In der ersten Reihe sieht man Meer

(ungekürzte Lesung)

(73)
Erinnern Sie sich noch? Die anstrengenden Urlaubsreisen ins Gelobte Land jenseits der Alpen. Morgens um fünf ging es los, eingepfercht auf der Rückbank des bis unters Dach beladenen Ford Sierra. 15 Stunden Fahrt ohne Klimaanlage und Smartphone, dafür mit ›Ich sehe was, was du nicht siehst‹. Und im Urlaubsparadies wurden Pizza und Espresso misstrauisch beäugt. Rückblickend betrachtet ist so ein Familienurlaub in Bella Italia doch eine Riesengaudi: Volker Klüpfel und Michael Kobr lassen uns den ganzen Spaß mit ihrem Helden Alexander noch einmal richtig nacherleben.
Portrait
Volker Klüpfel, geboren 1971 in Kempten, aufgewachsen in Altusried, studierte Politologie und Geschichte. Er war Leiter der Kulturredaktion bei der Memminger Zeitung und wechselte danach zur überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen. Mit seinem Co-Autor Michael Kobr ist Volker Klüpfel seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg "Milchgeld" erschien ihr zweiter Allgäu-Krimi mit Kommissar Kluftinger: "Erntedank", ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, und zuletzt Kluftingers neuer Fall "Seegrund". Volker Klüpfel ist wohnhaft in Augsburg.

Meinung der Redaktion Die Kluftinger- Krimis sind einfach unschlagbar und haben Suchtpotential! Kluftinger ist so normal, dafür lieben ihn die Leser. Die Kombination aus Krimi und komischen Momenten ist perfekt, auch für Nicht- Krimifans.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten, aufgewachsen in Kempten und Durach, ist Realschullehrer für Deutsch und Französisch. Mit seiner Frau und seiner Tochter lebt er in Memmingen. Mit seinem Co-Autor Volker Klüpfel ist er seit der Schulzeit befreundet. Nach ihrem Überraschungserfolg »Milchgeld« erschien ihr zweiter Allgäu-Krimi mit Kommissar Kluftinger: »Erntedank«, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2005 in der Sparte Literatur, und zuletzt Kluftingers neuer Fall »Seegrund«.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Bastian Pastewka
Anzahl Dateien 123
Erscheinungsdatum 09.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844913361
Verlag Osterwoldaudio
Spieldauer 499 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 499 Minuten, 389.14 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

Hubert Kienegger, Thalia-Buchhandlung Wien

Diesmal kein Krimi, trotzdem sehr lustige und intelligente Zeitreise in die 80er. Diesmal kein Krimi, trotzdem sehr lustige und intelligente Zeitreise in die 80er.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
45
24
4
0
0

Cocobello - Bücherwurm44
von einer Kundin/einem Kunden am 12.09.2016

Das Autorenduo Klüpfl und Kobr lässt diesmal nicht Kluftinger ermitteln, sondern schickt den Leser bzw. Hörer auf Zeitreise in die 80er Jahre. Und es ist eine rundum gelungene Reise und für mich das erste Hörbuch, dem ich gespannt gelauscht habe. Alexander Klein ist bei den letzten Reisevorbereitungen für den... Das Autorenduo Klüpfl und Kobr lässt diesmal nicht Kluftinger ermitteln, sondern schickt den Leser bzw. Hörer auf Zeitreise in die 80er Jahre. Und es ist eine rundum gelungene Reise und für mich das erste Hörbuch, dem ich gespannt gelauscht habe. Alexander Klein ist bei den letzten Reisevorbereitungen für den Urlaub an der Adria. Die Erinnerung an alte Zeiten will die ganze Familie mit Oma, Opa und Schwester von Alex zusammen nach Italien fahren. die Reisevorbereitungen laufen genauso "geplant und geordnet", wie in den meisten Familien. Doch eine Flasche Rotwein und ein altes Fotoalbum später, erwacht Alexander als 15jähriger, in seinem alten Kinderzimmer. Und los geht die Nostalgiereise im alten Ford, ohne Klimaanlage, mit Mama, Papa und nerviger Schwester. Mitten rein ins Dolce Vita, NDW, Itala-Pop, Vokuhilas und Telefonzellen. Viele der beschriebenen Situationen, erkennen nicht nur Italienurlauber wieder. Es gibt auch einige ruhige Momente zum Nachsinnen, aber die meiste Zeit darf gelacht werden. Einen großen Anteil daran hat auch Bastian Pastewka, der allen Figuren eine Seele einhaucht. Und auch Kommissar Kluftinger bekommt eine kleine Gastrolle. Einfach ein tolles Buch, das super als Hörbuch umgesetzt wurde. Beide Autoren haben wieder unvergleichliches geleistet.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 20.07.2016

"In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander... "In der ersten Reihe sieht man Meer" ist diesmal kein Krimi mit dem wohlbekannten Kluftinger aus der Feder des Autorenduos Kobr und Klüpfel sondern ein Unterhaltungsroman mit einem sehr ungewöhnlichen und ausgesprochen amüsanten Plot. Dieser funktioniert vor allem für die Generation, die ähnliches erlebt hat wie der Hauptdarsteller Alexander Klein. Der wird nämlich im Schlaf in die eigenen Vergangenheit zurückkatapultiert und erwacht in seinem eigenen Teenager-Körper allerdings ist er innerlich immer noch um die 50. So macht er mit seinen Eltern und seiner Schwester nochmals einen der legendären Italienurlaube und reflektiert mit seinem gereiften Ich diese magische, schrille Zeitreise in die 80er. Genau solche Urlaube haben wir auch gemacht. Erst selbst mit den Eltern aber vor allem dann mit den eigenen Kindern. Und man kommt aus dem Lachen und Staunen kaum mehr heraus, wenn man sich an all die Dinge erinnert, die man längst vergessen hatte und die man liebgewonnen hatte und die das ganz eigene Flair ausmachten. Schon die Fahrt ins gelobte Urlaubsland war abenteuerlich, beschwerlich und lustig. Ohne Klimananlage, mit den Kassetten der Kinder im Autoradio. Und dann am Urlaubsort, am Strand mit Horden anderer Urlauber, mit Coccobello-Verkäufern. Hach, da werden Erinnerungen wachgerufen, die lange verschüttet waren. Das Buch lädt zum Debattieren ein. Ich habe das Hörbuch gehört. Es war das erste Mal, dass ich von Pastevka etwas gehört habe. Ich gebe zu, mich hat seine Art des Lesens etwas angestrengt. Er ist sehr bemüht alle Rollen verschieden zu sprechen und da viele der Figuren etwas nervig sind, sind es auch diese Stimmenimitationen und mit Kopfhörer wurde mir das stellenweise fast zu viel des Guten. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch lustig gewirkt ohne dass der Vorleser die Frauen kreischen lässt, die Jungs heftig kieksen und die Schwester lispeln. Hierfür ziehe ich einen Stern ab. Am Ende gibt es nochmal eine überraschende Volte. Da die ganze Geschichte ja eher eine fantastische ist, habe ich auch diese Volte schmunzelnd akzeptiert. Fazit: Unterhaltsame Lektüre für Leser vor allem zwischen 35 und 55 und für den Italienurlaub sehr empfehlenswert.

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Nostalgie an der Adria
von leseratte1310 am 08.03.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem... Familie Klein bereitet sich auf den Urlaub vor. Am nächsten Tag soll es los gehen – ausnahmsweise mit dem Auto Richtung Italien. Alex‘ Eltern und seine Schwester werden mit ihnen dort den Urlaub verbringen. Schon jetzt fühlt sich Alex gestresst und meint, alles würde an ihm hängen bleiben. Nachdem sich Frau und Kinder zurückgezogen haben, macht sich Alex auf die Suche nach den Ausweisen. Eine Flasche Wein und ein altes Fotoalbum lassen ihn in Erinnerungen schwelgen. Er schläft ein und erwacht als Fünfzehnjähriger und damit im ganz normalen Wahnsinn einer Urlaubsreise der 80er Jahre. Man lebt in einem Wettkampf mit den Richters aus der Nachbarschaft, ganz besonders, wenn es um den Urlaub geht. Jeder ist bestrebt, den schöneren Ort und die bessere Unterkunft gebucht zu haben und natürlich dem Stau gerade noch entkommen zu sein. Vater Norbert handelt dabei immer nach dem Motto: „Gute Planung ist die halbe Miete.“ Fünf Leute im Ford Sierra mit Fließheck, denn Oma fährt mit, bieten genügen Konfliktpotential. Wenn dann die italienische Grenze gerade überfahren ist, wird angehalten, die eingepackten Brote verzehrt und das Urlaubsfeeling beginnt. Selbst der Himmel ist blauer auf einem Rastplatz in Italien zwischen lauter anderen deutschen Urlaubern. Und bald schon ist man an der Adria und dann ist Urlaub, auch wenn man stets ein waches Auge auf alles haben muss, denn die Einheimischen sind bekannt dafür, dass sie klauen wie die Raben. Das Buch lässt sich einfach mal so runterlesen und ist sehr vergnüglich. Wer erkennt sich nicht darin wieder, auch wenn es überspitzt dargestellt ist. Selbst wenn man später geboren ist oder es Deutschland statt der Adria war, vieles hat man so oder ähnlich auch erlebt. Für Alex ist es nicht besonders einfach, mit der Reife von heute im Körper von damals das alles zu erleben. Er ist einfach komisch, aber das wird auf die Pubertät geschoben. Ich habe bisher noch kein Buch des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr gelesen und habe mich wundervoll unterhalten lassen von Alexander Kleins Erlebnissen in einer vergangenen Zeit. Es ging auch ohne Navi und Internet und ist ein wenig Abenteuer pur. Ein unterhaltsames Buch – auch für den nächsten Urlaub.

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