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28 Tage lang

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2014

rororo Rotfuchs 21176

(79)
Safier meistert die Gratwanderung zwischen höherem Anspruch und spannender Unterhaltung.
Rezension
Safier erzählt eine große, packende Geschichte von tragischer Wucht, die ihre Leser nicht verfehlen wird.
Portrait

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Plötzlich Shakespeare", "Happy Family", "Muh", "28 Tage lang" und "Mieses Karma hoch 2" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 28.08.2015
Serie rororo Rotfuchs 21176
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-21176-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/126/30 mm
Gewicht 360
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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„Das Grauen in bildhafter Sprache“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt, dass die ganze Bevölkerung Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt, dass die ganze Bevölkerung innerhalb des Ghettos umgebracht werden soll, schließt sie sich dem Widerstand an. Und länger als erhofft kann er der SS trotzen…

David Safier hat ein ganz bestimmtes Metier innerhalb der Schreibkunst inne: Er versteht es sehr gut, humoristische Literatur, gespickt mit allerlei Fantasie, zu kreieren. Viele Stunden der Heiterkeit verdanke ich seinem Können. Sein Talent liegt eindeutig darin, dass er über einen unglaublichen Wortwitz, der oft von Sarkasmus trieft, und eine sehr bildhafte Erzählweise verfügt. Letzteres macht auch sein neuestes Werk zu einer, wie soll ich sagen, ganz emotional bewegten und bildhaften Geschichte, die mir unter die Haut ging. Mira ist vielleicht eine erfundene Protagonistin, allerdings sind nicht alle Charaktere in „28 Tage lang“ erfunden. Am liebsten möchte man vor diesem Grauen, das in einer so plastischen Sprache erzählt wird, die Augen verschließen. Am liebsten möchte man meinen, dass waren keine Menschen, die anderen Menschen so viel Gewalt angetan haben. Schlussendlich wird sich dieser Roman in eine Reihe von Büchern eingliedern, die gegen das Vergessen und gegen den Rassismus ankämpfen werden. Die Jugendbuchausgabe unterscheidet sich von der Erwachsenenausgabe nur durch den Umschlag. Ansonsten ist der Inhalt identisch.

„Safier, einmal ganz anders!!!“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

ein tragisches, geschichtliches Thema wird hier fesselnd, gekonnt und spannend erzählt. Der Autor läßt die Vergangenheit von seiner Protogonistin Mira mit Spannung und Charisma über die Judenverfolgung in Warschau erzählen. Sehr gelungen, empfehlenswert! ein tragisches, geschichtliches Thema wird hier fesselnd, gekonnt und spannend erzählt. Der Autor läßt die Vergangenheit von seiner Protogonistin Mira mit Spannung und Charisma über die Judenverfolgung in Warschau erzählen. Sehr gelungen, empfehlenswert!

„Ein guter Versuch“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer 1942 schließt sie sich In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer 1942 schließt sie sich dem bewaffnetem Widerstand an.

Mir gefällt die Idee sehr gut, das Geschehen der damaligen Zeit unmittelbar zu erzählen, mit einer Hauptfigur, mit der sich jugendliche Leser identifizieren können. Die Handlung ist einfach und linear aufgebaut, die Personen ebenso.
Was mir nicht gefallen hat, war die sehr vereinfachte Sprache, die dadurch sehr gekünstelt und bemüht wirkt. Offensichtlich hat der Autor versucht, auch für junge Leser leicht verständlich zu schreiben, und dabei vergessen, dass Kinder und Jugendliche schon gar nicht, keine blöden Erwachsenen sind. Ich hab Jugendbücher für zwölfjährige mit mehr literarischem Anspruch gelesen. Die kurzen, simplen Sätze lassen keine Atmosphäre aufkommen und auch Emotionen gehen dadurch verloren.

Insgesamt gibts also Punkte für die gute Idee, und Abzüge für die Umsetzung. Wer sich an der Sprache nicht stört, dem sei dieses Buch empfohlen und wer nicht, weiß, ob er sich an der Sprache stört, dem sei die Buchhandlung und eine gemütliche Leseecke empfohlen, um es herauszufinden.

„Ein sehr spannendes Buch“

Nicole Wolfsteiner, Thalia-Buchhandlung Grieskirchen

Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten.
Ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch,
Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten.
Ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch, in dem Safier beweist das er nicht nur lustige Bücher schreiben kann

„Eine sehr bewegende Geschichte!“

Sylvia Bachmayer, Thalia-Buchhandlung Wien

David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders.

Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug trifft sie
David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders.

Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug trifft sie auf einen mysteriösen Jungen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Danach ist alles anders, der halbwegs normale Frieden ist zu Ende. Offiziell sollen nur einige Ghettobewohner umgesiedelt werden, aber in Wahrheit sollen alle deportiert werden. Als Mira ihren unbekannten Retter wieder trifft, soll sie sich entscheiden, entweder nichts tun und sich abtransportieren lassen oder kämpfen. Nach einem weiteren Schicksalsschlag in ihrem Leben wird sie Mitglied des Widerstands, um gegen die SS zu kämpfen. Dieser Kampf verändert einiges und er dauert länger als anfangs gedacht, nämlich 28. Tage lang.

Safier hat, trotz des ergreifenden Themas, nichts beschönigt oder ausgelassen.
Ein Stück Geschichte bildhaft in einem gefühlvollen und spannenden Roman verpackt.
Unbedingt lesen!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
79 Bewertungen
Übersicht
55
20
2
2
0

Ein bewegender Jugendroman!
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2016

Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen. Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich... Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen. Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich der Krieg zuspitzt, schließt sie sich dem Widerstand an und durchlebt eine schwere Zeit voller Angst, Gefahr und der Hoffnung auf ein besseres Leben für die jüdische Bevölkerung in Polen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Was für ein Mensch willst du sein?
von einer Kundin/einem Kunden am 01.09.2015

Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor... Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor endlich die Zeit genommen, den Roman zu schreiben, den er seit 1992 schreiben wollte. Er hat diesen Roman über ein Mädchen, welches im Warschauer Ghetto gelebt hat, für seine Kinder, aber auch für seine Großeltern geschrieben, die in Buchenwald und im Ghetto von Lodz gestorben sind, geschrieben. Und jetzt gibt es das Buch auch als Taschenbuch. Mir persönlich gefällt das neue Cover der „Erwachsenen“-Ausgabe mit dem Mädchen vorne drauf deutlich besser. Ich würde auch diese Ausgabe für Jugendlich ab 13 Jahren empfehlen, denn der Inhalt ist ja derselbe! David Safier erzählt die Geschichte von Mira, ihrer Familie und ihrer Freunde aus der MirasSicht. Das Buch beginnt 1942 und endet am 16. Mai 1943. Mira, eine 16jährige polnische Jüdin lebt mit ihrer Mutter und ihrer 12jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Ihr Vater, ein Arzt, hat die Familie anscheinend im Stich gelassen, und ihr 19jähriger Bruder arbeitet als jüdischer Polizist im Ghetto und damit eigentlich gegen die Bewohner. Mira selbst versucht durch Schmuggel die Mutter und die Schwester durchzubringen. Sie ist ein junges Mädchen, das viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen muss. Trotz alledem gibt es im Warschauer Ghetto inmitten des ganzen Leids und Elends aber auch tatsächlich noch so etwas wie Liebe. Auf seine ganz eigene Weise war dieses Ghetto mit seinem Gestank, der Enge und dem Lärm so lebendig , dass ich es mir einfach nicht ausmalen konnte, dass es je sterben würde.“ (S. 40) Mira steht im Laufe der Geschichte vor dem Dilemma, welchen der beiden jungen Männer sie wirklich liebt. Da ist zum einen Daniel, der in dem Waisenhaus, das von Janusz Korczak geleitet wird, lebt und arbeitet. Und zum anderen Amon, ein junger Mann, der ihr das Leben gerettet hat. Als die Deportationen beginnen, spitzt sich die Situation für alle Beteiligten zu. Sie müssen schreckliche Entscheidungen treffen. Sollen sie den Nazis trauen, dass sie nur umgesiedelt werden? Sollen sie sich dem Widerstand gegen die Deutschen anschließen? Oder hilft es, wenn sie sich verstecken? Können sie so überleben? Spannend und ergreifend erzählt David Safier vom Leben innerhalb des Warschauer Ghettos. Dieses Buch ist gerade durch die Art, wie der Autor sie erzählt, für Jugendliche sehr zu empfehlen. Denn der Autor hat die Geschichte wie einen Abenteuerroman aufgebaut, ohne dass die Geschichte damit verwässert oder zu reißerisch wird. Er packt keine Hintergrundinformation in diesen Roman, sondern verknüpft sehr geschickt wahre Begebenheiten mit seiner fiktiven Handlung. Etwas gewöhnen musste ich mich an die Sprache, die sehr modern ist. Aber dies hat der Autor ganz bewusst gemacht, damit sie für die heutige junge Generation gut verständlich ist. Mir persönlich ging die Geschichte allerdings nicht so unter die Haut wie z.B. der Roman „Jakobs Mantel“ von Eva Weaver (Knaur Verlag), der mir persönlich besser gefallen hat. Nichtdestotrotz ist dies ein sehr gut gemachter Roman, der viel Information über das Leben und das Leiden der Juden im Warschauer Ghetto und der perfiden Grausamkeiten der Deutschen aufzeigt. Dieser Roman erscheint auch als Taschenbuch zeitgleich als „Jugend“- und „Erwachsenen“-Ausgabe.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
28 Tage lang
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Buch von David Safier ohne gelbes Cover? Und was für eins!! Warschauer Ghetto: Ein tapferes Mädchen schmuggelt Essen für die Familie, schließt sich dann dem Widerstand an und ist am Ende auch bereit zu töten. Miras Geschichte hat mich sehr bewegt!

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