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1933 war ein schlimmes Jahr

Roman

(4)
"Fante war mein Gott." Charles Bukowski.

Ein Kultautor und sein vergessener Roman werden wiederentdeckt. Erstmals kann die Geschichte des Dominic Molise in angemessener Übersetzung gelesen werden, durch Alex Capus in den richtigen Sound gebracht. Es ist die Geschichte eines persönlichen und eines Klassenkampfes in der Zeit der großen Wirtschaftskrise: Ein bewegender und komischer Roman über die Jugend und ihre Auflösung im Erwachsenenleben.

„John Fantes Romane gehören zum Besten, was die amerikanische Literatur je hervorgebracht hat.“ Charles Bukowski

„John Fante ist einer der ganz großen West-Coast-Autoren – italienische Leidenschaft gepaart mit californischer Coolness.“ Alex Capus

Gefangen in einer Kleinstadt am Fuß der Rocky Mountains in den dreißiger Jahren, wünscht sich der 17-jährige Dominic Molise nichts mehr, als ein Baseball-Star zu werden. Die großen Siege, die große Anerkennung, die große Liebe. Aber er kämpft stattdessen mit der italienischen Herkunft seiner Eltern und dem Druck, im Familienbetrieb mitzuarbeiten. Ziegelsteine zu stapeln ist nichts für ihn. Sein Vater hingegen versucht ihn vor dem unausweichlichen Scheitern zu bewahren und zu überzeugen, statt des Baseballschlägers doch lieber eine Maurerkelle in die Hand zu nehmen. Seine Mutter weiß sich nicht besser zu helfen, als zu beten. Aber Dominic hört nicht auf zu träumen.
Portrait
JohnFante (1909 - 1983) war der Sohn italienischer Einwanderer. Ging Ende der 20er Jahre nach Kalifornien und begann dort eine Karriere als Autor. Sein Broterwerb blieb jedoch lebenslang das Drehbuch-Schreiben.
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte, Philosophie und Ethnologie in Basel und arbeitete während und nach seinem Studium als Journalist und Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und bei der Schweizer Depeschenagentur. 1994 veröffentlichte Alex Capus seinen ersten Erzählband, dem seitdem neun weitere Bücher mit Kurzgeschichten, historischen Reportagen und Romanen folgten. Capus verbindet sorgfältig recherchierte Fakten mit fiktiven Erzählebenen, in denen er die persönlichen Schicksale seiner Protagonisten einfühlsam beschreibt. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt; für seine schriftstellerische Arbeit erhielt er zahlreiche Preise. Daneben hat Capus auch als kongenialer Übersetzer von Romanen des US-amerikanischen Autors John Fante gewirkt. Alex Capus lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Olten/Schweiz.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-05031-3
Verlag Blumenbar
Maße (L/B/H) 21,3/13,9/2,1 cm
Gewicht 275 g
Originaltitel 1933 Was a Bad Year
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Alex Capus
Buch (gebundene Ausgabe)
16,50
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John Fantes Roman '1933 war ein schlimmes Jahr', welchen er mit 54 Jahren im Sommer 1963 schrieb (nachzulesen im anschließenden Nachwort des Übersetzers Alex Capus), weist eine gewaltige bildhafte Sprache auf. Die trostlosen, nüchternen und teils düsteren Situationen, Verhältnisse und Verstrickungen werden durchgängig aus der Ich-Perspektive des Dominic Molise geschildert. Die Parallelen der Story einerseits zu Fantes persönlichem Leben (siehe Nachwort) und den Werken Bukowskis (John Fante war ein maßgebliches Vorbild Bukowskis) sind unverkennbar.
Absolute Pflichtlektüre für Bukowski-Fans!
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 20.12.2017
Bewertet: anderes Format

Ein unvergleichlicher Sprachstil, der einen von der ersten Seite an packt.

Was für eine großartige Wiederentdeckung!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Schon nach den ersten paar Seiten war ich Fan von Fantes besonderem Erzählstil und seinem eigensinnig ironischen "Anti-Helden-Alter-Ego" Dominic Molise.


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