktor Schemfil, geboren 1879 in Wien, trat er 1899 als Einjährig-Freiwilliger in das III. Regiment der Tiroler Kaiserjäger ein. Er kam als Berufsoffizier nach Bozen, Rovereto und Trient. Im 1. Weltkrieg machte er alle Kämpfe seines Regiments als Kompaniechef, Bataillonskommandeur und schließlich als Regimentsadjutant mit, zunächst in Galizien und dann an der Tiroler Front. Er blieb seinem Kaiserjägerregiment treu bis zum bitteren Ende 1918 in italienischer Gefangenschaft. Nach seiner Heimkehr wurde er in das österreichische Bundesheer übernommen und befehligte in Bregenz als Traditionstruppe der Kaiserjäger das Alpenjägerbataillon 4. Nach kurzer Tätigkeit im Brigadekommando Innsbruck trat er in den Ruhestand.

Nun konnte er sich ganz seiner Berufung als Geschichtsschreiber der Tiroler Front widmen. Der bekannte Schriftsteller Dr. Hartner Seberich schrieb über seine Werke:
„Sie sind nicht irgendeine Kriegsliteratur, von der es soviel gibt - es sind Monographien, die ihr Thema pragmatisch entwickeln, alle Quellen von Freund und Feind ausschöpfen und wirkliche Geschichtswerke wurden. Ein würdiges Denkmal derer, die an der Grenze Tirols kämpften, litten und starben."

Es erschienen die Werke Geschichte des K.u.K. III. Regimentes der Tiroler Kaiserjäger im Weltkrieg (1926), Col di Lana (1935), Pasubio (1936), Monte Piano (1949), Die Kämpfe im Drei-Zinnen-Gebiet (1955), Cristallo (1957), Die Kämpfe am Kreuzberg bei Sexten (1957), Das K.u.K. Tiroler Korps im Jahre 1809 (1959) und Das Paternkofelunternehmen und der Tod Sepp Innerkoflers. Diese Abhandlung stellt eine Meisterleistung kriegsgeschichtlicher Forschungsarbeit dar. Eine wertvolle Studie über die Kämpfe von 1809 liegt im Manuskript vor und harrt auf ihre Veröffentlichung, um die Kenntnisse der Tiroler Freiheitskriege zu ergänzen und abzurunden.

Generalmajor Schemfil verstarb 1960. Mit ihm ist einer der bedeutendsten Kriegsgeschichteschreiber dahingegangen, der sich bleibende Verdienste in der gesamtösterreichischen Geschichtsforschung erworben hat.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Wagner Innsbruck

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

24/16,5/1,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Wagner Innsbruck

Seitenzahl

222

Maße (L/B/H)

24/16,5/1,5 cm

Gewicht

509 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7030-0170-3

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