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Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt

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pecunia ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 19.09.2012

Geld haben die Menschen erfunden, um das Leben einfacher zu machen. Tatsächlich jedoch haben viele ein spannungsgeladenes Verhältnis zu den finanziellen Aspekten ihres Lebens. Die einen können nicht genug davon haben. Andere wollen es, so gut es geht, aus ihrem Leben fernhalten. Geld eignet sich als Projektionsfläche für Ängste, Sehnsüchte, Hoffnungen und Wünsche. Wer sich diese Zusammenhänge bewusst macht, kann zu einem entspannteren Verhältnis zu Geld finden. F.A.Z.-Wirtschaftsredakteur Christian Hiller von Gaertringen führt in seinem Buch "Der schöne Schein. Warum Geld doch nicht schmutzig ist" die Leser durch die Welt der Finanzen und Gefühle. Dabei nimmt er sie mit in die vielen Sagen, Legenden, Märchen und Geschichten, die sich mit dem Thema Geld befassen.

Der schöne Schein - Christian Hiller Gaertringen
Der schöne Schein
von Christian Hiller Gaertringen
(2)
eBook (ePUB)
10,10

Wohin wir gehen.

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 19.09.2012

Der Autor präsentiert in diesem Buch komplex ineinander verwobene Megatrends, die fortlaufend tief gehenden Wandel in den Gesellschaften erzeugen und letztlich langfristig den Wohlstand auf den Weg bringen. Diesen optimistischen Schluss legt der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem neuen, außergewöhnlichen Buch dar.
Horx führt durch eine faszinierende Welt menschlicher Entwicklung trotz aller immer wieder auftretender massiver Rückschläge und Untiefen. Denn ausgerechnet durch Wandel entsteht so etwas wie "dynamische Stabilität", so Horx. Von der Verstädterung der Gesellschaften über die verstärkte Feminisierung bis zur Verschiebung der Altersstrukturen, über die neue Gestaltung der Arbeit - globalisierte Megatrends spiegeln eine evolutionäre Schleifenbewegung, die immer mehr zu einem gemeinsamen Miteinander und damit zu höherer Stabilität führen.
Horx legt eine ruhige, sachliche, im Wesentlichen aber intensive Betrachtung jener Kräfte vor, welche die Entwicklung des komplexen Systems Mensch und Gesellschaft bestimmen und die, in Teilen, durchaus prognostizierbar sind. Dabei enthält das Buch einen durchaus ganz anderen Blick auf die gängigen Erklärungs- und Arbeitsmodelle gerade der Wirtschaft und Sozialwissenschaften, die fast revolutionär zu einer anderen und flexiblen Art des Denkens herausfordern. Das Ganze dargeboten mit vielen praktischen Beispielen und einer durchaus verständlichen Sprache.

Das Megatrend-Prinzip - Matthias Horx
Das Megatrend-Prinzip
von Matthias Horx
(3)
eBook (ePUB)
11,99

Auch Feen haben's manchmal schwer

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 06.09.2012

Mit viel Witz aber auch Tiefgrund bearbeitete die Autorin das Thema Burnout und stellt dabei auch die Art und Weise in Frage, wie Eltern mitunter ältere Kinder für ihre jüngeren Geschwister verantwortlich machen und damit erstere überfordern. Im Großen und Ganzen liest sich das Buch sehr vergnüglich und ist wie alle "Kinderbücher" von Jutta Treiber sehr wohl auch für Erwachsene gedacht.

Fiona Fee hat keine Zeit - Jutta Treiber
Fiona Fee hat keine Zeit
von Jutta Treiber
(1)
Buch (Gebundene Ausgabe)
9,95

rasante Geschichte der Wirtschaftsphilisophie

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 04.08.2012

Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie.
"Wir sind (...) beglückt vor den moralischen Prinzipien weggerannt, auf denen die Ökonomie doch stehen sollte", charakterisiert Sedlacek die Tendenz der Entwicklung. Eingebunden in Reflexionen über die Grenzen der Wissenschaft und das Erklärungspotenzial von Religion und Mythen, fordert er von der Wohlstandsgesellschaft mehr Demut, Mäßigung und Zufriedenheit. Aufs Ganze gesehen, will Sedlaceks mit den "alternativen Ökonomieschulen einen Schritt vorwärts" machen und einer verantwortungsvollen normativen "Metaökonomie" den Weg bereiten.
In manchen Bereichen würde man sich mehr Tiefgang wünschen.
Indem Sedlacek beispielsweise die wirtschaftlichen Aspekte etwa im Gilgamesch-Epos und im Alten Testament flott in heutiges Vokabular übersetzt, reduziert er die Texte zu Gleichnissen, ohne die reale Wirtschaftsweise antiker Gesellschaften im Geringsten zu erhellen.
Er ebnet alle Epochengräben, namentlich den vom Mittelalter zur Neuzeit, durch vage ideengeschichtliche Bezüge ein. Wie die beklagte Zahlenfixiertheit der Ökonomen den Wirtschaftsalltag prägt, wird ebenfalls nicht erklärt. Um politische Bezüge, Analysen zur Finanzkrise, Vorschläge zu institutionellen Reformen des Wirtschaftssystems oder zur universitären Ausbildung steht es ebenso. Sedlacek bekämpft die böse reduktionistische Profitökonomie originellerweise mit guten ökonomischen Argumenten, ohne marxistisches Vokabular zu gebrauchen. Löblich ist seine Chuzpe, auf 400 Seiten eine ganze Disziplin disziplinieren zu wollen, und die Verständlichkeit seiner Argumentation. Dem großen Publikum bietet Sedlacek Diskussionsstoff, für profunde Wissenschafts- und Kulturhistoriker bietet er aber nicht viel.

Die Ökonomie von Gut und Böse - Tomas Sedlacek
Die Ökonomie von Gut und Böse
von Tomas Sedlacek
(7)
eBook (ePUB)
12,99

Wehrhaft gegen schön verpackte Idiotie!

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 27.07.2012

Schmidt-Salomon warnt davor, sich nicht von dogmatischem Es-gibt-keine-Alternativen-Gerede einwickeln zu lassen und sich den verbreiteten Programmen zur gesellschaftlichen Normierung individueller Denk-, Empfindungs- und Handlungsgewohnheiten zu widersetzen. Dies mit Bildung, die diesen Namen verdient. Statt "Denkverödung" Aufbegehren gegen die Absurditäten der Systeme, stetes Hinterfragen der herrschenden Gepflogenheiten, Resistenz gegen das Virus der Selbstgerechtigkeit. Es gelte zu verhindern, dass der Homo sapiens dem Homo demens das Feld überlässt. Durch Wachsamkeit und Widerspruch könne die Macht der Doofen gebrochen werden.
Michael Schmidt-Salomon, Schriftsteller und Philosoph sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, liefert ein aufklärerisches Pamphlet, in dem er Dogmatismus in seinen vielen Spielarten attackiert. Zuerst geht es den religiös Verblendeten an den Kragen, die behaupten im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit zu sein und auf Grund dieser Überzeugung viel Unheil anrichten. Aber den "Religioten", wie Schmidt-Salomon sie nennt, stehen die "Ökonomioten", die "Ökologioten" und "Politioten" nicht nach. Charakteristisch für sie ist, dass sie sich nur in einer bestimmten Hinsicht idiotisch verhalten, ansonsten aber vollkommen normale Menschen sind, die in anderen Bereichen sogar Höchstleistungen erreichen können. Schmidt-Salomon diagnostiziert eine verbreitete "Schwarmdummheit" als Grundlage eines kollektiven Irrsinns. Der steht paradoxerweise oftmals im Widerspruch zu klugen, ja vernünftigen Entscheidungen des Einzelnen.

Eine Streitschrift, die ihren Namen redlich verdient – bissig und gut formuliert, polemisch, genau auf den Punkt gebracht. Schwachsinn wird deutlich als solcher bezeichnet.

Keine Macht den Doofen - Michael Schmidt-Salomon
Keine Macht den Doofen
von Michael Schmidt-Salomon
(10)
Buch (Taschenbuch)
10,95

Mehr Belehrung als Analyse

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 17.07.2012

Europa ächzt weiter unter der Schuldenkrise. Immer lauter wird deshalb der bisherige Sparkurs in Frage gestellt. Die klammen Eurostaaten brauchen auch eine Wachstumsperspektive, so die Stimmen nicht nur aus Paris, Athen, Madrid und Rom. Selbst der früher so strenge Internationale Währungsfonds fordert inzwischen zusätzliche Wachstumsimpulse. Gleichzeitig kommt die US-Wirtschaft nicht in Schwung, bleibt die Arbeitslosigkeit mit zuletzt 8,3 Prozent aus amerikanischer Sicht viel zu hoch. Obwohl die Finanzkrise dort schon wieder mehrere Jahre zurückliegt. Das aber könne die Politik nicht länger akzeptieren, betont Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der sein neues Buch "Vergesst die Krise!" ausdrücklich als konkrete Handlungsanweisung verstanden wissen will.In seinem Buch stellt der streitbare Wirtschaftsnobelpreisträger den bisherigen Bemühungen der US-Politik ein miserables Zeugnis aus, von den rüden Attacken auf die forschenden Kollegen ganz zu schweigen. Und wer sich gegen den von Krugman verehrten britischen Ökonomen John Maynard Keynes und dessen Theorien von der starken Rolle des Staates in wirtschaftlichen Krisenzeiten stellt, der muss sich auf beißende Kritik und hämische Polemik einstellen. Von "akademischen Sturmtruppen der Republikaner" ist da beispielsweise die Rede und als Leser fragt man sich wiederholt, welche alten Rechnungen da noch beglichen werden müssen. Oder ob Krugman, der zuweilen ziemlich oberlehrerhaft daherkommt, am Ende schlicht nicht bereit ist, andere akademische Empfehlungen als die eigenen zu akzeptieren.
Aber auch US-Notenbank-Chef Ben Bernanke muss sich harsche Kritik gefallen lassen. Obwohl er das gemacht hat, was Krugman fordert: die Märkte mit Liquidität zu überschwemmen. Kaum besser ergeht es US-Präsident Barack Obama. Zwar hatten die Demokraten mit dem sogenannten American Recovery and Reinvestment ACT 2010 ein 787 Milliarden Dollar schweres Konjunkturpaket auf den Weg gebracht, doch müssten es schon Billionen von Dollar sein, die der Staat zur Bewältigung der schweren Krise in die Hand nimmt, fordert Krugman. Die Sprache des Buches ist dabei eingängig, die Argumentation auch für Laien gut verständlich, selbst wenn Krugman bisweilen auch mal etwas tiefer in die wirtschaftstheoretische Welt eintaucht. Der grundlegende Ansatz: Nachfrage ist letztlich alles. Wenn diese nicht mehr funktioniert und alle sparen, obwohl die Zinsen niedrig sind und ausreichend Liquidität vorhanden ist, dann muss der Staat einspringen - unterstützt von der Notenbank, die sich bei der Inflationsbekämpfung zurückhält. Fazit: Nur durch staatliche Konjunkturprogramme könnten die notwendigen Jobs geschaffen werden. Sparprogramme dagegen verringerten die Wirtschaftsleistung. Eine Folge: weniger Steuereinnahmen und Mehrausgaben für soziale Hilfsprogramme. Der Defizitabbau in Notzeiten, so der Vordenker der amerikanischen Linken, würde sich also kaum lohnen, dafür aber viel kosten.
Empfehlungen, die man gerade in Deutschland nicht gerne hören wird, auch wenn der Druck für eine Kurskorrektur - weg vom harten Spardiktat - gerade auch in Europa zuletzt merklich gewachsen ist.
Der Rat von Krugman, eine höhere Inflation zuzulassen, um damit indirekt die öffentliche Hand zu entschulden - letztlich auf Kosten der Sparer - dürfte nicht überall auf Beifall stoßen.
Unter dem Strich bietet also das neue Buch nur bedingt Orientierungshilfe. Wirtschaftliche Zusammenhänge, Ursachen und Wirkung werden zwar verständlich und anschaulich erklärt. Ob sein Ansatz das Allheilmittel dein kann bleibt jedoch abzuwarten ...

Vergesst die Krise! - Paul Krugman
Vergesst die Krise!
von Paul Krugman
(2)
Buch (Gebundene Ausgabe)
25,70

Road Movies ne gros

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 14.07.2012

Die gesammelten 3 Bandit-Filme mit Burt Reynolds und Jerry Reed bieten neben vielen kaputten Polizeiautos und Macho-Gehabe auch jede Menge Spass. Auch der Soundtrack von Jerry Reed, auf den wohl auch das Zitat " das ist mein zweitliebster Country-Sänger ..." zurückzuführen ist trägt dazu bei. Bedauerlich finde ich dass für "Smokey and the Bandit 2" im Gegensatz zu den anderen beiden Filmen nicht die deutsche Erstsynchronisation beibehalten wurde. Alles andere ist jedoch sehr zufriedenstellend.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Ein ausgekochtes Schlitzohr - Box  [2 DVDs]
Ein ausgekochtes Schlitzohr - Box [2 DVDs]
(1)
Film (DVD)
13,99

Wirtschaftsverhandlungen, Diplomatie und Verbrechen

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 07.06.2012

Die Stadtwache von Ankh-Morpork steht im Zentrum dieses Romans. Mumm, der Kommandant, wird von Vetinari auf eine diplomatische Mission geschickt, obwohl er alles andere als ein Diplomat ist, er ist Polizist mit Leib und Seele. Politische Verwirrungen um die Krönung des neuen Zwergenkönigs unter (Zwerge leben schließlich in Stollen unter den Bergen) Überwald, Verbrechen, diplomatische Verwirrungen und zu allem Überfluss auch noch Verhandlungen über Rohstofflieferungen fallen nun in seine Zuständigkeit. Da aber nun Mumm, Karotte, Grinsi Kleinpo und Detritus in Überwald sind, wird Colon zum Hauptmann der Wache befördert, obwohl er nie etwas anderes als Feldwebel sein wollte - was zu entsprechendem Chaos in den Straßen von Ankh-Morpork führt.

Der fünfte Elefant / Scheibenwelt Bd.24 - Terry Pratchett
Der fünfte Elefant / Scheibenwelt Bd.24
von Terry Pratchett
(14)
Buch (Taschenbuch)
10,90

Dokumentation eines Aufstandes ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 06.06.2012

Mark Greif, beschäftigt bei der New School in New York und einer der Gründer der Kulturzeitschrift "N+1", stellte mit Kollegen die "Occupy"-Gazette auf die Beine, eine Zeitung über und für die Demonstranten. Ein Teil des Buches besteht aus Artikeln der Gazette, die wie Kurzmeldungen in sozialen Netzwerken anmuten - was sie teilweise auch sind - , ein zweiter aus analytischen Essays.
Den Redakteuren, Journalisten und Autoren war klar, dass sie zum Zucotti Park gehen mussten. Nicht nur um mitzumachen, sondern um alles zu dokumentieren.
Außer Reportagen und Stimmungsbildern der ersten Tage und Wochen enthält das Buch wie erwähnt auch Analysen. Oder besser gesagt, Versuche von Analysen.
Die meisten analytischen Beiträge befassen sich mit der Geschichte. Es ging dabei um Dinge, die man nicht verstand. Also zum Beispiel: Woher kam die Tradition, dass so viel getrommelt wurde? Oder: Wie verhielt sich die Polizei bei früheren Protestbewegungen? Hat man uns besser oder schlechter behandelt?
Für die Antworten auf diese Fragen ist es zu früh. Man weiss es einfach noch nicht.

Was man noch alles unternehmen könnte, ist am Schluss des Buches, "Occupy! Die ersten Wochen in New York" angeführt. Hier einige Beispiele:
Verstaatlicht die Banken
Kostenlose Fahrräder für alle
Nie wieder Arbeitsessen
Besetzt alles: Prozesse, die Vorstellungskraft, den blauen Himmel.
Was man davon nun wirklich halten soll, bleibt jedem Leser selbst vorbehalten, jedenfalls stellt das Buch eine übersichtliche Dokumentation dieser "Zeit des Aufruhrs" dar.

Occupy!
Occupy!
(1)
Buch (Taschenbuch)
6,90

Ein vielfach unterschätztes Thema

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 04.06.2012

Das Buch beschreibt anschaulich die verschiedensten Studien zum Thema Vitamin D. Es stellt die Wirkung, beziehungsweise die fehlende Produktion von Vitamin D im Körper durch den mehrheitlichen Aufenthalt in geschlossenen Räumen und verstärkten Sonnenschutz zahlreichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit gegenüber. Neben den Berichten und Analysen im ersten Teil gibt es auch noch Ratschläge zur Anwendung von Vitamin D Präparaten, Vitamin D-reicher Ernährung (soweit diese überhaupt möglich ist) und auch zu gezielten Sonnenbädern. Ein sehr guter Ratgeber für alle, die berufsbedingt nur wenig Möglichkeit hat, dem Körper Sonnenstrahlung zukommen zu lassen.

1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Superhormon Vitamin D - Jörg Spitz
Superhormon Vitamin D
von Jörg Spitz
(3)
eBook (ePUB)
8,99

 
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