Klassiker der österreichischen Küche finden

1913

Der Sommer des Jahrhunderts

(60)
Die Geschichte eines ungeheuren Jahres – der internationale Bestseller jetzt im handlichen Taschenformat!
»Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen – Illies' Geschichten sind einfach großartig.« Ferdinand von Schirach
Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama des Jahres, in dem unsere Gegenwart begann: 1913. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich. Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalls inne. Florian Illies lässt dieses Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein erstes Flackern des Untergangs, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.
Rezension
Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten Andreas Müller Darmstädter Echo 20140726
Portrait
Florian Illies, geboren 1971 in Schlitz bei Fulda, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons der »Frankfurter Allgemeinen«, einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. Im Jahr 1999 wurde er mit dem Ernst-Robert-Curtius Förderpreis für Essayistik ausgezeichnet. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Derzeit arbeitet er als freier Autor in Berlin.
Zitat
»Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten«
Andreas Müller, Darmstädter Echo, 26.7.2014
»Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben.«
Alexander Kluge, Welt am Sonntag
»Ein Juwel von einem Buch«
Observer
»Florian Illies erzählt die Geburt der Moderne als eine komische und gelegentlich herzzerreißende Seifenoper. Ein großes Vergnügen.«
Washington Post
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52053-4
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 144/93/30 mm
Gewicht 254
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 3
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12,40
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Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Illies und läßt sein Buch "1913" mit einer Tagebucheintragung von Arthur Schnitzler am 31.12.enden. Dazwischen begegnen wir Franz Kafka, Alma Mahler und Kokoschka, Egon Erwin Kisch, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn, Ernst Ludwig Kirchner, Siegmund Freud ,Ernst Jünger, Robert Musil, Rilke, Karl Kraus, Max Beckmann und und und. Welch' unglaublich intensive Zeit. Journalisten, Schriftsteller, Ärzte, Musiker, bildende Künstler und ihre Musen. Schlicht alles von Rang und Namen in der Kunst-oder auch nicht Szene tummelt sich in diesem kurzweiligen, interessanten, sehr unterhaltsamen Roman.
Großes Lesevergnügen

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Diese Buch ist ein Lesegenuss und informativ zugleich. Illies schafft es auch immer wieder von den geschichtlichen Fakten ausgehenden, die Fantasie des Lesers zum sprudeln zu bringen. Diese Buch ist ein Lesegenuss und informativ zugleich. Illies schafft es auch immer wieder von den geschichtlichen Fakten ausgehenden, die Fantasie des Lesers zum sprudeln zu bringen.

„Das gab´s nur einmal“

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Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke, und Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke, und dann gab es dann noch den kleinen österreichischen Postkartenmaler, welcher in München biedere Stadtansichten an den Mann brachte, Adolf Hitler...

„1913“

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Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen Josef Stalin und Adolf Hitler Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen Josef Stalin und Adolf Hitler in Wien. Wir erfahren Heiteres über die Musen des Oskar Kokoschka des Pablo Picasso. Die Empfindsamkeiten von Rilke, Thomas und Heinrich Mann begleiten uns ebenso wie die geistigen Labyrinthe des Franz Kafka durch dieses Panorama der fiebrigen Boheme Europas, die ins 20. Jahrhundert aufgebrochen ist.
Man spürt die Atmosphäre des Jahres 1913, garniert durch die dem Autor eigene heitere Ironie.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
60 Bewertungen
Übersicht
47
11
1
1
0

Viel Information unterhaltsam verpackt
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2015

Viele von Ihnen kennen Florian Illies wahrscheinlich durch sein Buch „Generation Golf“. Sein aktuelles Buch ist ein sehr interessantes Buch über das Jahr 1913. Als Leser kann man sich jetzt natürlich fragen, warum er sich gerade dieses eine spezielle Jahr herausgesucht hat. Schließlich wusste damals ja noch niemand, dass... Viele von Ihnen kennen Florian Illies wahrscheinlich durch sein Buch „Generation Golf“. Sein aktuelles Buch ist ein sehr interessantes Buch über das Jahr 1913. Als Leser kann man sich jetzt natürlich fragen, warum er sich gerade dieses eine spezielle Jahr herausgesucht hat. Schließlich wusste damals ja noch niemand, dass ein Jahr später der 1. Weltkrieg ausbrechen würde. Aber, wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man, dass sich in der Kulturlandschaft 1913 einiges getan hat. Florian Illies erzählt auf sehr unterhaltsame und journalistische Weise in 12 Kapitel (für jeden Monat ein Kapitel), was in diesem Jahr passiert ist. Fußnoten sucht man in diesem Buch vergebens, allerdings gibt es am Ende des Buches eine 5 Seiten umfassende Auswahlbibliografie. Wir erfahren viel über Dichter wie Proust, Kafka, Benn, Döblin, Mann u.a., über Maler und ihre Musen wie z.B. Kokoschka und Alma Mahler, Kirchner, die Künstlergruppen „Die Brücke“ und der „Blaue Reiter“, über Komponisten wie Schönberg, den Streit der Psychoanalytiker Freud und Jung und einige wenige Politiker. Allerdings erfahren wir weniger über die Werke der Künstler, sondern über ihr Leben, ihre Ängste und ihr Wohlbefinden. Dies liest sich ausgesprochen unterhaltsam. Es ist ein Jahr, in dem ganz viel passiert ist. Ein Jahr, in dem sich die Welt bereits zu verändern beginnt. Es ist aber anscheinend auch eine Zeit des Weltschmerzes. Dies hat mich an dem Buch am meisten erschreckt. Denn fast alle Künstler hadern mit ihrem Leben und ihren Ängsten, wenden sich dem Alkohol oder Drogen zu. Anscheinend kann große Kunst nicht von geistig und körperlich gesunden Menschen geschaffen werden!? Dieses Buch ist ein hervorragendes Geschenk für kulturell interessierte Menschen. Man kann mit diesem Buch sehr viel (un-)nützes Wissen über bekannte Persönlichkeiten entdecken und damit vielleicht in manch einem Gespräch später überraschen. Und endlich gibt es dieses Buch auch in der schönen Geschenkausgabe des Fischer Verlags.

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Was ist das? Ein Kaleidoskop? Eine Collage?
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Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und... Dieses e-book, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und Bewertungen mixt. Wir begegnen Schriftstellern, Künstlern, Musen, Mäzenen, Monarchen, Amokläufern, Verzweifelten, besessen Liebenden. Beim Lesen frage ich mich immer wieder: war dieses Jahr wirklich so "besonders" oder liegt es an Illies' "DJ-Technik"? Könnten mich beliebige andere Jahre, von ihm so geschildert, genauso fesseln? Und könnte bitte mal Jemand so über unser Jahr 2013 schreiben??

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Was hat sich in der Kulturszene abgespielt im Jahr 1913? Florian Illies schildert Ereignisse, Begebenheiten und Befindlichkeiten von Künstlern, Musikern und Literaten in einem Jahr, dem Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Was dachten sie, über was sprachen sie, was hat sie bewegt, Künstler wie Malewitsch, Kirchner, Benn und... Was hat sich in der Kulturszene abgespielt im Jahr 1913? Florian Illies schildert Ereignisse, Begebenheiten und Befindlichkeiten von Künstlern, Musikern und Literaten in einem Jahr, dem Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Was dachten sie, über was sprachen sie, was hat sie bewegt, Künstler wie Malewitsch, Kirchner, Benn und Lasker-Schüler, Kokoschka, Alma Mahler, Proust, Kafka, Joyce und Musil und viele andere? Schauen Sie durchs Schlüsselloch in das Jahr 1913. Ein Genuss!

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