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Prinzessin Insomnia

Roman

Zamonien 8

(60)
Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Rezension
"Walter Moers jedenfalls hat sich, zusammen mit der schlaflosen Lydia Rode, ein helles, abenteuerliches, gefährliches, albernes, tröstliches Traumuniversium ausgedacht." Der Spiegel, LiteraturSpiegel, Volker Weidermann
Portrait
Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ¿ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0785-0
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 25/18,3/3,5 cm
Gewicht 790 g
Illustrator Lydia Rode
Verkaufsrang 5.711
Buch (gebundene Ausgabe)
25,70
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Hildegunst von Mythenmetz lädt zum Träumen ein…“

Katharina L., Thalia-Buchhandlung Wien

Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert nicht nur Sprachen, sondern hat auch Spaß daran, alles schöner und extravaganter auszudrücken und sich Regenbogenerfindungen auszudenken. Und dann sind da noch ihre Pfauenwörter: Dylia sucht sich nämlich täglich dreizehn besonders exotische Wörter aus, die sie im Laufe des Tages verwenden will. Darunter Defenestration, Iktsuarpoken, Mamihlapinatapaai und Linguamundivagant, um ein paar Beispiele aus den neuesten dreizehn Exemplare herauszugreifen.

Diesmal ist es schon fast Morgen, bevor sich der Prinzessin die Chance bietet, diese Wörter auch wirklich einzusetzen und zwar als ein gewisser Havarius Opal, seines Zeichens Nachtmahr, sie zu einer Reise der ganz besonderen Art überredet. Eine Reise, die ins dunkle Herz der Nacht führen soll. Eine Reise mit dem ultimativen Ziel, die Prinzessin endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Eine Reise, in ihr eigenes Gehirn!
Dort begegnen ihnen unter anderem die verschiedensten guten und bösen Gedanken sowie Ideen in Form von Geomen, Geistgeistern, Zwielichtzwergen, Ideenschmetterlinge und Grillos, aber auch Egozetten, die gefährlichen Zergesser sowie ein unerwarteter Verbündeter Dylias. Ihr Ziel ist Amygdala, wo sich das dunkle Herz der Nacht befinden soll – eine gefährliche, verrückte und abenteuerliche Reise.

Wird es der Prinzessin gelingen, ihren Verstand zu behalten und den unliebsamen Reiseführer Havarius wieder loszuwerden? Und findet sie auf ihrer Reise vielleicht das Oberüberwort, nach dem sie schon so lange sucht?

Walter Moers erfindet in seinem neuesten Zamonien-Roman das Träumen neu und spielt dabei nicht nur mit der Sprache, sondern auch, in ganz zamonischer Manie, mit den Erwartungen des Publikums. Wir erfahren über das Alptraumgewerbe, in dem der Nachtmahr Havarius Opal tätig ist, über das Traumiversum, in dem die Träume beheimatet sind, und darüber, wie das Gehirn und seine Aufgaben mit ein bisschen Fantasie beschaffen sein könnten.
Die Prinzessin und der Nachtmahr sind liebevoll gestaltete und facettenreiche Charaktere, die sich nicht immer ganz ihren Rollenbildern entsprechend verhalten. Dylia hat kein Problem damit, aktiv zu handeln und sich selbst und dabei auch den Nachtmahr mit ihrer Fantasie und Geistesgegenwart zu retten und Havarius ist mal verschlagen, mal nahezu liebenswürdig, mal gemein, sein Verhalten fast so wechselhaft wie seine farblich changierenden bunten Schuppen.

Liebevoll gestaltet ist auch das Buch selbst, mit zahlreichen farbigen, bunten Illustrationen von Lydia Rode und typografisch und farbig abgesetzten Wörtern. Die Abbildungen zeigen die Erfindungen und Skizzen Dylias, aber auch verschiedene Bewohner und Schauplätze ihres Gehirns, und tragen zum träumerisch-verspielten Charakter des Buches bei, das hin und wieder in Richtung eines Alptraums driftet, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt.

Für Zamonien-Kenner und all jene, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!
Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert nicht nur Sprachen, sondern hat auch Spaß daran, alles schöner und extravaganter auszudrücken und sich Regenbogenerfindungen auszudenken. Und dann sind da noch ihre Pfauenwörter: Dylia sucht sich nämlich täglich dreizehn besonders exotische Wörter aus, die sie im Laufe des Tages verwenden will. Darunter Defenestration, Iktsuarpoken, Mamihlapinatapaai und Linguamundivagant, um ein paar Beispiele aus den neuesten dreizehn Exemplare herauszugreifen.

Diesmal ist es schon fast Morgen, bevor sich der Prinzessin die Chance bietet, diese Wörter auch wirklich einzusetzen und zwar als ein gewisser Havarius Opal, seines Zeichens Nachtmahr, sie zu einer Reise der ganz besonderen Art überredet. Eine Reise, die ins dunkle Herz der Nacht führen soll. Eine Reise mit dem ultimativen Ziel, die Prinzessin endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Eine Reise, in ihr eigenes Gehirn!
Dort begegnen ihnen unter anderem die verschiedensten guten und bösen Gedanken sowie Ideen in Form von Geomen, Geistgeistern, Zwielichtzwergen, Ideenschmetterlinge und Grillos, aber auch Egozetten, die gefährlichen Zergesser sowie ein unerwarteter Verbündeter Dylias. Ihr Ziel ist Amygdala, wo sich das dunkle Herz der Nacht befinden soll – eine gefährliche, verrückte und abenteuerliche Reise.

Wird es der Prinzessin gelingen, ihren Verstand zu behalten und den unliebsamen Reiseführer Havarius wieder loszuwerden? Und findet sie auf ihrer Reise vielleicht das Oberüberwort, nach dem sie schon so lange sucht?

Walter Moers erfindet in seinem neuesten Zamonien-Roman das Träumen neu und spielt dabei nicht nur mit der Sprache, sondern auch, in ganz zamonischer Manie, mit den Erwartungen des Publikums. Wir erfahren über das Alptraumgewerbe, in dem der Nachtmahr Havarius Opal tätig ist, über das Traumiversum, in dem die Träume beheimatet sind, und darüber, wie das Gehirn und seine Aufgaben mit ein bisschen Fantasie beschaffen sein könnten.
Die Prinzessin und der Nachtmahr sind liebevoll gestaltete und facettenreiche Charaktere, die sich nicht immer ganz ihren Rollenbildern entsprechend verhalten. Dylia hat kein Problem damit, aktiv zu handeln und sich selbst und dabei auch den Nachtmahr mit ihrer Fantasie und Geistesgegenwart zu retten und Havarius ist mal verschlagen, mal nahezu liebenswürdig, mal gemein, sein Verhalten fast so wechselhaft wie seine farblich changierenden bunten Schuppen.

Liebevoll gestaltet ist auch das Buch selbst, mit zahlreichen farbigen, bunten Illustrationen von Lydia Rode und typografisch und farbig abgesetzten Wörtern. Die Abbildungen zeigen die Erfindungen und Skizzen Dylias, aber auch verschiedene Bewohner und Schauplätze ihres Gehirns, und tragen zum träumerisch-verspielten Charakter des Buches bei, das hin und wieder in Richtung eines Alptraums driftet, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt.

Für Zamonien-Kenner und all jene, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!

„Ins dunkle Herz der Nacht.........“

Bettina, Thalia-Buchhandlung Linz


Haben sie schon den neuen Bestseller von Insomnia gelesen, der schlaflosen Dichterin?
Olala! Es ist ein Enthüllungsroman über das Alptraumgewerbe. Sie werden kein Auge zukriegen bei der Lektüre, das verspreche ich Ihnen!

Das ist ein Zitat aus dem Buch Prinzessin Insomnia besser könnte ich es nicht beschreiben.
Sehr phantasievoll von Lydia Rode illustriert.
Dieses Buch ist wie ich finde ein muss für jeden Moers Fan.

Haben sie schon den neuen Bestseller von Insomnia gelesen, der schlaflosen Dichterin?
Olala! Es ist ein Enthüllungsroman über das Alptraumgewerbe. Sie werden kein Auge zukriegen bei der Lektüre, das verspreche ich Ihnen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
60 Bewertungen
Übersicht
39
11
7
3
0

Eine fantasievolle Reise durch den Kopf
von Anneja aus Halle am 20.06.2018

Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde. Nachdem... Erst dieses Jahr habe ich mein erstes Buch von Walter Moers gelesen und damit auch meinen Weg nach Zamonien gefunden. Noch immer ärgert es mich, diese Bücher nicht vorher für mich entdeckt zu haben, da sie mich in eine Welt ziehen, in der ich am liebsten hängen bleiben würde. Nachdem sich meine ersten beiden Walter Moers-Bücher um Hildegunst von Mythenmetz drehten, hat man es diesmal mit einem Buch zutun, welches vom fiktiven Charakter selbst geschrieben wurde. Die unglaubliche Reise durch das menschliche Gehirn schaffte es dabei mich zu überraschen, zu unterhalten und ein wenig zu gruseln. Die Geschichte um Dylia wirkte leider etwas übertrieben, da man ihr Schlafproblem wirklich bis ins grenzenlose ausdehnte. 20 Tage ohne Schlaf? Das muss man immerhin erst einmal schaffen. Trotzdem nahm ich es hin, da ich mir immer sagte, das es halt Fantasy ist. Schlimmer wurde es dann bei der Reise durch den Kopf der Prinzessin, da Wörter wie Gehirn oder Gehirnwasser, mich einfach aus dieser Fantasiewelt warfen. Sie waren zu real und erweckten nicht gerade schöne Bilder. War man dann allerdings einmal drin, sprühte das Buch wieder seine Fantasien und Ideen in alle Richtungen und man wollte wissen, was noch so alles in Dylia´s, als auch, vielleicht, in unseren Köpfen vorging. Die Kapitelunterteilung war auch etwas besonders, da sie in lateinisch erfolgte und dabei stets farbig hervorgehoben wurde. Wenn wir schon beim Thema Farbe sind, muss ich natürlich die Illustrationen erwähnen, welche man über das Buch verteilt findet. Diese waren sehr dezent und in Pastelltönen gehalten und wirkten dadurch wirklich wie erträumt. Besonders schön war auch, das einige Wörter im Buch coloriert waren. Diese hatten dann meist eine größere Bedeutung, wie z.B. die Pfauenwörter der Prinzessin. Nachdem ich mit dem Buch durch war, hatte ich das Gefühl wirklich etwas gelernt zu haben, da man ja eigentlich ein Sachbuch gelesen hatte. Es zeigte abstrakte Vorgänge, vereinfacht und wahnsinnig fantasievoll, so das wenn ich heute eine Idee habe, sofort an die Stelle im Buch husche und daran denke, wie eine Idee im meinem Kopf entsteht. Fangen wir mit Prinzessin Dylia an, welche mir leider nur selten sympathisch war. Sie tat mir zwar wegen ihres Schlafproblems sehr leid, das sie aber deswegen den ganzen Hofstaat auf Trab hielt, fand ich dann schon recht egoistisch. Trotzdem empfand ich die Beschreibungen ihrer Sichtungen sehr unterhaltsam, da sie einfach Spaß machten und leicht vor zu stellen waren. Während der Reise durch ihren Kopf, zeigte sie sehr viel Mut und ließ sich einfach auf alles ein, weshalb ich genauso angstfrei durch das Buch ging. Havarius Opal, der Nachtmahr, war da schon eine Persönlichkeit, die ich gerne einmal treffen würde, zumal im Buch verraten wird, wie man sie wieder los wird. Es war erstaunlich wie er sein Leben verbringt und was er schon alles erlebt hat. Dabei wirkte er anfangs sehr schaurig und angsteinflößend, verliert dies aber bald, da das was er erzählt, einfach zu spannend ist. Dies war mein erstes Buch außerhalb der Lindwurmfeste und ich fand es vollkommen ok. Es war halt ein Reich in Zamonien mit einer Prinzessin. Dies allein haute mich nicht wirklich um. Allein Dylias Art und Weise sorgte dafür das sie als Prinzessin hervorstechen konnte, zumal sie Sachen tat, an die ich alleine wohl nie gekommen wäre. Oder erstellt ihr für den Tage eine Liste mit Fremdwörtern, die ihr dann auch in euren Sätzen unterbringen wollte? Ich zumindest nicht, obwohl es bestimmt eine interessante Erfahrung wäre. So wirklich packen konnten mich die Figuren jedoch nicht. Teilweise trottete ich mit ihnen durch den Kopf und konnte mich für das was gezeigt wurde, nur mäßig begeistern. Auch wenn Dylia mal nicht die perfekte Prinzessin war, hatte sie mir doch zu viele Ecken und Kanten, die es einfach nicht möglich machten, einen Weg zu ihr zu finden. Als großer Hardcover-Fan ließ dieses Buch mein Herz schneller schlagen. Denn nicht nur der Umschlag war liebevoll und sehr detailgetreu bedruckt sondern auch das Buch selbst. Dies war zwar nicht so farbenfroh, beeindruckte mich aber dadurch, das man die Schuppen auf dem Buch erfühlen konnte. Der Schriftstil ist wieder sehr fantasievoll und die unterschiedliche Farbgebung der Namen passt und wirkt nicht orientierungslos. Auch wenn mich die Geschichte nicht so packen konnte, wie ich es gerne gehabt hätte, wird sie mir in Erinnerung bleiben. Die teilweise schwierigen Charaktere machten es mir schwer, die Reise durch den Kopf zu genießen und mich ihr ganz hin zu geben.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2018
Bewertet: anderes Format

Leider etwas langweilige Geschichte. Gelesen mit der Motivation des Autors im Hinterkopf (Nachwort), wird sie sicherlich sehr interessant. Als Zamonienroman aber eher enttäuschend.

Traumhaftes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.03.2018

Wer Lust auf etwas völlig anderes hat, sollte unbedingt Walter Moers ausprobieren! Man wird in eine völlig andere Welt entführt, die zusätzlich durch wunderschöne Illustrationen unterstützt wird. Diese stammen von Lydia Rohde, die die Vorlage und Inspiration für Prinzessin Dylia ist. Besonders das Nachwort hat mich berührt, in dem... Wer Lust auf etwas völlig anderes hat, sollte unbedingt Walter Moers ausprobieren! Man wird in eine völlig andere Welt entführt, die zusätzlich durch wunderschöne Illustrationen unterstützt wird. Diese stammen von Lydia Rohde, die die Vorlage und Inspiration für Prinzessin Dylia ist. Besonders das Nachwort hat mich berührt, in dem die Entstehung des Werks erläutert wird.