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Die Welt war eine Murmel

Roman

Herbert Dutzler

(14)
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Beschreibung

FRÜHER WAR ALLES ... WIE DENN EIGENTLICH? KOMMT MIT UNS AUF ZEITREISE!

Ein Blick durch Kinderaugen: Fahr im Autobus nach Italien, spür die Hornbrille auf deiner Nase und schmeck die Limo von damals!
Er trägt eine dicke Brille, steckt seine Nase am allerliebsten in Romane von Karl May und wenn er groß ist, will er Astronaut werden: Siegfried. Es ist 1968, er hat gerade die Volksschule beendet und freut sich aufs Gymnasium. Vorher geht es aber noch auf große Fahrt: mit dem Autobus nach Italien. Da werden die Nachbarn schauen!
Oft wundert sich Sigi über die Erwachsenen in der Familie, die sich immer so viele Sorgen darüber machen, was andere Leute denken – vor allem, wenn der Bub ein besonderes Interesse für Kochrezepte entwickelt und beim Versuch, Pizza zu backen, fast das Haus in Brand steckt …

Das Abenteuer wartet gleich hinterm Haus
Siegfried lebt in einer Welt, in der Computerspiele noch leise Zukunftsmusik sind: Es gibt viel zu erleben am Bach hinterm Haus oder auf der Zugfahrt nach der Schule, seine Lieblingsspeise kommt nicht per Online-Bestellung, sondern direkt aus Mamas Küche. So weit, so idyllisch. Aber nicht alles, an das Siegfried sich als Erwachsener erinnern wird, ist schön: Eingefahrene Rollenbilder belasten sowohl die Mutter als auch den Vater, der Umgangston im Gymnasium ist rau und der Spott der anderen Kinder kann – gerade, wenn man ein guter Schüler ist und ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat – gnadenlos sein.

Herbert Dutzler nimmt dich mit in die Welt seiner Kindheit
Herbert Dutzler entführt diesmal nicht ins Revier des Altausseer Polizisten Franz Gasperlmaier, sondern in die Zeit seiner eigenen Kindheit. Die Welt seines Protagonisten Siegfried kennt der Bestseller-Autor ganz genau: Auch er ist in den 60er Jahren aufgewachsen, hat Kracherl geschlürft und sich mit Winnetou in den Wilden Westen geträumt.
Herbert Dutzler gewährt dir einen kindlichen und erfrischend anderen Blick zurück in jenes Früher, in dem nicht wirklich alles besser war, aber an das wir uns doch so gern erinnern.

„Es ist wirklich eine tolle Reise in die Vergangenheit, bei der man viel lachen muss – für die jetzige Zeit, finde ich, ideal.“
ORF „Guten Morgen Österreich“, Buchhändlerin Bettina Wagner (Buchhandlung Seeseiten)

„Gerade die Missgeschicke machen ,Die Welt war eine Murmel‘ von Herbert Dutzler so authentisch, liebenswert und verleiten zu einem Dauerschmunzeln während des Lesens.“
Bezirksblätter, Sabine Schletterer

„berührend komisch und oft auch der sprichwörtliche Finger in der Wunde“
SCHAU-Magazin, Barbara Kaudelka

„Eine literarische Zeitreise, die nicht nur Nostalgiker erfreuen wird.“
Raiffeisenzeitung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 13.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7099-8101-6
Verlag Haymon Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/12,8/2,5 cm
Gewicht 374 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 47

Buchhändler-Empfehlungen

Früher war alles....

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Als Sigi das Haus seiner Eltern räumt, finden sich Kindheitserinnerungen wieder. Der erste Urlaub mit dem Bus ans Meer nach Italien, die Schulzeit, die nicht leicht für ihnen war, als dicklicher Junge der seine Nase nur in die Bücher steckt. Und vieles mehr, an dass ich mich, obwohl ich viel, viel Jahre später geboren wurde, erinnern kann. Vieles hat sich auch bei und so abgespielt. Es ist einfach erzählt, aus der Sicht eines Jungen um die 11 Jahre. Ich musste sehr oft schmunzeln. Früher, ja früher war alles anders......besser? Leseempfehlung

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Kindheit in den 60er-Jahren zwischen alten Rollenbildern und technischen Neuerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 01.03.2021

Mit „Die Welt war eine Murmel“ führt Herbert Dutzler die Leser auf eine Zeitreise in die 60er Jahre. Man erlebt mit dem Protagonisten Sigi, einem Jungen vom Land, sein erstes Schuljahr in einem Gymnasium, seine erste Urlaubsreise nach Italien und wird, soferne man in etwa gleichaltrig ist wie der der Autor, an vieles aus der eig... Mit „Die Welt war eine Murmel“ führt Herbert Dutzler die Leser auf eine Zeitreise in die 60er Jahre. Man erlebt mit dem Protagonisten Sigi, einem Jungen vom Land, sein erstes Schuljahr in einem Gymnasium, seine erste Urlaubsreise nach Italien und wird, soferne man in etwa gleichaltrig ist wie der der Autor, an vieles aus der eigenen Jugendzeit erinnert. Der erwachsene Sigi räumt die Wohnung seiner Mutter und stößt auf alte Fotos und erinnert sich an seine Jugend. Sigi ist ein sympathischer, sehr kluger, aufgeweckter 10-jähriger Junge, Brillenträger und etwas dicklich, der sich mehr fürs Kochen als für Fußball interessiert und viel lieber liest als Sport zu betreiben, was dem damaligen Rollenbild widerspricht und was seine Eltern, Vater Eisenbahner, Mutter Hausfrau, in ihrer einfachen und praktisch orientierten Art nicht verstehen können. Ich (Jahrgang 1953) bin wieder in meine Jugendzeit eingetaucht. Auch wenn es nur teilweise Parallelen gibt (weil ich quasi ein Mädchen und Stadtkind war), so fand ich doch so vieles, womit ich aufwuchs: die Lebensweise und das Rollenbild der Eltern, die Leitgedanken der Zeit, wie etwa „nur nicht aufzufallen“ sowie die Angst vor dem Gerede der anderen Leute, all die Tabuthemen, die Erziehungsmethoden, der unbedingte Gehorsam, der Respekt vor Lehrkräften und natürlich auch die in jener Zeit aufkommenden technischen Errungenschaften. Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, der Sigi ist mir ans Herz gewachsen mit seiner Art, mit all dem zurecht zu kommen, was ihn umgab, auch mit Ungerechtigkeiten; er muss sich zwar zurücknehmen und schweigen statt aufzubegehren, geht dennoch seinen Weg, aus eigener Kraft, zielstrebig. Ich hatte es zwar leichter als Sigi, meine Kindheit war unbeschwerter und sehr behütet. Sicher, den heutigen Überfluss gab es nicht, aber meine Mutter war zuhause, nicht zwischen Beruf und Haushalt gestresst, ich hatte nur wenige Spielsachen und wenige Bücher (die ich eben mehrmals las, so wie Sigi), aber ich habe gelernt, das wenige zu schätzen und darauf aufzupassen und mich mit mir alleine zu beschäftigen (ohne PC oder Handy). Viele Erinnerungen sind in mir wach geworden, vom alten Radio über das Vierteltelefon, die Schulzeit, die ungeliebten Leibesübungen, spartanische Urlaubsquartiere und Tabuthemen. Mir hat das Buch schöne Lesestunden beschert, wobei ich zugebe, dass ich mich vielleicht mehr mit meiner eigenen Jugendzeit befasst habe als mit der des Protagonisten. Ich finde, es ist dem Autor ausgezeichnet gelungen, die Gedankenwelt und die Ereignisse dieser Zeit aufleben zu lassen und zu vermitteln. Vor allem Menschen, die in dieser Zeit aufwuchsen, werden wie ich das Déjà-vu genießen und für jüngere, denke ich, sollte es nicht uninteressant sein, etwas darüber zu erfahren, in welchem Umfeld ihre Großeltern aufwuchsen.

Erinnerungen
von Martin Schult aus Borken am 21.02.2021

Der Autor Herbert Dutzler reflektiert in dem Roman "Die Welt war eine Murmel" seine eigene Kindheit. Er gewährt einen Einblick in das Familienleben und weckt damit Erinnerungen an meine eigene Vergangenheit. Der kleine Siegfried ist ein cleveres Kerlchen, der vom Schulstoff eher unterfordert ist, als dass er ihm Probleme bereite... Der Autor Herbert Dutzler reflektiert in dem Roman "Die Welt war eine Murmel" seine eigene Kindheit. Er gewährt einen Einblick in das Familienleben und weckt damit Erinnerungen an meine eigene Vergangenheit. Der kleine Siegfried ist ein cleveres Kerlchen, der vom Schulstoff eher unterfordert ist, als dass er ihm Probleme bereitet. Diese bekommt er aber mit seinen Mitschülern, denen er zwar geistig überlegen, körperlich aber deutlich unterlegen ist. Neid und Missgunst treiben so die anderen Schüler dazu, Siegfried als Streber immer wieder zu mobben. Gleichzeitig wächst er in einer gut bürgerlichen Familie auf, in der die Rollen noch klar nach dem altem Verständnis verteilt sind und in der das Bild, welches die Familie nach außen hin abgibt, im Fokus steht. Der erfolgreiche österreichische Krimiautor Herbert Dutzler betritt mit seinem Roman "Die Welt war eine Murmel" ein für ihn völlig neues Terrain. Er erzählt in seiner bildreichen und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise, die Geschichte des kleinen Siegfrieds, der in seiner Kindheit, die eine oder andere Hürde zu überwinden hatte. Geschickt wechselt der Autor hier zwischen der aktuellen Zeit, in der Siegfried nach dem Tode seiner Mutter auf einen Karton mit alten Fotos stößt, und der Vergangenheit, die sich in seinen anschließenden Erinnerungen abspielt. Das lockert den Roman aus meiner Sicht gut auf und lässt ihn authentisch erscheinen. Die Kindheits-erinnerungen werden auch so gewählt, dass sie durchaus erwähnenswert sind, aber sich in jedem anderen Leben ähnlich abgespielt haben könnten. Da sie so aus dem Leben gegriffen sind, konnte ich mich in einigen Szenen selber wiederfinden, was wiederum in meinen Gedanken die eigene Vergangenheit hervorholte und das Buch sehr unterhaltsam machte. Insgesamt ist "Die Welt war eine Murmel" für mich ein schöner und bewegender Roman, der mich mit der authentischen Erzählweise und dem Charme der späten 60er überzeugen konnte. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

Toller Rückblick in die späten 60er
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2021

Klappentext: Lieblingsspeise: Mamas Schnitzel, Lieblingsbuch: Winnetou, Berufswunsch: Astronaut! Siegfried ist zehn Jahre alt und nimmt dich in diesem Roman mit auf eine Zeitreise in die sechziger Jahre, als das nächste Abenteuer nicht in einem Computerspiel, sondern am Bach hinterm Haus wartete. Fahr mit Siegfried und seiner ... Klappentext: Lieblingsspeise: Mamas Schnitzel, Lieblingsbuch: Winnetou, Berufswunsch: Astronaut! Siegfried ist zehn Jahre alt und nimmt dich in diesem Roman mit auf eine Zeitreise in die sechziger Jahre, als das nächste Abenteuer nicht in einem Computerspiel, sondern am Bach hinterm Haus wartete. Fahr mit Siegfried und seiner Familie im Autobus nach Italien, spür die Hornbrille auf deiner Nase und lass Brause auf deiner Zunge prickeln! Fazit: Wie war das früher? War es damals wirklich besser, oder einfach nur anders? Mit einem Augenzwinkern nahm mich der Autor mit in seine Erinnerungen dieser anderen Zeit. Auch wenn es nur wenige Jahrzehnte sind, wirkt es doch so fern. Frauen und Kinder hatten damals nichts zu sagen und von vielen Dingen, laut der Männer, auch keine Ahnung. Das mag befremdlich erscheinen, doch die Rolle der Ehefrau und sogar die der kleinen Schwester waren damals normal. Der Vater war das absolute Oberhaupt und nur seine Meinung zählte, kein Wunder, dass Frauen und Mädchen sich auf andere Weise wehrten. War das wirklich besser? Siegfried hat nach dem Tod der Mutter die Aufgabe, den Speicher zu entrümpeln. Er findet viele Erinnerungsstücke und nimmt dadurch die Leser mit in seine Kindheit, die er nun wieder deutlich vor Augen hat. Die erste Reise nach Italien, seine Erlebnisse auf dem Gymnasium und natürlich auch die damals übliche Familienkonstellation finden Eingang in dieses Buch. Da auch ich ein Kind dieser Zeit bin, wurden viele Erinnerungen in mir geweckt und ich konnte Siegfried sehr gut verstehen und mit ihm in Erinnerungen schwelgen. Deutlich sind noch die Folgen des Weltkrieges und der Gesinnung zu spüren, doch die Hoffnung auf bessere Zeiten schwebt über der Handlung. Der Aufschwung ist in der Gesellschaft angekommen und so gibt es Fortschritt, der heute schon wieder rückständig wirkt. Der erste Fernsehapparat, das Telefon und der erste Urlaub im Ausland, das waren Erlebnisse, die im Gedächtnis blieben. Doch auch negative Erlebnisse, wie die Ausgrenzung in der Schule oder die Anfeindung, weil ein Junge kein Interesse für das Kochen haben soll, werden nachvollziehbar geschildert. Ich hatte meine Kindheit wieder deutlich vor Augen, mit all ihren Sonnen- und Schattenseiten. Absolut lesenswert. Der Autor hat es geschafft, mich durch den unaufgeregten Schreibstil wieder in meine Kindheit mitzunehmen und mich nachdenklich zurückgelassen. Der jüngeren Generation dürften viele Erlebnisse und Errungenschaften fremd sein, doch um die „ältere“ Generation besser zu verstehen, kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Ich habe den nostalgischen Rückblick gerne gelesen und vergebe eine Leseempfehlung an alle Leser, die gerne einen Blick in die Kindheit der 60er riskieren wollen.


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