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Die verschollene Rasse Mensch

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Die Menschheit versucht, alles zu verstehen und zu analysieren, sich ständig weiterzuentwickeln und jegliche Geheimnisse des Lebens zu ergründen. Währenddessen sterben Pflanzen und Tiere aus, und sämtliche Versuche, sie zu retten, schlagen fehl.

Was, wenn ich Ihnen nun erzähle, dass es Rassen gibt, die noch unentdeckt sind? Und dies bereits seit Tausenden von Jahren? Doch ich muss Sie warnen, diese Rasse will sich nicht entdecken und analysieren lassen ... Wenn Sie dieses Buch lesen, werden auch Sie das todbringende Tabu gebrochen haben ... Sind Sie bereit dafür, diese Bürde zu tragen?

Als die 27-jährige Journalistin Linnéa von einer Ansammlung an Frauen auf einer bisher als einsam eingestuften Insel erfährt, ahnt sie noch nicht, dass dies die wahrscheinlich bahnbrechendste Entdeckung der gesamten Menschheitsgeschichte sein würde.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 410 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783736825918
Verlag BookRix GmbH & Co. KG
Dateigröße 2351 KB
eBook
3,99
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Kundenbewertungen

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Da blüht nicht nur die Phantasie
von Julias Buchblog am 01.06.2015

Eigentlich hätte ich es ja besser wissen sollen, denn zumindest sprachlich wird kaum ein selbstverlegtes Buch meinen Ansprüchen gerecht, aber die Kurzbeschreibung bei BloggdeinBuch klang so spannend, dass ich „die verschollene Rasse Mensch“ dann trotzdem lesen wollte. Die Idee, dass auf einer abgelegenen Insel im Pazifik eine eigene menschliche... Eigentlich hätte ich es ja besser wissen sollen, denn zumindest sprachlich wird kaum ein selbstverlegtes Buch meinen Ansprüchen gerecht, aber die Kurzbeschreibung bei BloggdeinBuch klang so spannend, dass ich „die verschollene Rasse Mensch“ dann trotzdem lesen wollte. Die Idee, dass auf einer abgelegenen Insel im Pazifik eine eigene menschliche Spezies lebt, ist ja seit der Entdeckung des Flores-Menschen gar nicht mehr so abwegig, Humanevolution hat mich schon immer fasziniert und gute Fantasy mag ich auch. Der fantastische Teil der Geschichte hat zumindest großteils meine Erwartungen erfüllt. Die Beschreibungen der Unterwasserwelt erzeugten ein sehr plastisches buntes Bild, und Linnéas langsame Annäherung an die Meermenschen war ebenfalls schön ausgearbeitet. Gleichzeitig wäre aber gerade bei diesen „Menschen“ selbst etwas weniger Fantasy mehr gewesen, denn leider hat die Autorin die vielversprechende Grundidee ins Absurde überspitzt. Satt eines Hominiden mit leichten Anpassungen, die ihm ein Leben auch im Wasser ermöglichten und die man ähnlich jenen von Walen hätte gestalten können, taucht da ein ziemlich unplausibles Wesen auf, das Kiemen und einen Rückenkamm besitzt, Stacheln ausfahren und Betäubungsgas absondern kann und insgesamt eher einem Alien als einem Menschen oder zumindest einem Primaten gleicht. Diese Unkenntnis oder Missachtung von evolutionären Vorgängen zeigt sich auch in der Wortwahl, welche schon im Titel zu fassen ist. Was die Autorin da beschreibt, kann allerhöchstens zur selben Gattung wie der Mensch gehören, aber nicht zur selben Spezies, womit Rasse (unabhängig vom üblen Beigeschmack, den das Wort in Bezug auf Menschen hat) definitiv der falsche Begriff ist. Damit wären wir auch beim Hauptproblem dieses Buches, der Sprache. Immer wieder bin ich beim Lesen über seltsame Vergleiche und ungewohnte Formulierungen gestolpert. Das scheint der persönliche Stil der Autorin zu sein und hat einen sehr zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Wendungen wie „ein breites Grinsen entfloh seinen Mundwinkeln“ mögen wortwörtlich genommen nicht funktionieren (ein Grinsen findet im Gegensatz um Lachen stationär in den Gesichtsmuskeln statt, kann also nicht entfliehen), aber das Bild, dass sie vermitteln, passt. Andere dagegen, wie beispielsweise der „sporadische Drehsessel", sind für mein Sprachempfinden einfach nur falsch. Und wenn ich an einer der spannendsten Stellen des Buches nicht mitfiebern kann, weil ich über die eigenartigen Formulierungen lachen muss, finde ich das nicht originell, sondern ärgerlich. Ebenfalls lästig und nicht durch den Schreibstil entschuldbar waren die vielen Fehler, vor allem die fehlerhafte Groß- und Kleinschreibung bei „Sie“ und eine kreative Kommasetzung. Leider gilt auch hier: man merkt erst, wie viel ein ordentliches Lektorat ausmacht, wenn es fehlt. Schade, denn dadurch wurde der Lesegenuss gravierend getrübt. Fazit: ich habe mir die Bewertung nicht leicht gemacht, aber angesichts des sprachlichen Zustands dieses Buches kann ich wirklich nicht mehr als zwei Sterne vergeben.

Sind wir sicher, dass es nicht noch andere Lebewesen auf unserer Erde gibt?
von eskimo81 am 14.08.2014

Die 27-jährige Journalistin Linnea ist eine gewiefte, interessierte junge Dame, die es sich nicht nehmen lässt, auch schwere Recherchen durchzuführen. Als sie von einer Insel erfährt, auf der angeblich “nur” Frauen leben, möchte sie erfahren, wie das möglich ist, immerhin werden auch diese Damen ihre Bedürfnisse haben, und wie... Die 27-jährige Journalistin Linnea ist eine gewiefte, interessierte junge Dame, die es sich nicht nehmen lässt, auch schwere Recherchen durchzuführen. Als sie von einer Insel erfährt, auf der angeblich “nur” Frauen leben, möchte sie erfahren, wie das möglich ist, immerhin werden auch diese Damen ihre Bedürfnisse haben, und wie können sie seit Ewigkeiten bestehen, wenn nicht Männer für die Nachfolge sorgen würden? Fasziniert reist sie an diesen Ort, ohne zu wissen, was sie erwartet… Ein wundervolles Buch, das einen an eine entlegene Ortschaft entführt, eine andere Art Mensch aufzeigt … Man liest das Buch am besten auf dem Sofa / in einem bequemen Sessel und taucht komplett ein in eine andere Welt. Wenn man nach Ende des Buches wieder auftaucht fragt man sich, gibt es sie wirklich? Ein faszinierendes, fesselndes Buch, welches mir sehr viele schöne Stunden beschert hat. Zum schwelgen, Träumen… Einfach fantastisch! Celeste Ealain hat einfach einen ... Schreibstil, ich kann den nicht beschreiben. Er ist so fantastisch, so speziell, so eigen, einfach - ja einfach wundervoll... Es ist bereits mein zweites Buch von der Autorin und sicherlich nicht mein letztes, ich liebe ihre Bücher, die mich in eine andere Welt entführen, mich aus dem Alltag holen und einfach etwas aussergewöhnliches zeigen. Man liest zwar ein Buch aber man ist direkt in der Geschichte mit drin. Man kommt sich vor, wie in einem Theater, man steht daneben, kann nicht einschreiten, aber man erlebt alles hautnah. Fazit: Ein Buch, das alle Leser, die Lust auf etwas neues haben, lesen sollten. Die Spannung erinnert an einen Thriller, Gänsehaut-Feeling ist garantiert, die Fantasie, die Liebe, einfach alles ist vorhanden. Man muss das Buch lesen um das spezielle Gefühl, die wundervolle Schrift einfach alles, was die Bücher von Celeste Ealain ausmachen, zu erleben. Um den wundervollen Schreibstil etwas zu untermauern, hier ein Zitat aus dem Prolog - genehmigt durch Celeste Ealain "Das Mondlicht lastete wie ein Fluch auf ihr. Das sonst so beruhigende und liebliche Geräusch des Meeres schien ihr diesmal keinen wolligen Mantel an Geborgenheit zu schenken. Sie fasste nochmals fester um den eisernen Griff des Baseballschlägers, der durch ihre schweißtriefenden Hände immer mehr der Schwerkraft entgegen glitt. Die Stütze und Sicherheit, die er ihr vermitteln sollte, wagten nicht über ihre Fingerkuppen den Weg zu ihrem Geist zu finden. Nervosität machte sich breit und eine Gänsehaut kletterte ihren Nacken entlang. Sie spürte, wie ihre Zehen sich immer mehr im Sand vergruben."

Gelungen!
von Schwanenfrau am 06.08.2014

Es passiert mir relativ selten, dass ich bei einem Buch denke: "Wow, das ist ja mal eine originelle Idee!" und es bei einer bloßen Idee nicht bleibt, die Story packt von der ersten bis zu letzten Seite. "Die verschollene Rasse Mensch ist so ein Buch. Linnéa ist Journalistin. Ihr großer... Es passiert mir relativ selten, dass ich bei einem Buch denke: "Wow, das ist ja mal eine originelle Idee!" und es bei einer bloßen Idee nicht bleibt, die Story packt von der ersten bis zu letzten Seite. "Die verschollene Rasse Mensch ist so ein Buch. Linnéa ist Journalistin. Ihr großer Traum ist es, dass in dem Top-Magazin, bei dem sie arbeitet, ein Artikel unter ihrem Namen erscheint. Doch sie ist persönlich wie beruflich am Ende. In der Redaktion reicht es nur für Hilfsarbeiten und seit sie ihre Schwester im Bett mit ihrem Verlobten erwischt hat, ist "Liebe" für sie vorbei. Da bekommt Linnéa die Chance auf eine Recherchereise. In einer Südseeidylle leben Frauen ohne Männer und bekommen doch Kinder, nur Mädchen. Des Rätsels Lösung ist anders als alles, was sie sich vorstellen konnte. Plötzlich geht es nicht mehr um einen Job. Linnéa muss um ihr Leben kämpfen. Und sehr schnell um den, den sie lieben lernt! Ein bisschen "Die Schöne und das Biest" meets "Avatar", bei aller Phantastik sehr glaubwürdig.