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1984

Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann

(4)

»Freiheit bedeutet die Freiheit, zu sagen, daß zwei und zwei vier ist. Gilt dies, ergibt sich alles übrige von selbst.«

Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuell: Mit 1984 schuf George Orwell eines der einflußreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts.

Mit einem Nachwort von Daniel Kehlmann

Portrait
George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 16.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28945-8
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 15,1/10,3/3,3 cm
Gewicht 284 g
Übersetzer Michael Walter
Verkaufsrang 2.710
Buch (Taschenbuch)
12,40
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„Spannend, beklemmend und aktuell wie eh und je!“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf regimekritische Gedanken werden die Menschen inhaftiert und gefoltert.

In erster Linie kontrolliert die Partei die Bevölkerung mithilfe manipulierter Berichterstattung. Auch das Archivmaterial wird laufend umgeschrieben, ein Lernen aus der Vergangenheit wird so unmöglich gemacht. Sprache wird auch im Allgemeinen ein Machtmittel der Partei, die darum bemüht ist, den Wortschatz so zu reformieren, dass letztendlich Wörter wie "Freiheit" und "Gleichheit" ihre politische Bedeutung verlieren. Gibt es keine Sprache, um Kritik in Worte zu fassen, wird demnach auch der kritische Gedanke verhindert.

Man muss gar nicht an Diktaturen z.B. in Nordkorea denken, um Parallelen in unserer heutigen Zeit zu finden. Täglich werden wir von "alternativen Fakten" überschwemmt (die Ausgabe aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag enthält ein sehr treffendes Nachwort zu dieser Thematik), die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Daher ist Orwells Roman nach wie vor aktuell. Dazu ist er einfach unglaublich spannend geschrieben und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre, die auf jeder Seite spürbar ist.
Orwell hat diesen Roman Ende der 40er Jahre verfasst und dabei einen erschreckenden Blick in die Zukunft geworfen. Sein Hauptcharakter Winston lebt in einem totalitären System, in dem die über allem stehende, unfehlbare Partei alle Bereiche des Lebens kontrolliert und jeder Bürger nonstop überwacht wird. Beim bloßen Verdacht auf regimekritische Gedanken werden die Menschen inhaftiert und gefoltert.

In erster Linie kontrolliert die Partei die Bevölkerung mithilfe manipulierter Berichterstattung. Auch das Archivmaterial wird laufend umgeschrieben, ein Lernen aus der Vergangenheit wird so unmöglich gemacht. Sprache wird auch im Allgemeinen ein Machtmittel der Partei, die darum bemüht ist, den Wortschatz so zu reformieren, dass letztendlich Wörter wie "Freiheit" und "Gleichheit" ihre politische Bedeutung verlieren. Gibt es keine Sprache, um Kritik in Worte zu fassen, wird demnach auch der kritische Gedanke verhindert.

Man muss gar nicht an Diktaturen z.B. in Nordkorea denken, um Parallelen in unserer heutigen Zeit zu finden. Täglich werden wir von "alternativen Fakten" überschwemmt (die Ausgabe aus dem Ullstein Taschenbuch Verlag enthält ein sehr treffendes Nachwort zu dieser Thematik), die Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge ist auf den ersten Blick kaum erkennbar. Daher ist Orwells Roman nach wie vor aktuell. Dazu ist er einfach unglaublich spannend geschrieben und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre, die auf jeder Seite spürbar ist.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 26.01.2018
Bewertet: anderes Format

Der Klassiker unter den Dystopien. 1948 erstmalig erschienen und noch immer so aktuell!

beklemmend genial
von Susanne am 17.01.2018

Es ist unglaublich, wie man so sehr in eine Welt hineingesogen werden kann, ohne dass es Actionscenen irgendwelcher Art gibt. Das Leben in einem vollständig überwachten Staat wird so gut wie beschrieben, dass es einfache Möglichkeiten nur noch beklemmend ist. Trotzdem will man immer... Es ist unglaublich, wie man so sehr in eine Welt hineingesogen werden kann, ohne dass es Actionscenen irgendwelcher Art gibt. Das Leben in einem vollständig überwachten Staat wird so gut wie beschrieben, dass es einfache Möglichkeiten nur noch beklemmend ist. Trotzdem will man immer Wissen, wie es weiter geht. Richtig mitreißen tut einen dieses Buch aber erst dann, wenn man sich bewusst wird, wie viel von diesem fiktiven Überwachungsstaat heute selbst in der westlichen Welt real sind und wie bereitwillig sich so mancher ausspionieren lässt. Dieses Buch ist nicht geeignet für Freunde der Wohlfühlliteratur; für alle anderen ist es jedoch ein absoluter muss!