Sofja Petrowna

Erzählung. Nachw. v. Regula Heusser-Markun

detebe Band 21896

Lydia Tschukowskaja

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Lydia Tschukowskaja, geboren 1907, hat die Zeit der ›Säuberungen‹ unter Stalin bewußt erlebt. Bereits Ende der dreißiger Jahre hatte sie ein beispielhaftes Schicksal dieser Schreckensjahre geschildert. Die Veröffentlichung wurde verboten. Ohne Wissen der Autorin erschien der Roman später in Zürich, Paris, London und New York gleichzeitig, und erst 1988 in der Sowjetunion.

Nach ihrem Philologiestudium arbeitete die Tochter eines Schriftstellers in einem Kinderbuchverlag. Während des Stalin-Terrors wurde ihr Mann verhaftet und erschossen. Das gleiche Los hätte auch sie getroffen, wäre das Manuskript der Erzählung ›Sofja Petrowna‹ in die falschen Hände geraten. Es ist das einzige Buch, das damals über die blutigen Ereignisse entstanden ist. Kurz bevor es 1962 in Moskau erscheinen sollte, wurde es verboten und konnte nur im Westen veröffentlicht werden. Als Tschukowskaja wegen dieser Auslandspublikation sowie ihrer zahlreichen Protestaktionen 1974 aus dem sowjetischen Schriftstellerverband ausgeschlossen wurde, entgegnete sie dessen Vertretern: »Was werden die Ausgeschlossenen tun? Bücher schreiben. Sogar Gefangene haben Bücher geschrieben und schreiben Bücher. Und was werden ›Sie‹ schreiben? Resolutionen. – Schreiben Sie!«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.09.2003
Verlag Diogenes
Seitenzahl 176
Maße (L) 18/11,3/1,2 cm
Gewicht 160 g
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Eva Mathay
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-21896-1

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