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Der Freund der Toten

Roman

(122)
Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören
Rezension
»Die Autorin schlägt einen sehr besonderen Ton an, der fast märchenhaft anmutet. Unbedingt lesenswert.«
Merle Wuttke, FLOW

»Man möchte sich verneigen vor Jess Kidd.«
Susanne Mayer, DIE ZEIT

»Was für ein Buch! Jess Kidd gelingt es, in ›Der Freund der Toten‹ atemberaubend schreckliche und atemberaubend schöne Momente zu erschaffen.«
Markus Brügge, WDR 5 Lesefrüchte

»So schräg, so witzig und so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. […] Jess Kidd ist eine Sprachvirtuosin.«
Petra Pluwatsch, KÖLNER STADT-ANZEIGER Bücher Magazin

»Ich habe jedenfalls noch nie einen Krimi gelesen, der Fantasy und Märchen, Dorfgeschichte, Comedy und Thriller derart gekonnt vermischt.«
Jochen Vogt, WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG

»[Jess Kidd] gelingt es mit ihrer eigenwilligen genre-Mischung auch sprachlich hervorragend, einen eigenen Stil zu etablieren.«
Jörn Meyer, BUCHMARKT

»[…] wilden Western-Horror-Krimi-Mix so überzeugend geschrieben, dass der Roman einfach ein großer Spaß geworden ist.«
Britta Bode, BERLINER MORGENPOST

»›The Sixth Sense‹ trifft ›Die Asche meiner Mutter‹ plus etwas Monty Python geht in die richtige Richtung, aber eigentlich hilft nur Selberlesen.«
Meike Schnitzler, BRIGITTE

»›Der Freund der Toten‹ von der britischen Autorin Jess Kidd ist so witzig wie klug und berührt dabei sogar noch das Herz.«
Saskia Stöcker, FREUNDIN

»Fantasievoll, mutig, witzig, unterhaltsam, einfach ganz anders als der Rest: Hier geht ein heller Stern auf, der noch von sich reden machen wird.«
Hendrik Heisterberg, GALORE

»Erschreckend unterhaltsam.«
Sonja Hartl, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Lesart

»Ein schaurig-schräger Totentanz!«
Janis Voss, EMOTION

»Ein wildromantischer Spaß mit einer Prise Tragik und Suchtfaktor: Man blättert immer wieder zurück, um ja keine Anspielung zu verpassen.«
Vanessa Müller, HEILBRONNER STIMME

»Schön an dem Buch ist der bissige britische Humor, eine Mischung aus Boshaftigkeit und Liebreiz mit tragischem Unterton.«
Anke Breitmaier, DARMSTAEDTER TAGBLATT

»Dieser magische Realismus – das Gegenteil eines Noir-Romans, obwohl es düster und auch mal brutal zugeht – ist Balsam für die Seele.«
Joachim Schneider, BADISCHE ZEITUNG

»Jess Kidd erzählt in einer wunderbaren Sprache – großartig.«
Jutta Günther, RADIO BREMEN

»Planen Sie am besten gleich ein Wochenende dafür ein!«
Sonja Bauli, LAVIVA

»Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es eine wunderbar gelungene Mischung aus Krimi, Schauergeschichte und Komödie ist.«
Sabine Abel, BAYERISCHES FERNSEHEN

»Ein wunderschön geschriebener Roman mit herrlich skurrilen Figuren.«
Renate Pinzke, HAMBURGER MORGENPOST

»Jess Kidd hat hier so etwas wie die irische Variante des lateinamerikanischen Magischen Realismus erfunden.«
Günther Grosser, BERLINER ZEITUNG

»In dieser schaurig-schönen Atmosphäre entwickelt sich ein tragikomisches Spiel. Wunderbar!«
Jörn Pinnow, LITERATURKURIER

»Witzig-tragische Unterhaltung, die spannend bleibt, handwerklich gut gemacht ist und Freude beim Lesen bereitet.«
Sophie Reyer, DIE PRESSE

»Ein sehr skurriler irischer Krimi, der ein wenig an Isabelle Allendes ›Geisterhaus‹ erinnert.«
Britta Heidemann, WESTDEUTSCHE ZEITUNG

»Packendes Porträt einer irischen Dorfgemeinschaft und ihrer Lebenslügen«
Pia Pritzel, FÜR SIE

»Jess Kidds ›Der Freund der Toten‹ ist sowohl Krimi als auch Fantasy, vor allem aber eine gallige Provinzerkundung.«
Thomas Klingenmaier, STUTTGARTER NACHRICHTEN

»Der Freund der Toten ist ein wahnsinnig sympathischer und packender Whodunnit, den man am liebsten in einem Rutsch durchlesen würde, und obendrein ein richtig schön aufgemachtes Buch, wie keinesfalls unerwähnt bleiben soll.«
Christian Endres, TOR-ONLINE.DE

»Eine herrlich böse, mystisch angehauchte Geschichte, die zu lesen großen Spaß macht und die auch an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt.«
Susanne Mündel, AMEISBUCHECKE
Portrait
Jess Kidd hat Creative Writing an der St. Mary’s University in Twickenham studiert. Seit 2011 unterrichtet sie dieses Fach. Bei DuMont erschien 2017 ihr Debütroman ›Der Freund der Toten‹, der auf der Krimi-Bestenliste stand. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in West London.
Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, beide 1955 geboren, haben Anglistik in Düsseldorf studiert. Seither arbeiten sie als Übersetzerteam und haben u. a. Dave Eggers, Tana French, Andre Dubus III., Harper Lee, Jeanette Walls und Zadie Smith ins Deutsche übertragen.
Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, beide 1955 geboren, haben Anglistik in Düsseldorf studiert. Seither arbeiten sie als Übersetzerteam und haben u. a. Dave Eggers, Tana French, Andre Dubus III., Harper Lee, Jeanette Walls und Zadie Smith ins Deutsche übertragen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 04.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9836-7
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,9/3,5 cm
Gewicht 523 g
Originaltitel Himself
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
122 Bewertungen
Übersicht
72
37
8
4
1

von einer Kundin/einem Kunden am 29.06.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Buch mit Witz, Magie und unglaublich poetisch!Mehr als nur eine spannende Geschichte, Es ist ein Zeitbild, eine Selbstfindung und auch eine Abrechnung mit der Vergangenheit!

"Die Toten sahen alles. Sie sah alles."
von Dr. M. am 24.06.2018

Leichter wird das Leben nicht, wenn man mehr weiß als man wissen sollte. Orla Sweeney sieht die Toten. Und auf dem Friedhof erzählen sie ihr Geschichten, die sie eigentlich nicht kennen dürfte. Orlas Idee, diese Geschichten anonym in ihrem irischen Dorf zu verbreiten, bringt Unruhe in die Gemeinschaft, die... Leichter wird das Leben nicht, wenn man mehr weiß als man wissen sollte. Orla Sweeney sieht die Toten. Und auf dem Friedhof erzählen sie ihr Geschichten, die sie eigentlich nicht kennen dürfte. Orlas Idee, diese Geschichten anonym in ihrem irischen Dorf zu verbreiten, bringt Unruhe in die Gemeinschaft, die es sich wie üblich in ihren Lebenslügen bequem gemacht hatte. Viele Jahre später kehrt ihr im Waisenhaus aufgewachsener Sohn Mahony nach Mulderrig zurück, um das Schicksal seiner bald nach seiner Geburt verschwundenen Mutter zu ergründen. Er trifft die alte Schauspielerin Mrs Cauley und findet deren tatkräftige Unterstützung. Noch heute gibt es im Dorf verschiedene Parteien, die mehr oder weniger zusammenhalten, weil sie mehr wissen als andere. Niemals richtig verheilte Wunden brechen wieder auf. Für einen Erstling ist dieser kraftvolle und skurrile Roman von Jess Kidd beachtlich. Allerdings muss man die recht sonderbare Mischung aus einem Kriminalfall und Fantasy für sich zulassen, sonst wird man nur schwer in die Geschichte finden oder sie gar ablehnen. Ohne die Hilfe der Toten wäre Mahony nämlich mit ziemlicher Sicherheit an den Mauern des Schweigens und der Ablehnung gescheitert. Zu viel erinnert die Dorfbewohner an seine Mutter. Während sie die Männer verwirrte, tut Mahony dies mit den Frauen. Lässt man den kleinen Fantasy-Anteil an dieser Geschichte zu, der zwar nur einen spärlichen Raum einnimmt, aber für das Geschehen von besonderer Wichtigkeit ist, dann findet man eine bizarre Geschichte vor, die genau wegen dieses Flairs, den Absonderheiten innerhalb einer kleinen Dorfgemeinschaft und des ungeklärten Schicksals von Mahonys Mutter einen im Laufe der Handlung niemals abfallenden Reiz ausüben kann.

Dieses Buch ist ein Lesegenuss!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2018

Ein kleines irisches Dorf, ein veschwundenes Mädchen und ein unbekannter Sohn der zurückkehrt... Alles Zutaten für einen großartigen Lesegenuss in wunderschöner Sprache mit vielen Geheimnissen und mysteriösen Vorkommnissen. Nimmt man dieses Buch zur Hand, kommt man nicht mehr los. Genreübergreifendes Lesevergnügen voller skurriler Charaktere. Es ist gleichzeitig kalter Krimi, Liebesgeschichte(n), aber... Ein kleines irisches Dorf, ein veschwundenes Mädchen und ein unbekannter Sohn der zurückkehrt... Alles Zutaten für einen großartigen Lesegenuss in wunderschöner Sprache mit vielen Geheimnissen und mysteriösen Vorkommnissen. Nimmt man dieses Buch zur Hand, kommt man nicht mehr los. Genreübergreifendes Lesevergnügen voller skurriler Charaktere. Es ist gleichzeitig kalter Krimi, Liebesgeschichte(n), aber auch die Geschichte eines Dorfes durchtränkt mit den Erinnerungen ihrer (immer noch vorhandenen) Geister. Eins der Bücher 2017 - Danke dafür!