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Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt

Gesamte Bewertungen 178 (ansehen)


Meine Bewertungen

Endlich, nach fast 30 Jahren, ist der Spiele-Klassiker wieder erhältlich!

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 09.01.2013

Eine spannende Mischung aus Strategie und Glücksspiel (wie auch in der Realwirtschaft). Investitionen, die sich lohnen oder auch knapp daneben liegen und somit zum Verlust werden.
Ich finde, dass das Spiel im Vergleich zur Ausgabe aus den 80ern ein wenig an Verspieltheit verloren hat, das jedoch kann auch nur einem Nostalgiker wirklich auffallen. Hinsichtlich des Hintergrunds des Spieles ist die modernere, etwas "eckigere" Aufmachung sehr passend.

McMulti
McMulti
(1)
Spielwaren
35,99

Wo ist nur die Zeit hin ...?

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 19.09.2012

Es zeigt sich, dass das Phänomen, im eigenen Empfinden einfach immer zuwenig Zeit zu besitzen eine enge Verbindung aufweist zur ständigen und fortschreitenden Digitalisierung der Welt. Und diese wiederum nicht nur Ursache von „Beschleunigung“ (Speed) ist, sondern vor allem auch Folge eines strukturellen Problems: „Beschleunigung“ gilt als Kernkompetenz für das wirtschaftliche und individuelle Leben. Oder, wie es eine der befragten Personen im Buch zu Gehör bringt: „Nicht der Starke schluckt den Schwachen, sondern der Schnelle den Langsamen“.
Florian Opitz macht sich auf. In seinem Leben, in dem der empfundene Mangel an Zeit ein immer größer werdendes Problem darstellt (vor allem, seitdem Opitz Vater geworden ist) und sucht nach Spuren des „Zeitverlustes“. Wo bleibt sie denn genau, die Zeit? Und was kann er persönlich dagegen unternehmen?
Seine erste Station, ein Seminar mit Lothar J. Seiwert erweist sich, mit Verlaub, als fauler Zauber. Noch nicht einmal die Botschaft der von Seiwert im Vortrag eingestreuten mäßigen Zaubertricks erschließt sich Opitz. Der im Übrigen aus kundigem Mund später im Buch vom Zeitenforscher Karlheinz Geißler darin bestätigt wird. Zeitmanagement sei eher nicht der Königsweg zu einem subjektiven „Mehr“ an Zeit. Aber auch ein auf Burnout spezialisierte Psychologe kann Opitz nicht wirklich weiterbringen. Gut also, dass er sich dann der „anderen“ Seite zuwendet, den „Zeitbeschleunigern“ in Form der Unternehmensberatungen und Effizienzsteigerer. Trotz so mancher Worthülsen spricht dieses Kapitel eine intensive Sprache. Schon in der einjährigen Wartezeit auf einen 30 Minuten Termin bei der durchstrukturierten Unternehmensberaterin und dann natürlich auch die Gesprächsinhalte selbst zeigen auf, dass letztlich zwei Pole und Haltungen nicht vereinbar gegeneinander stehen. Auf der einen Seite die wirtschaftlich geprägte Entwicklung nach immer mehr Effizienz und Steigerung der Nutzung der Zeit (Zeit ist Geld) und auf der anderen Seite das Bedürfnis, ja die Notwendigkeit zu biologischer (analoger) zur Ruhe, Muße und zum subjektiv erfüllten Erleben der Zeit.
Ein spannendes Unterfangen im Rahmen eines Problems, dass nicht nur subjektiv, sondern tatsächlich strukturell gesellschaftlich vorliegt, wie sich nach der Lektüre klarstellt. Eine „Suche nach der verlorenen Zeit“, die keine „Universalformel“ an den Tag bringen wird, aber ein Einladung zur intensiven, persönlichen Reflektion darstellt. Dazu, „ein Bewusstsein für unsere Lebensumstände zu entwickeln“ und das bedeutet im ersten Schritt, erst einmal genau hin zu schauen. Ein Schauen, zu dem dieses Buch in guter Form anregt und anleitet, vielfache Informationen erbringt und miteinander verbindet, die das Problem ständig erhöhten „Zeitdrucks“ auf die Füße stellt. Wie Rosa im Buch sagt: „Wir bewegen uns in einer Welt, die sich in allen Dimensionen ständig ändert und schneller ändert“. Eine Analyse, die klarstellt, dass es breiterer Lösungsansätze bedarf, will man das kollektive Ausbrennen einer Gesellschaft verhindern.
In flüssiger und leicht lesbarer Form nimmt Florian Opitz den Leser mit auf eine Reise zu Fachleuten aller Seiten zum Thema „Zeit“. Zu Gegnern, Befürwortern und jenen, die versuchen, einen Ausgleich zu finden zwischen Beschleunigung und menschlicher Sehnsucht nach Muße und Verarbeitung all dessen, was geschieht.
Ein wichtiges Thema, anregend dargestellt, ohne erhobenen Zeigefinger und ohne sich eine universale Lösung anzumaßen.

SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit - Florian Opitz
SPEED - Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
von Florian Opitz
(2)
eBook
8,99

Wohin wir gehen.

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 19.09.2012

Der Autor präsentiert in diesem Buch komplex ineinander verwobene Megatrends, die fortlaufend tief gehenden Wandel in den Gesellschaften erzeugen und letztlich langfristig den Wohlstand auf den Weg bringen. Diesen optimistischen Schluss legt der Zukunftsforscher Matthias Horx in seinem neuen, außergewöhnlichen Buch dar.
Horx führt durch eine faszinierende Welt menschlicher Entwicklung trotz aller immer wieder auftretender massiver Rückschläge und Untiefen. Denn ausgerechnet durch Wandel entsteht so etwas wie "dynamische Stabilität", so Horx. Von der Verstädterung der Gesellschaften über die verstärkte Feminisierung bis zur Verschiebung der Altersstrukturen, über die neue Gestaltung der Arbeit - globalisierte Megatrends spiegeln eine evolutionäre Schleifenbewegung, die immer mehr zu einem gemeinsamen Miteinander und damit zu höherer Stabilität führen.
Horx legt eine ruhige, sachliche, im Wesentlichen aber intensive Betrachtung jener Kräfte vor, welche die Entwicklung des komplexen Systems Mensch und Gesellschaft bestimmen und die, in Teilen, durchaus prognostizierbar sind. Dabei enthält das Buch einen durchaus ganz anderen Blick auf die gängigen Erklärungs- und Arbeitsmodelle gerade der Wirtschaft und Sozialwissenschaften, die fast revolutionär zu einer anderen und flexiblen Art des Denkens herausfordern. Das Ganze dargeboten mit vielen praktischen Beispielen und einer durchaus verständlichen Sprache.

Das Megatrend-Prinzip - Matthias Horx
Das Megatrend-Prinzip
von Matthias Horx
(3)
eBook
11,99

Auch Feen haben's manchmal schwer

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 06.09.2012

Mit viel Witz aber auch Tiefgrund bearbeitete die Autorin das Thema Burnout und stellt dabei auch die Art und Weise in Frage, wie Eltern mitunter ältere Kinder für ihre jüngeren Geschwister verantwortlich machen und damit erstere überfordern. Im Großen und Ganzen liest sich das Buch sehr vergnüglich und ist wie alle "Kinderbücher" von Jutta Treiber sehr wohl auch für Erwachsene gedacht.

Fiona Fee hat keine Zeit - Jutta Treiber
Fiona Fee hat keine Zeit
von Jutta Treiber
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
9,95

Was am Ende übrig bleibt ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 14.08.2012

Gemeinsam mit Batman sucht Barry Allen den Reverse-Flash, den er als für das Chaos verantwortlich betrachtet, um die Zeitlinien wieder in Einklang zu bringen. Der Krieg zwischen Aquaman und Wonderwoman eskaliert immer mehr und auch das entdeckte Projekt Superman verspricht keine Hilfe. Doch als Batman und Flash ihren vermeintlichen Gegner endlich aufspüren, lernt Barry, wie folgenschwer es sein kann, Dinge ungeschehen machen zu wollen ...

The Road to Flashpoint - Geoff Johns
The Road to Flashpoint
von Geoff Johns
(1)
Buch (Taschenbuch)
12,99

Wie ein böser Traum ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 14.08.2012

Barry Allen entdeckt, dass er nicht mehr über seine Kräfte verfügt, doch das ist nicht alles. Sämtliche Metawesen scheinen von der Erde verschwunden zu sein und auch scheint ihn niemand zu kennen. Am Höhepunkt seiner Verzweiflung trifft er auf Batman, der ihn erst nicht ernst nimmt, doch in Laufe der Eskalation des Kriegs zwischen Amazonen und Atlantern versuchen sie Gemeinsam Barrys Probleme zu lösen ...

Flashpoint - Sean Ryan
Flashpoint
von Sean Ryan
(1)
Buch (Taschenbuch)
17,99

Lug und Trug ...

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 14.08.2012

Es hätte die Hochzeit des Jahrhunderts werden können, die selbst die Vermählung zwischen Lois Lane und Clark Kent weit in den Schatten gestellt hätte: Wonderwoman und Aquaman, die durch ihre persönliche Verbindung eine Alianz ihrer bedrohten Welten schaffen wollen. Der Anschlag auf die Zeremonienmeisterin ist dann jedoch nur der Beginn einer Verkettung von Kathastrophen. Jeder beschuldigt den jeweils anderen und es entfacht sich ein Krieg, der ausgehend von der Zerstörung Europas den ganzen Planeten zu zerstören droht. Als Diana entdeckt, dass sie und Arthur Opfer einer Verschwörung wurden, scheint es bereits zu spät zu sein ...

Flashpoint - Tony Bedard
Flashpoint
von Tony Bedard
(1)
Buch (Taschenbuch)
17,99

Flusskrebse - vielfältig und interessant

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 06.08.2012

Süßwasserflusskrebse sind sehr interessante Aquarienbewohner und damit beliebte und pflegeleichte Haustiere, wenn man bestimmte Grundbedürfnisse der Krebse erfüllen kann. In diesem Buch wird sowohl die Entstehung der für Aquarienhaltung geeigneten Krebse als auch die Haltung der beliebtesten Arten dargestellt. Wissenschaftlich korrekt, aber dennoch interessant und gut verständlich geschrieben mit sehr vielen wertvollen Tipps aus der Praxis der Haltung von Flusskrebsen. Jedem Aquarienfreund (und solchen, die es noch werden wollen) zu empfehlen.

Krebse im Aquarium - Chris Lukhaup, Reinhard Pekny
Krebse im Aquarium
von Chris Lukhaup
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
25,50

rasante Geschichte der Wirtschaftsphilisophie

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 04.08.2012

Tomas Sedlaceks "Ökonomie von Gut und Böse" ist einerseits eine Kulturgeschichte des ökonomischen Denkens, die vom Gilgamesch-Epos über die griechische Antike, Thomas von Aquin und Adam Smith bis hin zu heutigen Wirtschaftsnobelpreisträgern die gesamte abendländische Geschichte umspannt, andererseits eine Generalkritik der aktuellen Ökonomie.
"Wir sind (...) beglückt vor den moralischen Prinzipien weggerannt, auf denen die Ökonomie doch stehen sollte", charakterisiert Sedlacek die Tendenz der Entwicklung. Eingebunden in Reflexionen über die Grenzen der Wissenschaft und das Erklärungspotenzial von Religion und Mythen, fordert er von der Wohlstandsgesellschaft mehr Demut, Mäßigung und Zufriedenheit. Aufs Ganze gesehen, will Sedlaceks mit den "alternativen Ökonomieschulen einen Schritt vorwärts" machen und einer verantwortungsvollen normativen "Metaökonomie" den Weg bereiten.
In manchen Bereichen würde man sich mehr Tiefgang wünschen.
Indem Sedlacek beispielsweise die wirtschaftlichen Aspekte etwa im Gilgamesch-Epos und im Alten Testament flott in heutiges Vokabular übersetzt, reduziert er die Texte zu Gleichnissen, ohne die reale Wirtschaftsweise antiker Gesellschaften im Geringsten zu erhellen.
Er ebnet alle Epochengräben, namentlich den vom Mittelalter zur Neuzeit, durch vage ideengeschichtliche Bezüge ein. Wie die beklagte Zahlenfixiertheit der Ökonomen den Wirtschaftsalltag prägt, wird ebenfalls nicht erklärt. Um politische Bezüge, Analysen zur Finanzkrise, Vorschläge zu institutionellen Reformen des Wirtschaftssystems oder zur universitären Ausbildung steht es ebenso. Sedlacek bekämpft die böse reduktionistische Profitökonomie originellerweise mit guten ökonomischen Argumenten, ohne marxistisches Vokabular zu gebrauchen. Löblich ist seine Chuzpe, auf 400 Seiten eine ganze Disziplin disziplinieren zu wollen, und die Verständlichkeit seiner Argumentation. Dem großen Publikum bietet Sedlacek Diskussionsstoff, für profunde Wissenschafts- und Kulturhistoriker bietet er aber nicht viel.

Die Ökonomie von Gut und Böse - Tomas Sedlacek
Die Ökonomie von Gut und Böse
von Tomas Sedlacek
(7)
eBook
12,99

Eine seröse Analyse einer nötigen Wandlung

Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt , am 27.07.2012

Sommer beginnt seine Analyse des heutigen Zustandes der NATO mit einem Rückblick. Am 4. April 1949 gründeten 12 Länder den Nordatlantikpakt. Die aggressive Deutschland- und Berlin-Politik der Sowjetunion hatte die Westmächte dazu gezwungen.
Als Konsequenz sollten gemeinsame Streitkräfte zur Verteidigung Europas aufgestellt werden.
Seit dem Ende des Kalten Krieges 1989/1990 und der Auflösung des Warschauer Paktes ist eine direkte Bedrohung nicht vorhanden. Fazit Sommer: Diese NATO hat ausgedient.
Im zweiten Teil geht der Autor auf den Umbruch ein. Armeen werden reformiert, verkleinert oder bekommen schlanke Strukturen. Die Wehrpflicht haben bis auf Griechenland, Türkei, Norwegen und Estland alle Mitgliedsländer abgeschafft. Freiwilligenarmeen sind inzwischen die Regel.
Den Handlungsbedarf hat die NATO erkannt. Im November 2010 verabschiedete sie beim Lissabonner Gipfel ihr „Strategisches Konzept“. Sommer bemängelt, dass die zentrale Frage auf eine zeitgemäße Verteidigungs- und Sicherheitspolitik in der Allianz unbeantwortet blieb.
Im 4 Abschnitt behandelt der Autor die Sinnlosigkeit eines Eingriffs in Ländern, in denen das Stammesdenken jegliche staatliche Unteressen Überschattet. In solchen Ländern ist nation - building nach westlichem Muster vergebliche Liebesmüh“. Die beiden Golfkriege 1991 und 2003, die Kriege auf dem Balkan, der Krieg in Afghanistan bis hin zum Krieg der NATO gegen Libyen, stehen hier im Mittelpunkt.
Teil 5 behandelt „Die neuen Ungewissheiten“ . Die Aufzählung der Gefahren und Krisenherde in NATO-Dokumenten, Reden von Politikern und Medienberichten ist lang. Sommer beurteilt die Zukunftsgefahren und analysiert, was politisch und gesamtgesellschaftlich anzugehen ist. Teil 6 behandelt vor allem die Rolle der USA in der NATO und wie die anderen Mitglieder sich anders einbringen könnten.
In Teil 7 geht Sommer auf die mögliche Zukunft der NATO ein. Sie durch pazifistische Illusionen zu ersetzen wird ausgeschlossen. Sie muss wieder ein politisches Forum werden, in dem offen und aufrichtig diskutiert wird. Rüsten und reden meint Sommer muss angesagt sein. Europa sollte der zweite Pfeiler der NATO werden. Für Sommer ist es an der Zeit, die gescheiterten Pläne der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft von Mitte 1955 wieder hervor zu holen. 2003 hat die Europäische Union ihre Sicherheitsstrategie formuliert. Sie sieht sich als globalen Akteur. Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) sind allerdings nur „Buchstabensuppe“ in der wenig handfestes schwimmt, wie es Sommer formuliert.
Für ihn könnte ein nationaler Rat der Weisen mit angesehenen, erfahrenen, politisch gewichtigen Männern und Frauen mit Blick nach vorn der transatlantischen Gemeinschaft die Trasse in die Zukunft vorzeichnen. Er glaubt, dass aus General- und Planungsstäben sowie „überforderten“ Parlamenten keine zukunftsweisenden Ideen kommen werden.

Die Überlebensprobleme der Menschheit werden zwischenstaatliche Konflikte verschärfen. Klimawandel, Bevölkerungszuwachs, Energiesicherheit, Nahrungsmittelknappheit, Wirtschaftskrisen, um nur einige zu nennen, kann die NATO nicht lösen.
Für die Zukunft sollte zwischen den Vereinigteten Staaten von Amerika und der Europäischen Union ein festes Fundament errichtet werden. Das erfordert aber auf beiden Seiten „wieder Staatslenker mit dem Mut zur Vision und der Kraft zu ihrer Verwirklichung“. Theo Sommer sieht sie aber momentan nicht am Ruder.
In der anhaltenden Diskussion über die Zukunft der NATO und die Sicherheitspolitik der Europäische Union eine empfehlenswerte Bestandsaufnahme.

Diese NATO hat ausgedient - Theo Sommer
Diese NATO hat ausgedient
von Theo Sommer
(1)
Buch (Taschenbuch)
10,30

 
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