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Peter Strieder

Dr. Peter Strieder (1913-2013) überblickte die Dürerforschung wie kein anderer Kunsthistoriker. Unter seiner Leitung entstand 1971 die große Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg zum 500. Geburtstag Dürers (die in Deutschland an Größe im Jahr 2012 nicht erreicht worden ist). Strieder bereicherte bis ins hohe Alter mit zahlreichen Beiträgen die kunstgeschichtliche Forschung.

Dürer von Peter Strieder

Neuerscheinung

Dürer
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Albrecht Dürer (1471-1528) ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der europäischen Kunstgeschichte.
Das Striedersche Dürer-Buch bietet nach wie vor die reichhaltigste Auswahl aus Dürers Gesamtwerk.
Strieders klassisches Konzept hat sich seit 1981 weltweit durchgesetzt: es erschienen zahlreiche Fremdsprachen-Ausgaben. Mit 480 Abbildungen, davon 184 in Farbe, wird die umfangreichste Auswahl aus Dürers Gesamtwerk in einem Band gezeigt. In knappen Bildkommentaren gibt Strieder Hintergrund-Informationen und Hinweise auf aktuelle wissenschaftliche Diskussionen. Der allgemeinverständliche Text berücksichtigt nahezu sämtliche Aspekte in Leben und Werk Albrecht Dürers: Leben und Persönlichkeit, historisches Umfeld, Begegnungen und Ausstrahlung, Alltag und Ideale, Technik, Wirtschaft und Gesellschaft, Erfindungen und Theorien und vieles mehr.

Weitere Experten widmen sich Dürers technischen Innovationen und Begabungen: Dürers Maltechniken und Dürers Zeichentechniken. Joseph Harnest rekonstruierte mit eigenem zeichnerischen Nachvollzug Dürers Weg zur Perspektive, womit er manche Theorie widerlegte, und lieferte nebenbei eine Anleitung zum perspektivischen Zeichnen. Was Zeitgenossen und Nachwelt bis ins 21. Jahrhundert jeweils an Dürer besonders faszinierte, zeigt Anna Scherbaum in ihrer Auswahl aus Schriften über Dürer, der sie Texte des Meisters über sein Leben und seine Arbeit voranstellt. So erhält der Leser auch einen Eindruck vom sprachschöpferischen Genius Dürers.
Für Wissenschaftler von praktischer Bedeutung ist auch (im Anhang des Buches) der nach Bildthemen geordnete ikonographische Index der gezeigten Werke, der zu jedem Bild die neueste und die Standard-Literatur mitteilt (240 Nachweise zusätzlich zu den über 220 im Literaturverzeichnis genannten Titeln).

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