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1812

Napoleons Feldzug in Russland

(12)

Höllenfahrt und menschliche Tragödie
Napoleons Feldzug in Russland war eines der größten militärischen Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen. Für sein Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der Wendepunkte der Weltgeschichte hat Adam Zamoyski eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache ausgewertet. Als Leser hat man teil an den Überlegungen und Entscheidungen Napoleons, des Zaren Alexander I. und der militärischen Befehlshaber beider Seiten. Gleichzeitig kann man den Verlauf der Invasion, das Katz-und- Maus-Spiel der Strategen, die unheimlichen Tage im eroberten, aber brennenden Moskau, den unfassbar grauenvollen Rückzug der Grande Armée nachvollziehen. Nicht etwa nur der eisige Winter zwang die Franzosen in die Knie, sondern politische Fehleinschätzungen schon im Vorfeld des Feldzuges, strategische Fehler, widersprüchliches Handeln und die Unfähigkeit, Versorgung und Nachschub der Truppen zu sichern, führten die katastrophale Niederlage herbei: ein Muster, dem wir hier nicht zum letzten Mal in der Geschichte begegnen.

Rezension
" "
fachbuchkritik.de 26.5.2014
"Der Bestseller über Napoleons Feldzug ist zugleich ein fundiertes Geschichtswerk und eine spannende Lektüre. Dem Autor gelingt es, Zusammenhänge aufzuzeigen, die noch heute Einfluss auf die europäische Politik haben. Besonders zu schätzen ist aber die breite Darstellung des Feldzuges auch aus der Sicht der unteren Chargen und der 'kleinen Leute'."
fachbuchkritik.de 26.5.2014
Portrait
Adam Zamoyski, geboren 1949 in New York, wuchs in England auf und studierte Geschichte und Sprachen in Oxford. Seine adlige Familie floh 1939 nach der deutschen und sowjetischen Invasion aus Polen. Er lebt als freier Autor und Historiker in London. Adam Zamoyski ist Fellow der Society of Antiquaries, der Royal Society of Arts und der Royal Society of Literature. Er ist mit der Malerin Emma Sergeant verheiratet.
Dr. Erhard Stölting ist Professor für Allgemeine Soziologie in Potsdam.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 01.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-34811-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 212/136/42 mm
Gewicht 624
Abbildungen mit 60 schwarzweissen -Abbildungen und 24 Karten
Verkaufsrang 17.059
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15,40
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„Der Anfang vom Ende Napoleons“

Martin Berger, Thalia-Buchhandlung Wien

Napoleons Feldzug gegen Russland 1812 ist eine der grössten Katastrophen der Militärgeschichte.
Vorgeschichte und Verlauf dieser Kampagne werden sowohl aus französischer als auch russischer Perspektive erzählt und mit einer Vielzahl zeitgenössischer Quellen ergänzt. Dabei entsteht ein faszinierendes Bild, welches die entsetzlichen
Napoleons Feldzug gegen Russland 1812 ist eine der grössten Katastrophen der Militärgeschichte.
Vorgeschichte und Verlauf dieser Kampagne werden sowohl aus französischer als auch russischer Perspektive erzählt und mit einer Vielzahl zeitgenössischer Quellen ergänzt. Dabei entsteht ein faszinierendes Bild, welches die entsetzlichen Zustände und Unmenschlichkeiten dieses Kriegszuges vor Augen führt.
Grossartige Geschichtsschreibung!

Kundenbewertungen


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Geschichte hautnah!
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2014

Dieser gut 600 Seiten umfassende Text über Napoleons Russlandfeldzug ist grandios. Adam Zamoyski lässt den Leser an einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte mit Haut und Haar teilhaben. Obwohl sehr detailverliebt, ist dieses Buch nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Leser schlüpft... Dieser gut 600 Seiten umfassende Text über Napoleons Russlandfeldzug ist grandios. Adam Zamoyski lässt den Leser an einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte mit Haut und Haar teilhaben. Obwohl sehr detailverliebt, ist dieses Buch nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Leser schlüpft man sowohl in die Rolle Napoleons als auch Zar Alexanders und weiß nun um deren Motivation. Aber genauso leidet man mit dem gemeinen Soldaten auf dem Schlachtfeld. '1812' ist lebendige Geschichte und absolut lesenswert!

Was für ein Buch!
von Jan-Henrik Haß aus Hamburg am 06.05.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Dieses Buch läßt einen nicht mehr los - ich ertappe mich, wie ich mittags Freunden von den unfassbaren Schilderungen erzähle. Und ja, es ist ein Geschichtsbuch, ein Sachbuch, zumal mit 720 Seiten ein schöner Ziegelstein. Wo kommt dieser Adam Zamoyski auf einmal her? Das Buch ist wirklich brillant.... Dieses Buch läßt einen nicht mehr los - ich ertappe mich, wie ich mittags Freunden von den unfassbaren Schilderungen erzähle. Und ja, es ist ein Geschichtsbuch, ein Sachbuch, zumal mit 720 Seiten ein schöner Ziegelstein. Wo kommt dieser Adam Zamoyski auf einmal her? Das Buch ist wirklich brillant. 100 Seiten (!) Anhang zeigen die Quellenvielfalt mit den unzähligen Tagebuchaufzeichnungen, die großartig in den Text eingeflochten werden. Immer wenn ich als Leser denke, nein, das ist unmöglich, so etwas kann es nicht gegeben haben, taucht ein kleiner Stern im Text auf mit dem jeweiligen Verweis. Diese Detailversessenheit wird nie langweilig, im Gegenteil, es treibt einen auf diesem grausamen Feldzug immer tiefer hinein. Später kann ich nicht nur von Entbehrungen bis ins Detail berichten, ich kenne auch die verschiedenen Regimenter (und das was von ihnen übrigbleibt), weiß um den Charakter der Generäle und kann von einzelnen Schlachten die Taktik der Franzosen und Russen erinnern... Und das alles wunderbar in den Kontext der Weltgeschichte eingebettet. Was für ein Buch!

Ein fulminantes Buch
von Michael Lehmann-Pape am 02.03.2012
Bewertet: gebundene Ausgabe

Es war einer der Feldzüge, die in ihren Folgen das Gesicht Europas verändert haben, der vor allem den Anfang des Untergangs Napoleons I. darstellt. Den Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren. Zigtausende Soldaten verloren und die „glorreiche Armee“ entscheidend geschwächt. Noch schwerer mochte wiegen, dass Napoleon mit diesem Feldzug 1812 gegen... Es war einer der Feldzüge, die in ihren Folgen das Gesicht Europas verändert haben, der vor allem den Anfang des Untergangs Napoleons I. darstellt. Den Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren. Zigtausende Soldaten verloren und die „glorreiche Armee“ entscheidend geschwächt. Noch schwerer mochte wiegen, dass Napoleon mit diesem Feldzug 1812 gegen Russland auch die bis dato fast unbedingte Bewunderung, das Vertrauen seines Volkes, stark erschüttert hat. Dieser Feldzug mit seiner Umbarmherzigkeit, seinen taktischen und strategischen Fehler, seiner „menschlichen Tragödie von beispiellosen Ausmaßen“, der „erste totale Krieg“ der Menschheitsgeschichte, ist das Thema dieses ganz hervorragend und mitreißend geschriebenen Buches von Adam Zamoyski. Ein Buch, in welchem Zamoyski allen Facetten der Operation nachgeht, in dem er es vor allem, neben allen Beschreibungen von Schlachten und Elend, Sieg und Niederlage, Matsch und Winter nicht versäumt, die eigentlichen Ursachen dieses Desasters zwingend in den Blick zu rücken. Die unglaubliche Hybris, den Caesarenwahn Napoleons, politische Fehleinschätzungen der „Großwetterlage“ im Vorfeld des Feldzuges, militärische Unentschlossenheit und Widersprüchlichkeit währenddessen, genauso wie hier und da reine Zufälle, aus Verwirrungen entsprungen . Ein zudem historisch wichtiges Buch. Denn legendenumwoben, literarisch zigfach ausgebreitet und filmisch zudem in vielfacher Weise bereits umgesetzt ist es nicht einfach, hinter all den modernen Bildern dieses Feldzuges der historischen Wahrheit habhaft zu werden. Eine Lücke, die Zamoyski nun eindrucksvoll zu schließen versteht. Fast in Romanform, mit vielen Erläuterungen und Verweisen auf das alltägliche Leben jener Zeit, auf die Atmosphäre und Stimmung in Paris, in Moskau unter und zwischen den Kontrahenten entwirft er eine immens lebendige Grundlage, auf deren Basis seine historischen Schilderungen eines zunächst zögerlichen, dann totalen Kriegs, folgen, Die Schlacht um Moskau, das folgende Patt, der Einbruch des Winters, ein Rückzug, der tatsächlich hier und da auch ein „Marsch ins Nirgendwo“ war mitsamt der fast völligen Auflösung der riesigen „Moskauer Armee“ der Franzosen, ohne Brüche und nie langweilig legt Zamoyski dieses Drama der Militär- und Zivilgeschichte vor die Augen des Lesers. Nicht nur dem lebendigen Stil des Buches ist dies geschuldet, auch die vielfache Verarbeitung der Berichte von Beteiligten, die Zamoyski verwendet, trägt erheblich zur Lebendigkeit der Darstellung bei. Briefe, Tagebücher, Memoiren, reichhaltig sind die Quellen, aus denen der Autor schöpft. Quellen aus allen Schichten der Beteiligten. Und so, Seite für Seite, ein objektives Bild der Vorgänge darstellt. Ein Bild, das aufräumt mit der dramatisch-romantischen Verklärung, nur der Winter habe Napoleon wie ein „göttliches Schicksal“ in die Knie gezwungen. Auch wenn die Witterung tatsächlich eine wichtige Rolle spielte, strategische Fehler, eine grundlegende Fehleinschützung schon zu Beginn des Feldzuges und vielfach weitere, auch kleinere Ereignisse, führten zur Zerschlagung der größten (und erfolgreichsten) Armee, welche die Welt bis dato gesehen hatte. Zufälle, Unentschlossenheit, widersprüchliches Handeln und allgemein Verwirrung boten viel mehr die Gründe für den Ausgang des Feldzuges als klares militärisches Handeln. Ein fulminantes Buch in Inhalt und Form, eine breite Darstellung, der es nirgends an Tiefe mangelt und die eingängig und höchst lebendig geschrieben vorliegt.


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