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Autorität #2 Southern-Reach-Trilogie

Roman

Southern-Reach-Trilogie 2

(3)

"Autorität" - der zweite Teil der mit dem Hugo, dem Nebula, dem BSFA und dem World Fantasy-Award ausgezeichneten "Southern-Reach"-Trilogie.

Nach der katastrophalen zwölften Expedition, die in "Auslöschung" geschildert wurde, befindet sich Southern Reach in Auflösung. John Rodriguez, der neu ernannte Kopf der Organisation, muss sich durch eine Reihe frustrierender Verhöre, einen Berg verschlüsselter Notizen und Stunden verstörender Videoaufnahmen arbeiten, um die Geheimnisse von Area X zu lüften. Aber jede neue Entdeckung konfrontiert ihn mit bestürzenden Wahrheiten - über sich selbst und die Organisation, der er die Treue geschworen hat ...

Das Science Fiction-Meisterwerk endlich im Taschenbuch - und im Kino: Der britische Regisseur Alex Garland verfilmt Jeff VanderMeers preisgekrönte Trilogie u. a. mit Natalie Portman und Oscar Isaac.

Rezension
"Ein erneut ungemein packendes, faszinierendes, phantasmagorisches Abenteuer, dem sich hoffentlich ein nicht minder überzeugender Finalband anschließen wird." medienjournal-blog.de (Wulf Bengsch), 21.02.2018
Portrait
Jeff VanderMeer ist für "Die Verwandlung des Martin See" mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet worden. Seine Werke - darunter sein hoch gelobter Erstlingsroman "Veniss Underground" - sind in über 20 Ländern erschienen. 2001 zählte ihn die SF-Zeitschrift "Locus" zu den zehn führenden Autoren phantastischer Literatur auf der Welt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 02.05.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51805-2
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 276 g
Originaltitel Autorität Nr. 2 Southern-Reach-Trilogie
Übersetzer Michael Kellner
Verkaufsrang 20.019
Buch (Taschenbuch)
10,30
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„Antworten und Fragen“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Auch die zwölfte Expedition in die sogenannte „Area X“ endet in einem katastrophalen Desaster. Zusätzlich geht dabei die Direktorin von „Southern Reach“ verloren, jene Regierungsagentur, welche die Forschungsreisen in diese von einem unsichtbaren wie undurchdringlichen Schutzfeld umgebene Region in Auftrag gibt. Ihre Nachfolge tritt John Rodriguez an, der seinen neuen Untergebenen wie auch großen Teilen seines Privatlebens aber eigentlich nur als Control bekannt ist. Er übernimmt auch zugleich die Rolle des Ich-Erzählers, die während des ersten Bandes noch „die Biologin“ innehatte.

Der zweite Teil der Trilogie setzt genau da an, wo der erste aufhörte, verleiht aber dem Fortgang der Handlung eine spannungsreiche Wende, indem nun eine neue Figur, mit einem Blick von Außen die sonderbaren und bedrohlichen Geschehnisse rund um das abgeschottete Territorium einige Meilen südwärts des Stützpunktes schildert.

Control muss sich im Laufe seiner ersten Wochen in „Southern Reach“ damit auseinandersetzen, wem er vertrauen kann (am Ende überhaupt sich selbst und seinen eigenen Erinnerungen?), welches Wissen ihm von verschiedenen Stellen vorenthalten wird und ob es am Ende all das eigentlich Wert ist, die ständigen Bedrohungen, Mysterien und den ständigen psychischen Missbrauch von Seiten seiner Vorgesetzten auszustehen?

Und damit soll auch schon genug über die Handlung gesagt sein. Denn der eigentliche Star dieser Buchreihe ist ihre Atmosphäre: Ohne, dass es jemals so größeren „Action-Sequenzen“ kommt oder bösartige Widersacher sich dem Helden in den Weg stellen, steigt mit jedem Kapitel die gefühlte Bedrohung, die sich um die Geheimnisse von „Area X“ und „Southern Reach“ zunehmend verdichtet. Auf subtile Weise gelingt es Jeff VanderMeer dabei, die LeserInnen in den psychischen Horror hineinzusaugen und diesen Roman zu einem wahren Page Turner werden zu lassen.

Am Ende des Romans bleibt nur eines: der unbedingte Wunsch nach mehr. Und glücklicherweise erwartet die Fans der Reihe bereits im März 2015 der abschließende Band der „Southern Reach-Trilogie“. Bis dahin: unbedingt Zugreifen!
Auch die zwölfte Expedition in die sogenannte „Area X“ endet in einem katastrophalen Desaster. Zusätzlich geht dabei die Direktorin von „Southern Reach“ verloren, jene Regierungsagentur, welche die Forschungsreisen in diese von einem unsichtbaren wie undurchdringlichen Schutzfeld umgebene Region in Auftrag gibt. Ihre Nachfolge tritt John Rodriguez an, der seinen neuen Untergebenen wie auch großen Teilen seines Privatlebens aber eigentlich nur als Control bekannt ist. Er übernimmt auch zugleich die Rolle des Ich-Erzählers, die während des ersten Bandes noch „die Biologin“ innehatte.

Der zweite Teil der Trilogie setzt genau da an, wo der erste aufhörte, verleiht aber dem Fortgang der Handlung eine spannungsreiche Wende, indem nun eine neue Figur, mit einem Blick von Außen die sonderbaren und bedrohlichen Geschehnisse rund um das abgeschottete Territorium einige Meilen südwärts des Stützpunktes schildert.

Control muss sich im Laufe seiner ersten Wochen in „Southern Reach“ damit auseinandersetzen, wem er vertrauen kann (am Ende überhaupt sich selbst und seinen eigenen Erinnerungen?), welches Wissen ihm von verschiedenen Stellen vorenthalten wird und ob es am Ende all das eigentlich Wert ist, die ständigen Bedrohungen, Mysterien und den ständigen psychischen Missbrauch von Seiten seiner Vorgesetzten auszustehen?

Und damit soll auch schon genug über die Handlung gesagt sein. Denn der eigentliche Star dieser Buchreihe ist ihre Atmosphäre: Ohne, dass es jemals so größeren „Action-Sequenzen“ kommt oder bösartige Widersacher sich dem Helden in den Weg stellen, steigt mit jedem Kapitel die gefühlte Bedrohung, die sich um die Geheimnisse von „Area X“ und „Southern Reach“ zunehmend verdichtet. Auf subtile Weise gelingt es Jeff VanderMeer dabei, die LeserInnen in den psychischen Horror hineinzusaugen und diesen Roman zu einem wahren Page Turner werden zu lassen.

Am Ende des Romans bleibt nur eines: der unbedingte Wunsch nach mehr. Und glücklicherweise erwartet die Fans der Reihe bereits im März 2015 der abschließende Band der „Southern Reach-Trilogie“. Bis dahin: unbedingt Zugreifen!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
2
0
0
0

Der zweite Teil der Southern Reach Trilogie
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2018

Nach dem katastrophalen Ende der 12. Expedition, dem auch die Direktorin von Southern Reach zum Opfer gefallen ist, wird ein neuer Direktor installiert, der die Vorgänge rund um Area X untersuchen soll. Konzentrierte sich der erste Band voll und ganz auf die Expedition und ihre Mitglieder, so schafft der zweite... Nach dem katastrophalen Ende der 12. Expedition, dem auch die Direktorin von Southern Reach zum Opfer gefallen ist, wird ein neuer Direktor installiert, der die Vorgänge rund um Area X untersuchen soll. Konzentrierte sich der erste Band voll und ganz auf die Expedition und ihre Mitglieder, so schafft der zweite Band einen Kontext für die Organisation, die die Situation an der Grenze zu Area X überwacht. Aus diesem Grund leidet die erste Hälfte des Buches zwar streckenweise unter einem zu hohen Grad an Exposition, der in einer Fortsetzung in dieser Form in der Regel unüblich ist. Sobald die Handlung aber an Fahrt aufnimmt, stellt sich eine ähnliche Sogwirkung ein, die den ersten Band so besonders machte. Vor allem das Ende lässt einen über die gelegentlichen Längen hinwegsehen und sofort zum abschließenden Band greifen.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2018
Bewertet: anderes Format

Auch der 2. eil der Trilogie war absolut spannend, faszinierend und bisweilen verstörend. Warte ungeduldig auf Teil 3! Sehr empfehlenswert!