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Die letzten Tage Europas

Wie wir eine gute Idee versenken

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Zitat
"Der Hohepriester des vernichtenden Wortes beschränkt sich nicht auf das Geißeln von Missständen - sondern überzeugt vor allem durch detaillierte Geschichtskenntnis und als glühender Verfechter der europäischen Idee."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 26.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0567-2
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 20,9/13,4/2,4 cm
Gewicht 336 g
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
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Buchhändler-Empfehlungen

„Trefflich“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Ja, hier wird eine Institution trefflichst auf´s Korn genommen, die es ja wirklich nicht leicht hat. Nämlich die EU. Und wenn sich ein Broder eines Themas annimmt, dann gibt´s ganz viel kontroversielles. Wäre er Arzt, so wäre das Skalpell sein beliebtestes Handwerkzeug, so ist es seine spitze Zunge, die trotz allem, ein Bekenntnis zur EU ablegt, mit viel "wenn" und ohne "aber". Großartig geschrieben. Ja, hier wird eine Institution trefflichst auf´s Korn genommen, die es ja wirklich nicht leicht hat. Nämlich die EU. Und wenn sich ein Broder eines Themas annimmt, dann gibt´s ganz viel kontroversielles. Wäre er Arzt, so wäre das Skalpell sein beliebtestes Handwerkzeug, so ist es seine spitze Zunge, die trotz allem, ein Bekenntnis zur EU ablegt, mit viel "wenn" und ohne "aber". Großartig geschrieben.

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Sachbuch mit Unterhaltungswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.09.2013

Broder ist diesmal ein besonderes Kunststück gelungen. Das vorliegende Werk bietet Sachinformation und (wenn es nicht so traurig wäre: amüsante) Unterhaltung zugleich. Zur Zukunft Europas mit gemeinsamer Währung sind zuletzt eine Reihe von Sachbüchern renommierter Wirtschaftsfachleute oder Finanzwissenschaftler erschienen. Mit solch fundierten Vorkenntnissen kann der Autor nicht aufwarten (unsere... Broder ist diesmal ein besonderes Kunststück gelungen. Das vorliegende Werk bietet Sachinformation und (wenn es nicht so traurig wäre: amüsante) Unterhaltung zugleich. Zur Zukunft Europas mit gemeinsamer Währung sind zuletzt eine Reihe von Sachbüchern renommierter Wirtschaftsfachleute oder Finanzwissenschaftler erschienen. Mit solch fundierten Vorkenntnissen kann der Autor nicht aufwarten (unsere Staatenlenker/innen übrigens auch nicht) - dafür aber mit überzeugenden Plausibilitätsüberlegungen. Er ist durch persönliche Erfahrungen (u. a. Energiesparlampenverordnung) und nicht zuletzt im Rahmen seiner Europa-Safari mit Hamed Abdel Samad auf das Thema gestoßen und hat die vorgefundenen bizarren Umstände mit gründlicher Recherche unterlegt und mit genial grotesken Vergleichen gewürzt. Für diese Vergleiche lieben wir ihn ja schließlich. Schlimm nur, dass die absurd anmutenden Vergleiche sich bei näherer Betrachtung als treffend erweisen und der Absurdität des Geschehens durchaus entsprechen. Broder geißelt den mit den Jahren gigantisch herangewachsenen Bürokratie- Machtapparat mit seinem Homogenisierungswahn, der angesichts der unterschiedlichen Mentalitäten und Kulturen nicht funktionieren kann und verurteilt die Verteufelung der Euroskeptiker durch die amtierenden Euro-Fundamentalisten. In diesem Zusammenhang hätte ich mir noch einen Hinweis auf den m. E. höchst bedenklichen Umstand gewünscht, dass die Meinungen einer Vielzahl von renommierten Eurokritikern sich in unserer Volksvertretung einfach nicht wiederfinden.