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Patrick Rohr

Als Fotojournalist ist Patrick Rohr vor allem an gesellschafts- und geopolitischen Zusammenhängen interessiert. Im Auftrag verschiedener NGO wie Ärzte ohne Grenzen, Helvetas oder Biovision bereist er Krisen- und Entwicklungsgebiete auf der ganzen Welt. Auch für seine eigenen Projekte taucht er immer wieder in fremde Lebenswelten ein: 2015 realisierte er eine Multimediaproduktion über die Ukraine, 2017 ein Buch mit Fotoreportagen über Japan (Japan – Abseits von Kirschblüten und Kimono). Vor seiner Ausbildung zum Fotojournalisten an der »Fotoacademie Amsterdam« arbeitete er als Zeitungs- und Radiojournalist und während 15 Jahren als Redakteur und Moderator verschiedener Sendungen des Schweizer Fernsehens (u.a. Schweiz aktuell, Arena, Quer). Patrick Rohr ist 1968 in der Schweiz geboren und lebt heute in Zürich und Amsterdam.

Die neue Seidenstrasse. Chinas Weg zur Weltmacht von Patrick Rohr

Neuerscheinung

Die neue Seidenstrasse. Chinas Weg zur Weltmacht
  • Die neue Seidenstrasse. Chinas Weg zur Weltmacht
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China überrollt die Welt. Die »Belt and Road-Initiative«, 2013 vom chinesischen Präsidenten Xi Jinping lanciert, sieht vor, von China aus über ein Netz von Bahn-, Straßen- und Schiffsverbindungen Länder in Zentral- und Südostasien, Nord- und Ostafrika sowie Europa wirtschaftlich miteinander zu verbinden. Ein gigantisches Infrastrukturprojekt, in das China – auch in den angeschlossenen Ländern – Milliarden investiert. Die neue Seidenstraße soll nicht nur China, sondern auch den Staaten entlang der verschiedenen Routen großartige Handelsmöglichkeiten sowie Frieden und Prosperität bringen.

So sehr das Projekt in einzelnen Ländern auf Begeisterung stößt, so stark wächst auch die Skepsis: Was, wenn China nicht nur Handelswege eröffnet, sondern neben Konsumgütern auch sein Werte- bzw. sein politisches System exportiert? Was, wenn China sich mit der neuen Seidenstraße nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die politische Macht auf der Welt sichern will? Die EU ist skeptisch und hält sich vorerst zurück. Die Schweiz hingegen sieht für sich große wirtschaftliche Möglichkeiten.

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