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6 Uhr 41

(ungekürzte Lesung)

(63)
„Kann eine Zugfahrt unser Leben verändern?" La vie du railCécile sitzt im Zug, der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc – vor fast dreißig Jahren war sie mit ihm zusammen. Und auch Philippe hat Cécile sofort erkannt. Doch sie schweigen – beide. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie – nach all den Jahren – zu ihm sagen? Was wäre gewesen, wenn… Wer hat sich diese Frage nicht schon gestellt? Jean-Philippe Blondel hat daraus eine wunderbare Komödie gemacht, in der wir uns alle wiederfinden.
Portrait
Die vielseitige Schauspielerin Andrea Sawatzki kam 1963 in Kochelsee/ Bayern zur Welt. Sie wurde in München an der Neuen Münchner Schauspielschule ausgebildet und hatte Engagements an verschiedenen Theatern, bevor sie in den 90er Jahren in TV- und Kinoproduktionen mitspielte. In Mehrteilern und Serien, vorwiegend Krimis, ist sie seither auf dem Bildschirm präsent. Seit 2002 ermittelt als Charlotte Sänger für den "Tatort" in Frankfurt. Für den Tatort "Herzversagen" hat sie 2005 den Grimme-Preis erhalten.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Christian Berkel, Andrea Sawatzki
Anzahl Dateien 28
Erscheinungsdatum 28.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837128543
Verlag Random House Audio
Spieldauer 229 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 229 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Das Schicksal im Zug“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Am Montagmorgen, um 6 Uhr 41 nimmt Cécile, die das Wochenende bei den Eltern verbracht hat, den Frühzug nach Paris. Sie ist verärgert darüber, dass sie nicht schon am Vorabend nach Hause gereist ist. Der Zug füllt sich mit Pendlern und Reisenden und ein Mann setzt sich zu ihr. Cécile ist schockiert: Sie erkennt Philippe sofort, allerdings Am Montagmorgen, um 6 Uhr 41 nimmt Cécile, die das Wochenende bei den Eltern verbracht hat, den Frühzug nach Paris. Sie ist verärgert darüber, dass sie nicht schon am Vorabend nach Hause gereist ist. Der Zug füllt sich mit Pendlern und Reisenden und ein Mann setzt sich zu ihr. Cécile ist schockiert: Sie erkennt Philippe sofort, allerdings scheint er sie nicht zu erkennen. Beide schweigen und beide lassen sich nichts anmerken, den anderen erkannt zu haben. Eine durchaus verständliche Reaktion und jeder für sich erinnert sich in der eineinhalbstündigen Fahrt nach Paris, wie verliebt sie doch nicht waren und wie durch ein geplantes romantisches Wochenende in London alles durcheinander geriet.

Irgendwo in den Untiefen meiner eBook-Sammlung hat sich Jean-Philippe Blondel Roman - 6 Uhr 41 - versteckt und hat darauf gewartet, von mir gelesen zu werden. Zufälligerweise, nachdem ich versucht habe ein wenig Ordnung in mein elektronischem Bücherregal zu bekommen, bin ich darauf gestoßen und hab ein wenig darin geblättert. Schnell hab ich jedwede Ordnungsversuche gelassen und hab mich über diesen wunderbar feinsinnigen Roman gestürzt. Auf eine gewisse Weise hat er mich ein wenig an Glattauers Buch - Alle Sieben Wellen - erinnert. Das Buch ist ein eMail-Roman und beinhaltet eben nur jene Unterhaltung zwischen zwei Charakteren. Im Gegensatz zu Blondels Roman, der ja zwar auch zwei Hauptcharaktere hat, allerdings sprechen Cécile und Philippe nicht miteinander, sondern hängen getrennt voneinander, Erinnerungen an der Jugend nach und wie ihr Leben ein wenig aus den Fugen geriet. Diese parallel erzählten inneren Monologe zeichnen wunderbare Bilder, die amüsieren und berühren. Völlig unprätentiös aber detailverliebt wird diese Geschichte erzählt. Kurzum: "Ich war entzückt." Der geneigte und frankophile Leser meiner Rezensionen wird seine Freude an dieser leicht dahinplätschernden Erzählung haben und schlussendlich will man ja als Leser wissen: Werden sich die beiden zu erkennen geben und vor allem, werden sie sich miteinander unterhalten?

„Frühzug nach Paris“

Margarete Stadlbauer, Thalia-Buchhandlung Linz, Online-Shop

Cécile und Philippe treffen im Frühzug aufeinander. Vor langen Jahren waren sie einmal ein Liebespaar. Werden sie es wagen, den anderen anzusprechen? Eine herrliche Geschichte, mitreißend bis zur letzten Seite. Cécile und Philippe treffen im Frühzug aufeinander. Vor langen Jahren waren sie einmal ein Liebespaar. Werden sie es wagen, den anderen anzusprechen? Eine herrliche Geschichte, mitreißend bis zur letzten Seite.

„Sehr schön!!“

Daniela Perhalt, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Uns geht es allen mal so: soll man etwas sagen, was sollte man sagen, so tun als würde man sein Gegenüber gar nicht mehr erkennen... - sehr schöne Schilderungen wie Mann und Frau "ticken". Die Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichten und ihre Gedanken! Sehr zu empfehlen!! Uns geht es allen mal so: soll man etwas sagen, was sollte man sagen, so tun als würde man sein Gegenüber gar nicht mehr erkennen... - sehr schöne Schilderungen wie Mann und Frau "ticken". Die Protagonisten erzählen abwechselnd ihre Geschichten und ihre Gedanken! Sehr zu empfehlen!!

„voll schön! Empfehlung!“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Erinnerungen zweier Menschen auf der Fahrt mit dem Zug zum Gare de l`Est (Paris), die sich in einem Zug sehen, erkennen und schweigen.
Jeder erinnert sich für sich an eine gemeinsame Zeit, die viele Jahre zurückliegt.
Schön zu lesen - ein empfehlenswertes Buch!!
Erinnerungen zweier Menschen auf der Fahrt mit dem Zug zum Gare de l`Est (Paris), die sich in einem Zug sehen, erkennen und schweigen.
Jeder erinnert sich für sich an eine gemeinsame Zeit, die viele Jahre zurückliegt.
Schön zu lesen - ein empfehlenswertes Buch!!

„Bitte einsteigen!“

Doris Schweiger, Thalia-Buchhandlung Amstetten

Cecile und Philippe treffen sich nach fast dreißig Jahren im Zug Richtung Paris wieder. Sowohl Cecile als auch Philippe erkennen einander, sprechen sich aber nicht an. Sie blicken auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, auf die Zeit als sie noch ein Paar waren, auf ihr Scheitern und ihre Trennung. Eine wunderschöne Beziehungsgeschichte Cecile und Philippe treffen sich nach fast dreißig Jahren im Zug Richtung Paris wieder. Sowohl Cecile als auch Philippe erkennen einander, sprechen sich aber nicht an. Sie blicken auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, auf die Zeit als sie noch ein Paar waren, auf ihr Scheitern und ihre Trennung. Eine wunderschöne Beziehungsgeschichte die bis zum tollen Schluss von der besonderen Erzählweise lebt. Mein Tipp: Sehr empfehlenswert!

„Unvergesslich“

Bianca Penz, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein wunderschönes Geschichte über zwei Personen die sich nach vielen Jahren in einem Zug wieder begegnen.
Ein Buch so voller Gefühle das es einen Packt und man es einfach nicht mehr aus der Hand geben will.
Ich kann es nur weiterempfählen.
Ein wunderschönes Geschichte über zwei Personen die sich nach vielen Jahren in einem Zug wieder begegnen.
Ein Buch so voller Gefühle das es einen Packt und man es einfach nicht mehr aus der Hand geben will.
Ich kann es nur weiterempfählen.

„Eine Zugfahrt....so schön französisch...“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ein wunderschönes Buch das hier entstanden ist. Für alle Leser von Glattauer, Barreau, Freund...während der Zugfahrt erinnern sie die beiden Protagonisten zurück, warum ihre Beziehung damals gescheiter ist. Ein toller Schluss. Bitte lesen!! Ein wunderschönes Buch das hier entstanden ist. Für alle Leser von Glattauer, Barreau, Freund...während der Zugfahrt erinnern sie die beiden Protagonisten zurück, warum ihre Beziehung damals gescheiter ist. Ein toller Schluss. Bitte lesen!!

„Französische Leichtigkeit mit Tiefgang“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Die Handlung dieses leider viel zu schmalen Buches ist schnell erzählt. Cecile trifft im Zug nach Paris zufällig ihre alte Liebe Philippe wieder. Beide erkennen sich sofort, sind aber zu geschockt um miteinander zu reden. Abwechselnd reflektieren die beiden in inneren Monologen über ihre gemeinsame Verganenheit, ihre verschiedenen Lebensentwürfe Die Handlung dieses leider viel zu schmalen Buches ist schnell erzählt. Cecile trifft im Zug nach Paris zufällig ihre alte Liebe Philippe wieder. Beide erkennen sich sofort, sind aber zu geschockt um miteinander zu reden. Abwechselnd reflektieren die beiden in inneren Monologen über ihre gemeinsame Verganenheit, ihre verschiedenen Lebensentwürfe und über ihre Zukunft. Heiter, ironisch, tiefschürfend, herzergreifend, witzig, all die Attribute treffen auf den Roman zu. Einziges wirkliches Manko ist der grottenhässliche Umschlag, der dem Roman in keinster Weise gerecht wird. Ich frage mich wirklich, was sich der Verlag dabei gedacht hat. Hätte nicht eine Kollegin von mir so von diesem Roman geschwärmt, hätte ich nie dazugegriffen. Und was für ein Juwel wäre mir da entgangen! Unbedingt lesen!!

„Kribbeln“

Manuela W., Thalia-Buchhandlung Wien

Eine angenehmes Kitzeln zieht sich durch die ganze Geschichte. Man wartet nur auf den Moment in dem sich die beiden eingestehen den anderen erkannt zu haben. Wer macht den ersten Schritt: Phillipe, der sich für sein Verhalten schämt oder Cecile, die noch immer wütend ist auf ihn nach all den Jahren. Man fiebert richtig mit den beiden Eine angenehmes Kitzeln zieht sich durch die ganze Geschichte. Man wartet nur auf den Moment in dem sich die beiden eingestehen den anderen erkannt zu haben. Wer macht den ersten Schritt: Phillipe, der sich für sein Verhalten schämt oder Cecile, die noch immer wütend ist auf ihn nach all den Jahren. Man fiebert richtig mit den beiden mit und wünscht sich eine Versöhnung...

„So eine Zugfahrt....“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Wer kennt das nicht, das Verbringen des Wochenendes bei lieben Freunden, oder wie in diesem Fall bei den Eltern, und sitzt dann des frühen Morgens in einem Zug, der einen wieder in den Alltag bringt. Ringsherum die Massen, welche zur Arbeit strömen, strömen müssen. So geht es Cecile, welche sich darüber ärgert, nicht schon am Abend Wer kennt das nicht, das Verbringen des Wochenendes bei lieben Freunden, oder wie in diesem Fall bei den Eltern, und sitzt dann des frühen Morgens in einem Zug, der einen wieder in den Alltag bringt. Ringsherum die Massen, welche zur Arbeit strömen, strömen müssen. So geht es Cecile, welche sich darüber ärgert, nicht schon am Abend zuvor gefahren zu sein. Dann setzt sich jemand neben sie. Nicht irgendjemand, sondern Philippe, den sie sofort wieder erkannt hat. Auch nach dreissig Jahren. Er sie natürlich auch. Während der Zug sich dem Gare d´Est nähert, steigt die Erinnerung an das Wochenende in London auf, jenes Wochenende, wo alles durcheinander ging. Geht da noch was?

„Zug um Zug“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Es ist 6 Uhr 41 und der Zug setzt sich langsam in Bewegung mit Ziel Gare de l’Est, Paris. Jeder hat hier einen Sitznachbarn, nur sie wurde aus unerfindlichen gründen scheinbar verschmäht, denkt sich Cécile. Als schließlich doch noch jemand sich neben ihr niederlässt, wäre sie lieber mutterseelenallein im ganzen Zug geblieben – denn Es ist 6 Uhr 41 und der Zug setzt sich langsam in Bewegung mit Ziel Gare de l’Est, Paris. Jeder hat hier einen Sitznachbarn, nur sie wurde aus unerfindlichen gründen scheinbar verschmäht, denkt sich Cécile. Als schließlich doch noch jemand sich neben ihr niederlässt, wäre sie lieber mutterseelenallein im ganzen Zug geblieben – denn das Schicksal schickt ihr Philippe, der sie vor fast drei Jahrzehnten unter höchst unmoralischen Umständen verließ…

Die Kapitel bis zur Ankunft am Bahnhof in Paris werden als innere Monologe jeweils abwechselnd von den beiden unfreiwilligen Reisegefährten erzählt. Dabei blicken Philippe und Cécile auf die vergangenen Jahrzehnte zurück, reflektieren ihre gescheiterte Beziehung, die damaligen Vorstellungen vom Leben und wie sich so vieles ganz anders entwickelte als damals zu erwarten gewesen wäre. Und immer wieder dazwischen die Frage: Hat sie/er mich erkannt? Soll ich sie/ihn ansprechen? Was wäre wenn… ?

Jean-Philippe Blondels zweiter ins Deutsche übersetzte Roman lebt von der vergnüglichen Lust am erzählerischen Wechselspiel der beide ProtagonistInnen. Nach und nach werden die Geschehnisse der Vergangenheit aus beider Perspektiven enthüllt und dabei auch das zentrale Ereignis der Trennung aufgedeckt, das beide auf jeweils unterschiedliche Arten für den Rest ihres Lebens prägen sollte.

„6 Uhr 41“ ist eine facettenreiche Beziehungsgeschichte, die von ihrer besonderen Erzählweise lebt und speziell auch LeserInnen von David Foenkinos („Nathalie küsst“) zu empfehlen sei.

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    Gut gegen Nordwind
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
38
20
3
1
1

Eine Zugfahrt
von Doris Oberauer aus Grieskirchen am 28.12.2014

Cecile sitzt im Zug. Der Platz neben ihr ist frei. Ein Mann setzt sich neben sie und Cecile erkennt ihn sofort: Philippe. Jener Mann, in dem sie damals unsterblich verliebt war. Auch er erkennt sie sofort doch Beiden schweigen. Jeder für sich erinnert sich an jene Zeit zurück. Ein... Cecile sitzt im Zug. Der Platz neben ihr ist frei. Ein Mann setzt sich neben sie und Cecile erkennt ihn sofort: Philippe. Jener Mann, in dem sie damals unsterblich verliebt war. Auch er erkennt sie sofort doch Beiden schweigen. Jeder für sich erinnert sich an jene Zeit zurück. Ein kurzweiliger Roman mit offenem Ende.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Gedankenverloren auf französisch...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.12.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Zunächst griff ich nach diesem Buch, da mich sowohl das Cover als auch der Titel ansprachen - und ich wurde nicht enttäuscht! Blondel nimmt uns mit in einen Frühzug nach Paris. Wir tauchen in Céciles und Philippes Gedankenwelt ein. Beide kennen einander und wagen es dennoch nicht den anderen anzusprechen. Zu sehr... Zunächst griff ich nach diesem Buch, da mich sowohl das Cover als auch der Titel ansprachen - und ich wurde nicht enttäuscht! Blondel nimmt uns mit in einen Frühzug nach Paris. Wir tauchen in Céciles und Philippes Gedankenwelt ein. Beide kennen einander und wagen es dennoch nicht den anderen anzusprechen. Zu sehr hat er sie damals in jungen Jahren verletzt... Während dieser Zugfahrt, die das ganze Buch umspannt, fragt man sich die ganze Zeit: wer wird es wagen und sich dem anderen zu erkennen geben - wagt es überhaupt einer der beiden oder gehen sie wie Fremde wieder auseinander... Ein schöner, zum Nachdenken anregender Roman über Liebe, Wut, Schicksal und vieles mehr. Lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 24.10.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

"Wie um alles in der Welt verhält man sich in so einer Situation? Stellt man sich mit einem Standardsatz vor, in der Art: "Kennen wir uns nicht von irgendwoher?" Oder stellt man sich dumm und fällt aus allen Wolken, wenn der andere den ersten Schritt macht? "Cécile Duffaut? Ich... "Wie um alles in der Welt verhält man sich in so einer Situation? Stellt man sich mit einem Standardsatz vor, in der Art: "Kennen wir uns nicht von irgendwoher?" Oder stellt man sich dumm und fällt aus allen Wolken, wenn der andere den ersten Schritt macht? "Cécile Duffaut? Ich glaub's nicht! Entschuldigung, ich war ganz in Gedanken, da habe ich gar nicht ... na ja, Sie verstehen, ich meine ... du verstehst ...", und fuchtelt mit den Händen und Armen, setzt auf die Auslassungspunkte, die der andere mit Floskeln wie "natürlich", "tatsächlich?" oder "verstehe!" ausfüllen soll - Wörtern eben, die nichts besagen - ich habe sie so satt, diese Wörter, die nichts bedeuten. Oder ist es besser, einen auf fortgeschrittenen Alzheimer zu machen, nein, bedaure, ich kenne Sie nicht, Sie existieren nicht für mich, Sie sind lediglich eine zufällige Sitznachbarin in einem x-beliebigen Zug, der allmählich an Geschwindigkeit zulegt, warum sollte ich Ihnen mehr als höfliche Unaufmerksamkeit schenken? Genau. Das mache ich. Ich tue so, als würde ich sie nicht kennen - was genau genommen auch zutrifft, denn was hat es schon zu bedeuten, wenn man vor siebenundzwanzig Jahren mal zufällig drei oder vier Monate zusammen war? Nichts, rein gar nichts. Von ihr kommt keine Reaktion. Sie erinnert sich nicht an mich. Umso besser, oder? Ich darf nicht vergessen: Die meisten Menschen haben eine Löschtaste im Kopf, die sie manchmal drücken, wenn ihr Gehirn in Aufruhr ist, nach Missverständnissen, Treuebrüchen oder Verletzungen - und prompt verschwinden ganze Dateien ihrer Existenz; Gesichter, Namen, Adressen, Farben, alles verschwindet in einer Fallgrube und versickert in den Kloaken des Unterbewusstseins. Das muss einem klar sein. Cécile Duffaut hat alles verdrängt. Sie hat ihr Leben weitergelebt, und es geht ihr blendend. Wie beruhigend für mich. Ich kann mir nicht vorstellen, mit ihr zu reden. Das wäre nur peinlich. Wegen London und allem. Kann mir nur recht sein. Es gibt massenhaft andere Dinge, über die ich nachdenken muss. Wichtigere Dinge als Cécile Duffaut." Es ist ein ganz normaler Montagmorgen, wie viele andere auch, als Philippe Leduc um 6 Uhr 41 den Pendelzug nach Paris besteigt. Eine Fahrtzeit von etwa 95 Minuten liegt vor ihm, Zeit, die er üblicherweise nutzt, um zu lesen oder einfach nur auf die vorbeirauschende Landschaft zu schauen. Aber an diesem Montagmorgen sitzt er plötzlich und zufällig neben Cécile Duffaut und der Leser ahnt gleich, dass Philippe wohl heute nicht in sein Buch schauen wird. Der Klappentext nennt dieses Buch ein "Kammerspiel in einem Zugabteil". Ich bin ja häufig nicht glücklich mit den Klappentexten, aber dieser Ausdruck trifft es genau. Tatsächlich passiert (fast) nicht mehr, als dass zwei Menschen während einer Fahrtzeit von ca. 95 Minuten ihren Gedanken und Erinnerungen nachhängen. Der Erzähler wechselt, mal folgen wir den Gedanken Céciles, mal denen von Philippe. Dadurch bekommt man im Laufe des Buchs Klarheit darüber, was die beiden verband und was sie trennte. Und je näher der Zug seinem Bestimmungsort kommt, umso brennender wird die Frage: Wie wird diese Fahrt enden? Was für mich die Faszination dieses Buchs ausmacht, ist im Grunde seine Alltäglichkeit. Cécile und Philippe sind ganz "normale" Menschen, man kann sich als Leser gut in ihnen wiederfinden. Und ebenso in ihren Problemen. In dem Alter, in dem die beiden sind, ist das tägliche Leben doch nicht selten ein Kampf an allen Fronten: Neben dem Beruf und der eigenen Beziehung hat man Kinder, um die man sich sorgt und kümmert. Dazu kommen die eigenen Eltern, die alt werden oder schon sind. Auf dem Bahnsteig wartend sind Céciles Gedanken ganz voll mit Ärger über das vergangene Wochenende bei ihren Eltern. Das Eingangszitat meiner Rezi gibt die ersten Gedanken wieder, die Philippe durch den Kopf schießen, als er entdeckt, neben wem er sitzt. Dieses Durcheinander, diese Unsicherheit - ich glaube, meine Gedanken würden in dieser Situation ähnlich aussehen. Wie hat er/sie sich verändert? Ob er/sie mich überhaupt erkennt? Und wie soll ich bloß reagieren? Dass unmittelbar darauf Erinnerungen kommen, verbunden mit teils kritischen Fragen an sich selbst, kommt mir fast schon wie ein Automatismus vor. Was ist damals passiert? Was hat er/sie getan? Was habe ich getan? Und war das eigentlich so in Ordnung? Würde ich heute etwas anders machen als damals? Ich gestehe: Vor meinem geistigen Auge entstanden gleich Bilder aus meiner Vergangenheit. Gesichter tauchten auf... Wenn ich mir vorstelle, der säße jetzt plötzlich in der Bahn neben mir... Die 189 Seiten lesen sich sehr schnell weg. Der Schreibstil gefiel mir, er war immer ganz nah dran am Menschen. Vor allem Philippes Gedanken waren manchmal sehr sarkastisch, an anderen Stellen sehr gefühlsbetont. Mal suchten die beiden vor sich selbst Rechtfertigungen, mal gestanden sie sich selbst Fehler ein. Sehr menschlich, eben. Fazit: Ein hübsches kleines Büchlein, das den Leser mitnimmt auf eine Reise - hin zu seinen eigenen Erinnerungen.

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