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Bruno Ernst

Maurits Cornelis Escher wurde am 17. Juni 1898 in Leeuwarden geboren. Auf der Oberschule in Arnheim erhielt er einen ausgezeichneten Zeichenunterricht bei F. W. van der Haagen, der ihn auch im Linolschnitt unterwies und dadurch Eschers graphische Veranlagung ganz wesentlich förderte. Von 1919 bis 1922 besuchte er die Schule für Architektur und künstlerische Ornamentik in Haarlem, wo S. Jessurun de Mesquita sein Lehrer in den freien graphischen Techniken war. Mesquitas starke Persönlichkeit hat ebenfalls großen Einfluß auf Eschers weitere Entwicklung zum Graphiker ausgeübt. 1922 zog er nach Italien und ließ sich 1924 in Rom nieder. Während der zehn Jahre seines dortigen Aufenthalts machte er viele Studienreisen. 1934 verließ er Italien, blieb nacheinander zwei Jahre in der Schweiz und fünf Jahre in Brüssel und wohnte seit 1941 in Baarn in Holland, wo er am 27. März 1972 im Alter von 73 Jahren starb.

Der Zauberspiegel des M.C. Escher von Bruno Ernst

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Der Zauberspiegel des M.C. Escher
  • Der Zauberspiegel des M.C. Escher
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Wasser, das bergauf fließt, Treppen, die in die Unendlichkeit führen, „regelmäßige Flächenfüllungen“, bei denen die Zeichenfläche mit zueinander kongruenten Figuren lückenlos ausgefüllt wird: Eschers Werke können Schwindelgefühle auslösen, sie verwirren und zwingen zum genauen Hinsehen und zum Verstehenwollen. Lange vor den ersten computergenerierten 3-D-Bildern war der holländische Grafikkünstler Maurits Cornelis Escher (1898–1972) – nach eigenem Bekunden mathematisch eher untalentiert – bereits ein Meister der dritten Dimension. Seine perspektivischen Unmöglichkeiten, optischen Verzerrungen, Parkettierungen, Möbiusbänder, Spiegelungen und Illusionen sind eine Hommage an die fast grenzenlosen Möglichkeiten des menschlichen Geistes und haben ihn auf der ganzen Welt bekannt gemacht.
Eschers Lithografien und Holzschnitte sprechen die figurative Grundkompetenz des Menschen an und fesseln Laien ebenso wie Fachleute aus Mathematik, Kognitionspsychologie oder Neurologie. Namentlich die „regelmäßige Flächenaufteilung“, die Parkettierung als zentrales mathematisches Thema in Eschers Gesamtwerk, dient bereits Generationen von Mathelehrern dazu, in störrischen SchülerInnengehirnen die Synapsen heftigst flackern zu lassen.
Der Mathematiker Bruno Ernst hat den niederländischen Künstler ein Jahr lang jede Woche besucht, ihm beim Arbeiten zugesehen und ausführlich über sein Werk befragt. Sein aus diesen Gesprächen entstandenes Buch Der Zauberspiegel des M.C. Escher, das von Escher kritisch gegengelesen und ergänzt wurde, ist als authentische Informationsquelle der unumstrittene Klassiker zum Werk des oft missverstandenen Künstlers. Neben Informationen zur Vita Eschers enthält es 250 Illustrationen und ausführliche Erläuterungen aller dargestellten mathematischen Phänomene.

Wasser, das bergauf fließt, Treppen, die in die Unendlichkeit führen, „regelmäßige Flächenfüllungen“, bei denen die Zeichenfläche mit zueinander kongruenten Figuren lückenlos ausgefüllt wird: Eschers Werke können Schwindelgefühle auslösen, sie verwirren und zwingen zum genauen Hinsehen und zum Verstehenwollen. Lange vor den ersten computergenerierten 3-D-Bildern war der holländische Grafikkünstler Maurits Cornelis Escher (1898–1972) – nach eigenem Bekunden mathematisch eher untalentiert – bereits ein Meister der dritten Dimension. Seine perspektivischen Unmöglichkeiten, optischen Verzerrungen, Parkettierungen, Möbiusbänder, Spiegelungen und Illusionen sind eine Hommage an die fast grenzenlosen Möglichkeiten des menschlichen Geistes und haben ihn auf der ganzen Welt bekannt gemacht.

Eschers Lithografien und Holzschnitte sprechen die figurative Grundkompetenz des Menschen an und fesseln Laien ebenso wie Fachleute aus Mathematik, Kognitionspsychologie oder Neurologie. Namentlich die „regelmäßige Flächenaufteilung“, die Parkettierung als zentrales mathematisches Thema in Eschers Gesamtwerk, dient bereits Generationen von Mathelehrern dazu, in störrischen SchülerInnengehirnen die Synapsen heftigst flackern zu lassen.

Der Mathematiker Bruno Ernst hat den niederländischen Künstler ein Jahr lang jede Woche besucht, ihm beim Arbeiten zugesehen und ausführlich über sein Werk befragt. Sein aus diesen Gesprächen entstandenes Buch Der Zauberspiegel des M.C. Escher, das von Escher kritisch gegengelesen und ergänzt wurde, ist als authentische Informationsquelle der unumstrittene Klassiker zum Werk des oft missverstandenen Künstlers. Neben Informationen zur Vita Eschers enthält es 250 Illustrationen und ausführliche Erläuterungen aller dargestellten mathematischen Phänomene.

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