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Bruno Cabanes

Bruno Cabanes ist Inhaber des Donald-G.-&-Mary-A.-Dunn-Lehrstuhls für Kriegsgeschichte an der Ohio State University. Zuvor lehrte er neun Jahre lang an der Yale University..
Thomas Dodman ist Assistant Professor an der romanistischen Fakultät der Columbia University. Er forscht zur Geschichte Frankreichs im 19. Jahrhundert sowie zur Geschichte der Gefühle und des Kriegsphänomens und ist Autor von What Nostaliga Was: War, Empire, and the Time of a Deadly Emotion (Chicago 2018)..
Hervé Mazurel ist Dozent an der Université de Bourgogne, forscht zur europäischen Romantik und befasst sich als Historiker mit dem Imaginären und mit Mentalitäten. Sein Buch Vertiges de la guerre. Byron, les philhellènes et le mirage grec (Paris 2013) wurde 2014 von der Stadt Paris mit dem Prix Augustin Thierry ausgezeichnet. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Sensibilités. Histoire, critique et sciences sociales..
Gene Tempest ist Historikerin, Mitherausgeberin von »Eine Geschichte des Krieges« und eine amerikanische Filmemacherin; sie lebt in Cambridge, Massachusetts. Sie schreibt für The Boston Globe und The New York Times und war Mitarbeiterin des französischen Magazins L'Histoire. Außerdem ist sie Ko-Autorin der PBS-Dokumentarfilme American Veteran und Hearst sowie Koproduzentin der PBS-Miniserie The Great War.

Eine Geschichte des Krieges von Bruno Cabanes

Neuerscheinung

Eine Geschichte des Krieges
  • Eine Geschichte des Krieges
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In diesem monumentalen Buch beleuchten 57 internationale Wissenschaftler*innen unter Federführung des französischen Historikers Bruno Cabanes die zahlreichen Facetten kriegerischen Handelns vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

In den letzten zweihundert Jahren hat sich der Krieg zu einem Phänomen entwickelt, das alle Lebensbereiche betrifft und Gesellschaft, Politik, Kultur und Ökonomie verändert. Der moderne Krieg, zu dem oft Partisanenkämpfe, Terroranschläge, Massaker oder ethnische Säuberungen gehören und der immer häufiger als hochtechnologischer Cyberwar geführt wird, ist entgrenzt und richtet sich zunehmend auch gegen die Zivilbevölkerung. Und trotz eines immer ausgefeilteren Völkerrechts schwindet die Orientierung an Regeln der Kriegführung.

Um den grundlegenden Wandel moderner Kriege zu analysieren, bedarf es einer Vielfalt der Disziplinen, und so bietet diese Geschichte des Krieges ein multiperspektivisches Panorama aus Geschichte, Soziologie, Politikwissenschaft, Psychologie, Ökonomie und Anthropologie. Die Expert*innen betrachten diese Veränderungen auch jenseits einer rein westlichen Perspektive in Japan, China, Indien oder Afrika und anderen Gegenden der Welt.

In ihrer außergewöhnlichen Vielfältigkeit verdeutlichen die Beiträge den Wandel des Krieges und ermöglichen es, den Krieg neu zu denken.

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