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Prinzessin Insomnia

Roman

Zamonien 8

(24)
Eine traumhafte Liebesgeschichte und eine Reise durch das menschliche Gehirn als rasantes zamonisches Abenteuer Prinzessin Dylia, die sich selbst "Prinzessin Insomnia" nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der ebenso beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.
Portrait
Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 344
Erscheinungsdatum 30.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0785-0
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 25/18,3/3,5 cm
Gewicht 790 g
Illustrator Lydia Rode
Verkaufsrang 37.189
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„Hildegunst von Mythenmetz lädt zum Träumen ein…“

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Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert nicht nur Sprachen, sondern hat auch Spaß daran, alles schöner und extravaganter auszudrücken und sich Regenbogenerfindungen auszudenken. Und dann sind da noch ihre Pfauenwörter: Dylia sucht sich nämlich täglich dreizehn besonders exotische Wörter aus, die sie im Laufe des Tages verwenden will. Darunter Defenestration, Iktsuarpoken, Mamihlapinatapaai und Linguamundivagant, um ein paar Beispiele aus den neuesten dreizehn Exemplare herauszugreifen.

Diesmal ist es schon fast Morgen, bevor sich der Prinzessin die Chance bietet, diese Wörter auch wirklich einzusetzen und zwar als ein gewisser Havarius Opal, seines Zeichens Nachtmahr, sie zu einer Reise der ganz besonderen Art überredet. Eine Reise, die ins dunkle Herz der Nacht führen soll. Eine Reise mit dem ultimativen Ziel, die Prinzessin endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Eine Reise, in ihr eigenes Gehirn!
Dort begegnen ihnen unter anderem die verschiedensten guten und bösen Gedanken sowie Ideen in Form von Geomen, Geistgeistern, Zwielichtzwergen, Ideenschmetterlinge und Grillos, aber auch Egozetten, die gefährlichen Zergesser sowie ein unerwarteter Verbündeter Dylias. Ihr Ziel ist Amygdala, wo sich das dunkle Herz der Nacht befinden soll – eine gefährliche, verrückte und abenteuerliche Reise.

Wird es der Prinzessin gelingen, ihren Verstand zu behalten und den unliebsamen Reiseführer Havarius wieder loszuwerden? Und findet sie auf ihrer Reise vielleicht das Oberüberwort, nach dem sie schon so lange sucht?

Walter Moers erfindet in seinem neuesten Zamonien-Roman das Träumen neu und spielt dabei nicht nur mit der Sprache, sondern auch, in ganz zamonischer Manie, mit den Erwartungen des Publikums. Wir erfahren über das Alptraumgewerbe, in dem der Nachtmahr Havarius Opal tätig ist, über das Traumiversum, in dem die Träume beheimatet sind, und darüber, wie das Gehirn und seine Aufgaben mit ein bisschen Fantasie beschaffen sein könnten.
Die Prinzessin und der Nachtmahr sind liebevoll gestaltete und facettenreiche Charaktere, die sich nicht immer ganz ihren Rollenbildern entsprechend verhalten. Dylia hat kein Problem damit, aktiv zu handeln und sich selbst und dabei auch den Nachtmahr mit ihrer Fantasie und Geistesgegenwart zu retten und Havarius ist mal verschlagen, mal nahezu liebenswürdig, mal gemein, sein Verhalten fast so wechselhaft wie seine farblich changierenden bunten Schuppen.

Liebevoll gestaltet ist auch das Buch selbst, mit zahlreichen farbigen, bunten Illustrationen von Lydia Rode und typografisch und farbig abgesetzten Wörtern. Die Abbildungen zeigen die Erfindungen und Skizzen Dylias, aber auch verschiedene Bewohner und Schauplätze ihres Gehirns, und tragen zum träumerisch-verspielten Charakter des Buches bei, das hin und wieder in Richtung eines Alptraums driftet, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt.

Für Zamonien-Kenner und all jene, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!
Das Leben als Prinzessin könnte so schön sein, wäre Prinzessin Dylia nicht von einer besonders ausgeprägten Art von Insomnie geplagt, die sie wortwörtlich um den Schlaf bringt. Anstatt verrückt zu werden oder sich ihrer Krankheit zu ergeben, weiß die Prinzessin jedoch die gewonnene Zeit kreativ zu nutzen. Sie studiert nicht nur Sprachen, sondern hat auch Spaß daran, alles schöner und extravaganter auszudrücken und sich Regenbogenerfindungen auszudenken. Und dann sind da noch ihre Pfauenwörter: Dylia sucht sich nämlich täglich dreizehn besonders exotische Wörter aus, die sie im Laufe des Tages verwenden will. Darunter Defenestration, Iktsuarpoken, Mamihlapinatapaai und Linguamundivagant, um ein paar Beispiele aus den neuesten dreizehn Exemplare herauszugreifen.

Diesmal ist es schon fast Morgen, bevor sich der Prinzessin die Chance bietet, diese Wörter auch wirklich einzusetzen und zwar als ein gewisser Havarius Opal, seines Zeichens Nachtmahr, sie zu einer Reise der ganz besonderen Art überredet. Eine Reise, die ins dunkle Herz der Nacht führen soll. Eine Reise mit dem ultimativen Ziel, die Prinzessin endgültig in den Wahnsinn zu treiben. Eine Reise, in ihr eigenes Gehirn!
Dort begegnen ihnen unter anderem die verschiedensten guten und bösen Gedanken sowie Ideen in Form von Geomen, Geistgeistern, Zwielichtzwergen, Ideenschmetterlinge und Grillos, aber auch Egozetten, die gefährlichen Zergesser sowie ein unerwarteter Verbündeter Dylias. Ihr Ziel ist Amygdala, wo sich das dunkle Herz der Nacht befinden soll – eine gefährliche, verrückte und abenteuerliche Reise.

Wird es der Prinzessin gelingen, ihren Verstand zu behalten und den unliebsamen Reiseführer Havarius wieder loszuwerden? Und findet sie auf ihrer Reise vielleicht das Oberüberwort, nach dem sie schon so lange sucht?

Walter Moers erfindet in seinem neuesten Zamonien-Roman das Träumen neu und spielt dabei nicht nur mit der Sprache, sondern auch, in ganz zamonischer Manie, mit den Erwartungen des Publikums. Wir erfahren über das Alptraumgewerbe, in dem der Nachtmahr Havarius Opal tätig ist, über das Traumiversum, in dem die Träume beheimatet sind, und darüber, wie das Gehirn und seine Aufgaben mit ein bisschen Fantasie beschaffen sein könnten.
Die Prinzessin und der Nachtmahr sind liebevoll gestaltete und facettenreiche Charaktere, die sich nicht immer ganz ihren Rollenbildern entsprechend verhalten. Dylia hat kein Problem damit, aktiv zu handeln und sich selbst und dabei auch den Nachtmahr mit ihrer Fantasie und Geistesgegenwart zu retten und Havarius ist mal verschlagen, mal nahezu liebenswürdig, mal gemein, sein Verhalten fast so wechselhaft wie seine farblich changierenden bunten Schuppen.

Liebevoll gestaltet ist auch das Buch selbst, mit zahlreichen farbigen, bunten Illustrationen von Lydia Rode und typografisch und farbig abgesetzten Wörtern. Die Abbildungen zeigen die Erfindungen und Skizzen Dylias, aber auch verschiedene Bewohner und Schauplätze ihres Gehirns, und tragen zum träumerisch-verspielten Charakter des Buches bei, das hin und wieder in Richtung eines Alptraums driftet, aus dem es kein einfaches Entkommen gibt.

Für Zamonien-Kenner und all jene, die es noch werden wollen, ein absolutes Muss!

„Ins dunkle Herz der Nacht.........“

Bettina, Thalia-Buchhandlung Linz


Haben sie schon den neuen Bestseller von Insomnia gelesen, der schlaflosen Dichterin?
Olala! Es ist ein Enthüllungsroman über das Alptraumgewerbe. Sie werden kein Auge zukriegen bei der Lektüre, das verspreche ich Ihnen!

Das ist ein Zitat aus dem Buch Prinzessin Insomnia besser könnte ich es nicht beschreiben.
Sehr phantasievoll von Lydia Rode illustriert.
Dieses Buch ist wie ich finde ein muss für jeden Moers Fan.

Haben sie schon den neuen Bestseller von Insomnia gelesen, der schlaflosen Dichterin?
Olala! Es ist ein Enthüllungsroman über das Alptraumgewerbe. Sie werden kein Auge zukriegen bei der Lektüre, das verspreche ich Ihnen!

Das ist ein Zitat aus dem Buch Prinzessin Insomnia besser könnte ich es nicht beschreiben.
Sehr phantasievoll von Lydia Rode illustriert.
Dieses Buch ist wie ich finde ein muss für jeden Moers Fan.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
12
7
5
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2018
Bewertet: anderes Format

Einfach grandios! Ich konnte partout nicht aufhören zu lesen und war selbst schlaflos vor Entzückung! Einmalige, wundervolle Sprache mit einer unvorstellbaren Liebe zum Detail.

von einer Kundin/einem Kunden am 24.08.2018
Bewertet: anderes Format

Walter Moers neuer Roman. Einfach super!!!

Wundervoll bunt und gedankenreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 13.07.2018

Mit Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr hat Walter Moers eine literarische Explosion geschaffen. Gespickt mit Zungenbrechern und Stolperfallen für die Gedanken, voller sonderbarer Worte, Metaphern und Wortneuschöpfungen, wie der Zwielichtzwerge (meine persönlichen Lieblinge) ist dieser Roman eine wahre Freude für sprachneugierige Leser. Prinzessin Dylia und ihr persönlicher Albtraum, der... Mit Prinzessin Insomnia und der albtraumfarbene Nachtmahr hat Walter Moers eine literarische Explosion geschaffen. Gespickt mit Zungenbrechern und Stolperfallen für die Gedanken, voller sonderbarer Worte, Metaphern und Wortneuschöpfungen, wie der Zwielichtzwerge (meine persönlichen Lieblinge) ist dieser Roman eine wahre Freude für sprachneugierige Leser. Prinzessin Dylia und ihr persönlicher Albtraum, der Nachtmahr Havarius Opal sind die handelnden Hauptfiguren. Prinzessin Dylia leidet an Schlaflosigkeit, Insomnie, und Opal hat den Auftrag sie in den Wahnsinn zu treiben. Das geht am schnellsten, wenn sie sich nach Amygdala begeben, in ihr Gehirn. In Amygdala liegt der persönliche Wahnsinn eines jeden Menschen. Auf dem Weg dorthin erleben die Zwei so einiges. Egal was ich hierzu schreiben würde, es wäre ein Spoiler. Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut, ich mag die Geschichten aus der Zamonien-Reihe. Das Besondere an diesem Band sind die Illustrationen. Sie sind durchgehend in Farbe, denn die Farben sind extrem wichtig für die Handlung. Außerdem sind sie nicht von Moers selbst, sondern von Lydia Rode. Einer jungen Illustratorin mit großem Talent, wie ich finde. Mann will diesen Roman gar nicht mehr aus der Hand legen, so fesselnd ist die Handlung. Von Anfang an. Immer wieder stellt man sich unwillkürlich die Frage: ?Sieht es in meinem Gehirn auch so aus?? Solltet ihr einmal einen Nachtmahr begegnen, macht doch einfach auch diese Reise. Natürlich mussten mit dieser außergewöhnlichen Handlung auch neue Kreaturen für die neue Umgebung her. Es ist schon erstaunlich was unser Gehirn so alles beherbergen soll. Von bürokratischen Egozetten über langsam dahingleitenden Gedankenschnecken zu den grauenvollen Zergessern, ist für jede Gehirnwindung was dabei. Ich bevorzuge die Geistgeister beziehungsweise Zwielichtzwerge, sie sind einfach nur süß und man möchte am liebsten auch welche haben. Man darf jedoch nicht davon ausgehen, dass es in einem Buch um Insomnie oder Wahnsinn geht, sondern um Kreativität und wie man sie benutzt. Auch Mut und Stehvermögen spielen hier eine ganz wichtige Rolle. Am wichtigsten sind jedoch die Gedanken selbst. Die Handlung ist voll von Monologen, die Teilweise auch unendliche Ausmaße annehmen. Aber es macht Spaß den Gedankenflüssen der Prinzessin zu folgen. Natürlich ist das hier trotz der fantastischen Umgebung ein hoch philosophischer Text. Er ist voller ?Was wäre wenn's? und schwieriger Entscheidungen. Was jedoch meiner Meinung nach das Buch so besonders macht, ist das Nachwort. Hier schildert Moers kurz wie es zu der Geschichte um die schlaflose Prinzessin gekommen ist. Wenn man das gelesen hat und dann die Handlung noch einmal Revue passieren lässt, erscheint sie plötzlich in einer ganz anderen farblichen Stimmung. Diese Geschichte hat nämlich zwei Gesichter oder Farbstimmungen, wie Dylia wohl entscheiden würde. Die eine Stimmung gehört zu Walter Moers und die zweite Farbe zu Lydia Rode.