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Bewegung!

Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft

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gebundene Ausgabe
Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein gesundes Leben

Rennen, toben, klettern, tanzen, wandern, Rad fahren – alle lieben und brauchen Bewegung. Sie ist für ihre körperliche und geistige Entwicklung essenziell. Doch schon unsere Kinder sitzen im Kindergarten, in der Schule und in der Freizeit zu viel – mit gesundheitsschädigenden Folgen bis ins Erwachsenenalter.

Die Diagnose Bewegungsmangel ist nicht neu. Doch Gernot Schweizer zeigt auf, wie sich dieses Problem in den letzten Jahren immer weiter verschärft hat. Er klärt darüber auf, was Bewegungsmangel anrichtet – am Einzelnen, in der Gesellschaft und am Gesundheitssystem. Er fordert eine neue Diskussion und innovative Lösungen, um die körperliche Rückentwicklung der Gesellschaft zu stoppen.

- Ursachen von Bewegungsmangel und Unsportlichkeit: Warum bewegen wir uns zu wenig?
- Prävention statt Rehabilitation: Welchen Beitrag können wir zu unserer Gesundheit leisten?
- Sitzende Kindheit, kranker Lebensabend: Diabetes, Bluthochdruck, Haltungsschäden und Übergewicht als gesundheitliche Folgen
- Denkzettel für die Politik: mehr Anreize für einen gesunden Lebenswandel schaffen!

Sitzen macht krank.

Bildungspolitiker reduzieren die Sportstunden in der Schule. Qualifizierte Trainer für Freizeitsport-Angebote fehlen überall. Chronische Haltungsschäden und Bandscheibenvorfälle sind längst keine Erscheinungen mehr des fortgeschrittenen Lebensalters. Missglückte Rückbildung nach Geburten ziehen langfristige körperliche Beschwerden nach sich. Gernot Schweizer erkennt viele Ursachen für den um sich greifenden Bewegungsmangel. Oft sind Haltungsfehler eng mit genau den Technologien verknüpft, die uns eigentlich das Leben erleichtern sollten. Der Physiotherapeut und Koordinator für Bewegung und Sport der österreichischen Bundesregierung erlebt das Ausmaß der gesundheitlichen Folgen jeden Tag in seiner Praxis. Doch er will nicht nur kritisieren, sondern aufklären. Denn er sieht mehr Vermeidbares als Unausweichliches.

Er zeigt auf, wo das System versagt, fordert aber auch nachdrücklich mehr Eigenverantwortung und Prävention und präsentiert konkrete Ideen. Er nimmt Eltern, Erzieher, Lehrer und Politiker in die Verantwortung. Die Botschaft ist deutlich: Es ist Zeit, Taten zu setzen, und zwar jetzt!
Portrait
Gernot Schweizer, geboren 1966 in Esslingen am Neckar, Inhaber von Schweizer Therapie & Training, ressortübergreifender Koordinator der österreichischen Bundesregierung für Bewegung. Physiotherapeut und Trainer unter anderem von Marcel Hirscher. Gernot Schweizer lebt und arbeitet in Salzburg.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 218
Erscheinungsdatum 15.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0247-1
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 21,6/15,2/2,2 cm
Gewicht 410 g
Auflage 1
Verkaufsrang 4102
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Das Plädoyer für die Bewegung und ein gesundes Leben ist dem Autor gelungen
von annlu am 24.10.2019
Bewertet: eBook (ePUB)

Physiotherapeut und Trainer Gernot Schweizer kennt es aus seiner Praxis: Haltungsschäden, körperliche Probleme jeglicher Art und viele Krankheiten, die auf eins zurückgeführt werden können – Bewegungsmangel, der schon in der frühesten Kindheit beginnt. In diesem Buch beschreibt er nicht nur all die Krankheitsbilder, die darauf z... Physiotherapeut und Trainer Gernot Schweizer kennt es aus seiner Praxis: Haltungsschäden, körperliche Probleme jeglicher Art und viele Krankheiten, die auf eins zurückgeführt werden können – Bewegungsmangel, der schon in der frühesten Kindheit beginnt. In diesem Buch beschreibt er nicht nur all die Krankheitsbilder, die darauf zurückgeführt werden können, sondern gibt nützliche Tipps, wie sich vieles vermeiden lässt. Die Einleitung passte gut zum Untertitel „Plädoyer für eine gesunde Gesellschaft“. In seiner Ansprache klagt er nicht nur all diejenigen an, die ihre Eigenverantwortung gegenüber der eigenen Gesundheit missachten, sondern auch das Gesundheitssystem selbst, in dem er viele Fehler sieht. Ehrlich aber auch sehr direkt prangert er hier die Missstände an. In diesem Sinne sind über das ganze Buch „Denkzettel“ für Eltern und Politiker verteilt, die die wichtigsten Gedanken hervorheben und Anlass zum Hinschauen und Handeln sein sollen. Er begleitet durch ein menschliches Leben, von der Geburt bis zum hohen Alter. Um einen gesunden Lebensstil im Gegensatz zu einem ungeeigneten aufzuzeigen werden die Kapitel von der fiktiven Lebensgeschichte von Carla und Conrad begleitet. Die Beiden stellen die beiden Extreme dar – ein aktives, bewegungsreiches Leben von klein auf versus eines ohne jegliche Bewegung. Schon das Kapitel um die Geburt steht im Zeichen der Auseinandersetzung mit den Ursachen und den Symptomen, denen sich das Buch verschrieben hat. Neben den Risiken werden auch Tipps gegeben, wie diese vermieden werden können. Dabei spielt nicht nur das Neugeborene eine Rolle, sondern auch die Mutter, die sich körperlich nach der Geburt erholen muss. Gerade im Zusammenhang mit der frühkindlichen Entwicklungen, die sich hier fast schon erschreckend liest, ist mir die Meinung des Autors in Erinnerung geblieben, das Gesundheitssystem müsse eine ganzheitliche Betrachtung anstreben und Möglichkeiten für frische Mütter bieten – so kann auch einer Angst vor falschem Verhalten damit eingegrenzt werden, das richtige Handeln beigebracht zu bekommen. „Bucklig in die Kita“ beschreibt nicht nur einige Krankheitsbilder und worauf Eltern achten sollten, sondern stellt auch unmissverständlich klar, dass das Erlernen von Schwimmen ein Muss ist. Besonders interessant fand ich die nächsten beiden Kapitel rund um die Einschulung und das Jugendalter. Hier zeigte sich, was der Autor mit seiner ganzheitlichen Betrachtung meint. Neben den Symptomen und Behandlungsweisen der Krankheiten, die ihm in seiner Praxis begegnen geht er hier auch auf psychische Belastungen und die gehirnrelevanten Umstrukturierungen in der Pubertät ein. Der nächste Lebensabschnitt widmet sich dem Berufsleben, mit dem viel einseitige Belastung verbunden ist, auch in jenen Berufen, die auf den ersten Blick bewegungsintensiv sind. Betriebssport und unvorbereiteter, manchmal sogar unpassender Ausgleichssport werden kritisch betrachtet. Das hohe Alter bringt all jene „Altlasten“ mit sich, die nicht schon vorher ausgebrochen sind und beschreibt damit auch die Spätfolgen von Bewegungsmangel und/oder einseitiger und unpassender Bewegung. Der letzte Abschnitt widmet sich der Wichtigkeit des Sports. Nicht nur hier werden Statistiken und Forschungsergebnisse herangezogen. Ein Blick wird auch auf das Gesundheitssystem geworfen. Allerdings darf nicht nur dem System die Schuld an den Entwicklungen gegeben werden. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Auch die Gesellschaft mit ihrem Wahn nach Extremen und der Unmöglichkeit sich als Laie mit Spitzensportler zu vergleichen wird in die Kritik genommen. Fazit: Das Plädoyer für die Bewegung und ein gesundes Leben ist dem Autor gelungen.