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Babylon

(ungekürzte Lesung)

(18)
Als Elisabeth eine Frühlingsparty gibt, stimmt zwar das Datum, 21. März, aber draußen schneit es. Elisabeth ist keine erfahrene Gastgeberin und sehr nervös. Viel zu viele Stühle, viel zu viele Gläser. Dennoch scheint alles gut zu gehen, bis sich Jean-Lino und Lydie, die Nachbarn von oben, wegen eines Bio-Hühnchens in die Haare kriegen. Als die Gäste gegangen sind und Elisabeth und ihr Mann schon im Bett liegen, klingelt es an der Tür. Es ist Jean-Lino, der erzählt, dass er Lydie gerade erwürgt hat.
In Babylon erzählt Yasmina Reza von einer grotesken Abendgesellschaft, den Abgründen einer Paarbeziehung und von einer ganz besonderen Freundschaft. Mit einmaligem Gefühl für Tragik und Komik gelesen von Maren Kroymann.
Portrait
Yasmina Reza, 1957 geboren in Paris, ist die meistgespielte Theaterautorin der Welt. Ihre Theaterstücke wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Im Jahr 2005 erhielt sie den WELTLiteraturpreis. Im Berliner Taschenbuch Verlag bereits erschienen: Eine Verzweiflung (2003).
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Maren Kroymann
Erscheinungsdatum 24.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844916546
Verlag Hörbuch Hamburg
Spieldauer 318 Minuten
Format & Qualität MP3, 318 Minuten
Übersetzer Frank Heibert, Hinrich Schmidt-Henkel
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Buchhändler-Empfehlungen

„purer Lesegenuss“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Wenn ich unter all den Bildern, die mir von Jean-Lino in Erinnerung geblieben sind, ein einzelnes auswählen sollte, dann das, wo er fast im Dunkeln auf dem marokkanischen Lederstuhl sitzt, die Arme auf die Armlehnen gepresst, inmitten einer überflüssig gewordenen Ansammlung von Stühlen." Es ist der 21. März. Eigentlich wollte Elisabeth keine Party geben. Sie ist ungeübt in diesen Dingen. Ein Frühlingsfest. Wie ist sie nur auf die Idee gekommen? Viel zu viele Gläser und Stühle. Sie hatte eigentlich auch nicht vorgehabt, ihren Nachbarn Jean-Lino und seine Lebensgefährtin Lydie einzuladen. Und doch ist es schlussendlich ein nettes Fest gewesen. Bis auf die kleine, nicht nennenswerte Auseinandersetzung zwischen Jean-Lino und Lydie kurz bevor sie gehen. Ein paar Stunden später, Elisabeth und ihr Mann sind schon im Bett als es an der Tür läutet. Es ist Jean-Lino. Er erzählt, dass er Lydie gerade erwürgt hat.
"Babylon" von Yasmina Reza ist Lesegenuss pur.
"Wenn ich unter all den Bildern, die mir von Jean-Lino in Erinnerung geblieben sind, ein einzelnes auswählen sollte, dann das, wo er fast im Dunkeln auf dem marokkanischen Lederstuhl sitzt, die Arme auf die Armlehnen gepresst, inmitten einer überflüssig gewordenen Ansammlung von Stühlen." Es ist der 21. März. Eigentlich wollte Elisabeth keine Party geben. Sie ist ungeübt in diesen Dingen. Ein Frühlingsfest. Wie ist sie nur auf die Idee gekommen? Viel zu viele Gläser und Stühle. Sie hatte eigentlich auch nicht vorgehabt, ihren Nachbarn Jean-Lino und seine Lebensgefährtin Lydie einzuladen. Und doch ist es schlussendlich ein nettes Fest gewesen. Bis auf die kleine, nicht nennenswerte Auseinandersetzung zwischen Jean-Lino und Lydie kurz bevor sie gehen. Ein paar Stunden später, Elisabeth und ihr Mann sind schon im Bett als es an der Tür läutet. Es ist Jean-Lino. Er erzählt, dass er Lydie gerade erwürgt hat.
"Babylon" von Yasmina Reza ist Lesegenuss pur.

„Neues Buch im Stil von "Der Gott des Gemetzelsl"“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Yasmina Reza ist wahrscheinlich weniger Leuten ein Begriff als ihr bekanntestes, bereits verfilmtes Kammerspiel "Der Gott des Gemetzels".
Auch "Babylon" ist quasi ein Kabinettstück, das sich fast ausschließlich in den 4 Wänden von Elisabeth und Pierre Jauze bzw. deren Nachbarn abspielt - oder strenggenommen eigentlich in Elisabeths Kopf.
Elisabeth und Pierre laden eines Abends nicht nur viele Freunde zu sich nach Hause ein, sondern auch das benachbarte Ehepaar vom Stockwerk über ihnen. Mit Jean-Rino ist Elisabeth eigentlich sehr gut befreundet, seine Frau Lydie hingegen kennt sie nur von kurzen, zufälligen Begegnungen. Nach einem vermeintlich netten Abend klingelt es spätnachts an der Haustür der Jauzes: Jean-Rino hat seine Frau erwürgt. Keine Frage, "Babylon" hat jede Menge an Absurditäten und Grotesken zu bieten, es wird aber niemals unrealistisch. Besonders gefallen hat mir der locker-leichte Stil und die Detailliebe, mit der insbesondere Jean-Rino geschildert wird. Der Vergleich mit "Der Gott des Gemetzels" liegt nahe und ist nicht von der Hand zu weisen, aber "Babylon" muss den Vergleich mit dem populären Vorgänger nicht scheuen. Die Geschichte ist fulminant, das Ende passend unspektakulär - wie das Leben eben so spielt. Ein Lesevergnügen bis zum allerletzten Satz!
Yasmina Reza ist wahrscheinlich weniger Leuten ein Begriff als ihr bekanntestes, bereits verfilmtes Kammerspiel "Der Gott des Gemetzels".
Auch "Babylon" ist quasi ein Kabinettstück, das sich fast ausschließlich in den 4 Wänden von Elisabeth und Pierre Jauze bzw. deren Nachbarn abspielt - oder strenggenommen eigentlich in Elisabeths Kopf.
Elisabeth und Pierre laden eines Abends nicht nur viele Freunde zu sich nach Hause ein, sondern auch das benachbarte Ehepaar vom Stockwerk über ihnen. Mit Jean-Rino ist Elisabeth eigentlich sehr gut befreundet, seine Frau Lydie hingegen kennt sie nur von kurzen, zufälligen Begegnungen. Nach einem vermeintlich netten Abend klingelt es spätnachts an der Haustür der Jauzes: Jean-Rino hat seine Frau erwürgt. Keine Frage, "Babylon" hat jede Menge an Absurditäten und Grotesken zu bieten, es wird aber niemals unrealistisch. Besonders gefallen hat mir der locker-leichte Stil und die Detailliebe, mit der insbesondere Jean-Rino geschildert wird. Der Vergleich mit "Der Gott des Gemetzels" liegt nahe und ist nicht von der Hand zu weisen, aber "Babylon" muss den Vergleich mit dem populären Vorgänger nicht scheuen. Die Geschichte ist fulminant, das Ende passend unspektakulär - wie das Leben eben so spielt. Ein Lesevergnügen bis zum allerletzten Satz!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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6
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0

Babylon
von einer Kundin/einem Kunden am 12.02.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Yasmina Reza erzählt gekonnt eine „normale“ Alltagsgeschichte. Elisabeth, die Gastgeberin, bereitet eine Frühlingsparty vor. Ihre Gäste kommen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten…es soll gemütlich werden. Auch die Nachbarn aus ihrem Hause der gute Freund, Jean-Lino und dessen Frau Lydie kommen dazu. Lydie ist Esoterikerin, bedacht auf ihrer Ernährung und hat... Yasmina Reza erzählt gekonnt eine „normale“ Alltagsgeschichte. Elisabeth, die Gastgeberin, bereitet eine Frühlingsparty vor. Ihre Gäste kommen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten…es soll gemütlich werden. Auch die Nachbarn aus ihrem Hause der gute Freund, Jean-Lino und dessen Frau Lydie kommen dazu. Lydie ist Esoterikerin, bedacht auf ihrer Ernährung und hat Elisabeth vor Wochen angeboten ihre Wohnung auszupendeln. Die Party läuft gut, der Alkohol löst die Zungen und die Stimmung ist auf ihrem Höhepunkt, als Lydie sich nach der Herkunft des Hähnchens auf dem Buffet erkundigt. Jean-Lino macht sich über seine Frau lustig, er gaggert wie ein Huhn und macht mit den Ellenbogen Flatterbewegungen, so dass sich die Gesellschaft vor lachen kaum halten kann. Gekränkt verlässt Lydie die Party. Als alle Gäste gegangen waren kommt Jean-Lino noch einmal zurück und sagt, dass er seine Frau erwürgt habe. Grotesk entwickeln sich Abgründe…

von einer Kundin/einem Kunden am 31.08.2017
Bewertet: anderes Format

Das Undenkbare kann in jedem alltäglichen Leben hervorbrechen. Komisch skurile Situationen und böse Dialoge machen diesen schwarzhumorigen Roman lesenswert.

Dann klappt es auch mit dem Nachbarn! Nicht gerade ein nachbarschaftlicher Gefälligkeitsdienst !
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine groteske Gesellschaftssatire der Autorin des "Gott des Gemetzels". Ein spontan eingeladenes Nachbarpärchen bringt Wind in die eher spießige Party im Pariser Bürgertum und sorgt im Nachhall für einigen Wirbel. Gern hätte man hier 'Mäuschen gespielt'. Bitterböse Dialoge und tragisch komische Situationen, hintergründig und humorvoll erzählt. Für diejenigen, die feinsinnigen... Eine groteske Gesellschaftssatire der Autorin des "Gott des Gemetzels". Ein spontan eingeladenes Nachbarpärchen bringt Wind in die eher spießige Party im Pariser Bürgertum und sorgt im Nachhall für einigen Wirbel. Gern hätte man hier 'Mäuschen gespielt'. Bitterböse Dialoge und tragisch komische Situationen, hintergründig und humorvoll erzählt. Für diejenigen, die feinsinnigen teils schwarzes Humor mögen, ein Lesevergnügen.