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Die Hände des Doktor Kinich

Sechs unheimliche Geschichten

(3)

Diese sechs unheimlichen Geschichten bieten einen Einblick in den Schaffensbereich der Autorin Ingrid J. Poljak. Sie schreibt hauptsächlich Krimis, doch auch in diesen tauchen immer wieder unheimliche, fantastische oder mysteriöse Elemente auf. Psychologische und rationale Erklärungen der geschilderten Geschehnisse sind möglich ¬ oder auch nicht.
Die Hände des Doktor Kinich
Schon die erste Geschichte führt uns in eine durchaus reale Welt, aber die beiden agierenden Figuren sind extreme Charaktere, wie sie nur in unserer Fantasie vorkommen, aber seit Jahrtausenden die Mythologie bevölkern.
Der Dom
Auch der Held dieser Geschichte agiert in einer absolut realen, sogar identifizierbaren Umwelt, für die er leidenschaftliche Bewunderung aufbringt, bis sich im wahrsten Sinn des Wortes der Abgrund vor ihm auftut.
Azarians Puppe
In einem Garten der Lustbarkeiten wird die Heldin aufgefordert, mit Pfeil und Bogen auf eine Strohpuppe zu schießen. Sie weigert sich. Als ein Freund des Hausherrn ihr ein Getränk anbietet, trinkt sie davon und kippt in eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Leidenschaft und Ernüchterung.
Der Test
Eine kurze Geschichte über den Psycho-Test einer Firma, den der Held bestehen will.
Die Frau im Zug
Das sonderbare Verhalten eines Paares in einem Zug regt den Mitreisenden Fred zu abwegigen Verdächtigungen an. Was könnte sich zwischen den beiden alles abspielen oder abgespielt haben? Am Schluss bewahrheiten sich die Befürchtungen Freds, allerding anders, als er gedacht hat.
Die Zelle
Ein Mann sucht verzweifelt einen Ausweg aus einer kleinen Zelle aus Beton. Schließlich gibt er resigniert auf und versinkt in gnädigen Schlaf. Und als er erwacht, sieht die Welt ganz anders aus. Eine Parabel über Gefangenschaft, Illusionen und Ausweglosigkeit.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 68
Erscheinungsdatum 29.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8495-9610-1
Verlag Tredition
Maße (L/B/H) 170/121/10 mm
Gewicht 78
Buch (Taschenbuch)
5,99
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Kundenbewertungen


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Kurz und schaurig!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 28.10.2014

Ein schmaler Band mit sechs unheimlichen Geschichten, jede für sich ein Kosmos des Grauens: Der selbstherrliche Doktor Kinich sammelt Hände, hoch oben an einer Domfassade reitet ein Selbstmörder den gotischen Zierrat, der hypnotische Puppenspieler Azarian umgarnt eine nicht ganz unwillige junge Frau, ein Psychotest läuft aus dem Ruder, ein... Ein schmaler Band mit sechs unheimlichen Geschichten, jede für sich ein Kosmos des Grauens: Der selbstherrliche Doktor Kinich sammelt Hände, hoch oben an einer Domfassade reitet ein Selbstmörder den gotischen Zierrat, der hypnotische Puppenspieler Azarian umgarnt eine nicht ganz unwillige junge Frau, ein Psychotest läuft aus dem Ruder, ein Bahnreisender verstrickt sich in die mysteriöse Präsenz einer verschleierten Frau, und zu schrecklicher Letzt findet sich jemand in einer Zelle aus Beton und zersplitterndem Spiegelglas. Das Unheimliche, Dämonische erscheint in vielen Verkleidungen, der Autorin Ingrid J. Poljak gelingt es, mit ihrer virtuosen Erzählkunst so manches Frösteln hervorzurufen. Jedenfalls kennt sie ihren E.T.A. Hoffmann, Altmeister der Schauergeschichte, wie auch in ihrem Roman „Bildermord“ nachzulesen ist. Die Hände auf dem Titelbild stammen auch aus der Feder von Ingrid J. Poljak.

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Schauergeschichten
von Biest am 29.10.2014

Über die Autorin: Die Wiener Autorin entdeckte im Alter von 13 Jahren das Buch Der Geisterseher von Friedrich Schiller, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermangelung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben. Seit sie vor einigen Jahren den Beruf aufgegeben hat,... Über die Autorin: Die Wiener Autorin entdeckte im Alter von 13 Jahren das Buch Der Geisterseher von Friedrich Schiller, es wurde zu ihrem langjährigen Kultbuch. Gleichzeitig begann sie in Ermangelung von anderen Büchern, die ihr gefallen hätten, selbst Romane zu schreiben. Seit sie vor einigen Jahren den Beruf aufgegeben hat, widmet sie sich ganz dem Schreiben. Zum Inhalt: Die Autorin hat hier ein kleines Büchlein erschaffen, in dem sechs unheimliche Geschichten den Leser das Fürchten lehren. Sechs Kurzgeschichten von unheimlich über gruselig bis hin zu rätselhaft und einfach unglaublich sind hier vertreten. „Die Hände des Doktor Kinich“, „Der Dom“, „Azarians Puppe“, „Der Test“, „Die Frau im Zug“ und „Die Zelle“ lauten die Titel, auf die ich aber hier nicht weiter eingehen möchte um euch nicht die Spannung zu nehmen. Meine Meinung: Mir haben die Geschichten im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Hier ist die Phantasie der Leser gefragt, denn es bleiben einige Fragen offen, die zum Nachdenken anregen. Die Autorin schildert die kurzen Geschichten sehr spannend und bildhaft. Das 67 Seiten starke Büchlein, ist dank seines Postkartenformats auch super für unterwegs geeignet. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich leicht lesen. Das düstere Cover passt sehr gut zu den unheimlichen Geschichten und die Hand scheint nach den Lesern greifen zu wollen um sie in ihren Bann zu ziehen. Fazit: Ein kurzweiliges gruseliges Lesevergnügen für alle Leser die es gerne etwas skurril und geheimnisvoll mögen.

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Rezension zu "Die Hände des Doktor Kinich"
von Zsadista am 27.10.2014

Sechs unheimliche Geschichten in ein kleines Buch zusammen gefasst. Über die einzelnen Geschichten schweige ich mich aus, ich möchte ja nicht zu viel vom Inhalt verraten. Wie es immer bei Sammlungen ist, manche Geschichten gefallen mir, manche weniger. Die Einstiegsgeschichte „Die Hände des Doktor Kinich“ fand ich sehr gelungen.... Sechs unheimliche Geschichten in ein kleines Buch zusammen gefasst. Über die einzelnen Geschichten schweige ich mich aus, ich möchte ja nicht zu viel vom Inhalt verraten. Wie es immer bei Sammlungen ist, manche Geschichten gefallen mir, manche weniger. Die Einstiegsgeschichte „Die Hände des Doktor Kinich“ fand ich sehr gelungen. Die restlichen fünf Geschichten konnten das hohe Niveau, dass ich dann erwartete, nicht mehr halten. „Der Dom“, „Der Test“, „Die Frau im Zug“ und „Die Zelle“ waren ganz gut und regten zum denken an. „Azarians Puppe“ hat mir gar nicht gefallen, die Geschichte habe ich auch nicht ganz verstanden. Ansonsten war der Schreibstil verständlich und flott. Es wurde nichts unwichtiges dazu gedichtet, dass das Ganze hätte in die Länge ziehen können. Das Buch hat Postkartengröße und passt sich so ganz gut, mitzunehmen und unterwegs zu lesen. Vielleicht auch, wenn man sich traut, im Zug …

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