Gegenlicht

Ein Bronski Krimi

Ein Bronski Krimi Band 2

Bernhard Aichner

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Beschreibung

Es ist Sommer in Berlin. Ein Mann fällt vom Himmel. Ein blinder Passagier, versteckt im Fahrwerkraum eines Flugzeugs. Ein Leben, das im Garten einer hübschen Jugendstilvilla endet. Noch im Tod wird der Mann beraubt – und eine Geschichte aus Not und Gier nimmt ihren Anfang. Sie wird viele Leben kosten und manche Träume zerstören. Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja Spielmann recherchieren in einer Welt der Gewalt und des schönen Scheins.

Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort, wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes – und immer wieder auf der Suche nach einem Leben, das Sinn verspricht und auf die Liebe setzt.

»Präzise zeichnet er implodierende Welten und vergisst dennoch nicht die Menschlichkeit. Virtuos. Mehr davon!.«

Produktdetails

Verkaufsrang 388
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.07.2021
Verlag btb
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 20,2/13,2/3,3 cm
Gewicht 416 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75917-0

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Buchhändler-Empfehlungen

Blutige Diamanten

Andrea Kropik, Thalia-Buchhandlung Gerasdorf

Es ist eine verzweifelte Situation. Ein Mann fällt aus einem Flugzeug mitten in den Garten einer Villa. Dieser Vorfall wird eine Spur von Folter, Gewalt und Mord nach sich ziehen. Der Fotograf Bronski und seine Freundin, die Journalisten Svenja, folgen der Spur unerschütterlich bis zu ihren Anfängen. Inzwischen muss sich seine Tochter vor dem Mörder und seinen Gehilfen verstecken. Alle, die in diesen Fall verwickelt sind, schweben in höchster Gefahr. Denn der Mörder verfolgt eiskalt sein Ziel. Ich habe den ersten Band gelesen, und er hat mir sehr gut gefallen. Jetzt wurde ich ein wenig enttäuscht. Meiner Ansicht nach kann der zweite Teil nicht so ganz mithalten. Mir erscheint die Handlung nicht immer unbedingt schlüssig. Aber trotzdem spannend zu lesen.

Bronski

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Zweiter Teil, nicht mehr ganz so gut wie der Erste Teil. Meine Erwartungen waren natürlich groß. Trotzdem ein toller Krimi, sein Schreibstil, wie immer brillant. Freu mich auf den dritten Teil.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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„Bronskis zweiter Fall“
von Lesebegeisterte am 11.09.2021

Der Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja werden zu einem Toten gerufen, der quasi vom Himmel gefallen ist. Wer war der blinde Passagier, der sich im Fahrwerk eines Flugzeuges versteckt hat? Bronski und Svenja tauchen zu tief in die Geschichte des Toten ein und schweben bald in allerhöchster Gefahr. Bronski könnte al... Der Pressefotograf Bronski und seine Kollegin Svenja werden zu einem Toten gerufen, der quasi vom Himmel gefallen ist. Wer war der blinde Passagier, der sich im Fahrwerk eines Flugzeuges versteckt hat? Bronski und Svenja tauchen zu tief in die Geschichte des Toten ein und schweben bald in allerhöchster Gefahr. Bronski könnte alles auf einen Schlag verlieren, denn der Gegner ist intelligent und weiß über alles Bescheid. Der Schreibstil ist wie immer brillant, clever und rasant. Die Dialoge im Buch lesen sich so, als ob man mit den Protagonisten in einem Raum wäre. Toll fand ich, dass Bronski und Svenja eine Beziehung wagen und der/die Leser*In einen Einblick in den „Alltag“ bekommen. Schockierend war, was der tote Unbekannte schon alles erleiden musste und wie alles passierte. Den zweiten Teil dieser Serie fand ich zwar ein bissler weniger spannend als den ersten, aber dennoch ist „Gegenlicht“ eine klare Leseempfehlung. Weil fad wird es einem trotzdem nicht bei diesem Thriller und als Fan muss man dieses Buch sowieso haben.

von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2021
Bewertet: anderes Format

Auch der zweite "Bronski-Krimi" hat mich sofort begeistert: Bernhard Aichner fasziniert mich immer wieder mit seinen spannenden Büchern.

Klingt alles verdächtig nach stupiden Vorabendkrimi
von Manfred Fürst aus Kirchbichl am 29.08.2021

Der erste Bronski Krimi DUNKELKAMMER erschien am 22. März 2021; GEGENLICHT, der zweite folgte sogleich, nur vier Monate später. Viele seiner Kollegen leiden unter einer Schreibblockade, Aichner leidet unter Schreibzwang, manche diagnostizieren Schreibwut. Seine Finanzberater sehen das viel nüchterner, nach dem Motto: „Schmiede d... Der erste Bronski Krimi DUNKELKAMMER erschien am 22. März 2021; GEGENLICHT, der zweite folgte sogleich, nur vier Monate später. Viele seiner Kollegen leiden unter einer Schreibblockade, Aichner leidet unter Schreibzwang, manche diagnostizieren Schreibwut. Seine Finanzberater sehen das viel nüchterner, nach dem Motto: „Schmiede das Eisen, solange es heiß ist.“ David Bronski, Pressefotograf aus Innsbruck, nun in Berlin lebend ist zurück. Von Journalistin Svenja aus seiner Agonie geholt, den privaten Mega-GAU überwunden und die verschwundene Tochter wiedergefunden. Doch für Süßholzraspeln hat Aichner nichts übrig. Action, Action, Action … Tiefgefrorene Menschen fallen vom Himmel, Tote mit abgeschnittenen Fingern und durchschnittenen Kehlen sorgen für atemlose Spannung. Und wo sind die fünf riesigen Diamanten? Kürzeste Dialoge, schnappatmend vorgetragen, dazu Drehungen und Wendungen, dass einem die Haare zu Berge stehen: Typisch Aichner. Die gut 300 Seiten lassen sich ohne große Überwindung lesen, möchte ich doch erfahren, wie sich dieser Softie Bronski aus schier aussichtsloser Lage befreien kann. Bronski bildet sich immer wieder ein, sich in das Leben anderer Leute einmischen zu müssen und den Helden zu spielen. Damit steuert er auf einen Abgrund. Mit Vollgas. Auf die Glitzersteinchen im Millionenwert hat es ein bösartiger Söldner abgesehen. Er droht damit, Bronskis drei liebste Frauen zu beseitigen. Der nächste Mega-GAU: Seine nach 20 Jahren wiedergefundene Tochter Judith. Das Techtelmechtel mit der taffen Redakteurskollegin Svenja nimmt ernsthaft Gestalt an. Ohne die Kenntnisse der Kriminellenszene seiner Schwester Anna stets mit einem Bein in der Berliner Unterwelt, würden für Bronski allerdings bald die Lichter ausgehen. Aber es ist ja nur das Gegenlicht. Aichner lässt Bronski noch im Angesicht des Todes eine dicke Lippe riskieren, dieser krallt sich eine Puff’n und gibt das Versprechen ab, pünktlich zum Abendessen wieder daheim zu sein. Bronski, der Alpen-John-Wayne. Klingt alles verdächtig nach stupiden Vorabendkrimi und ein bisserl gar weit hergeholt, stellenweise absurd. Ach Leute, es ist Sommer, da greift man auch einmal zu leichterer Kost. Ich bin zwar seit Jahren ein Fan von Aichner, mit Bronski 2 hat er leicht übertrieben, leider das schwächste Buch von Bernhard Aichner. Wollte wahrscheinlich sein früheres Schaffen bei einer Zeitung autobiographisch etwas aufhübschen, sprich spannender machen. Bronski: „Heute ist nicht aller Tage Abend, komme wieder im Frühjahr 2022 mit Brennweite."


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