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Brigitte Fuchs

Brigitte Fuchs, geboren 1951 in Widnau im St. Galler Rheintal, wohnt in Teufenthal AG. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie auch gestalterisch tätig. Sie erhielt verschiedene Literaturpreise, u. a. den Innerschweizer Literaturpreis der SARNA-Jubiläumsstiftung, den Joachim-Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven sowie den 1. Förderpreis beim Lyrikpreis Meran.
Bücher: An und für sich, 1986, Herzschlagzeilen, 1989, Das Blaue vom Himmel oder ich lebe jetzt, 1993, Suchbild mit Garten, 1998. In der edition 8 sind von ihr erschienen: Solange ihr Knie wippt, 2002, Handbuch des Fliegens, 2008, Salto wortale (mit Wortbildern von Beat Hofer), 2006 (erweiterte Neuausgabe 2011) und Es tanzt der Stein, 2014.

Musik von weit her von Brigitte Fuchs

Neuerscheinung

Musik von weit her
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Der neue Lyrikband von Brigitte Fuchs gliedert sich nach musikalischen Tempi und lässt durch Brüche und Risse in ihren fein gezeichneten Bildern eine Welt hinter dem Alltäglichen erahnen.
»Die Szenerie ist dörflich, aber nicht harmlos. Es geht um das ›einfache Leben‹, Momente aus dem Alltag, doch was die Spatzen vom Dach pfeifen, ist noch lange nicht ausgemacht: Die Tauben überfliegen unbekümmert ›die alten Sprichwörter‹. Denn was man so sagt, denkt, was man beiläufig sieht beim sommerlichen Gang am See oder während man Kirschen unter dem Wasserstrahl wäscht, lässt sich neu fassen – und also ein zweites Mal erschaffen – mit dem schönen Mutwillen zur poetischen ›Übertreibung‹.
Da kann es sein, dass ›der Wind seine Schilfharfen umstimmt‹ und der Abend sich anschneiden lässt ›wie eine reife Wassermelone‹. Oder es wird auf einmal evident, wie ›sehr einfach‹ es sein kann, ›das Glück zu ertasten‹. Aber solche Metamorphosen des Unerheblichen in Essenzen, in kostbare Momente des Daseins, sind so kompliziert wie ein kurzes Gedicht.
Die Verse von Brigitte Fuchs, knapp, reimlos, wachsen und verändern sich über die Jahre hin. In ihnen steckt Lebenskunde und Worterfahrung. Zwischen der Szene und dem erlebenden Ich pocht die Realität der Wörter auf ihr Recht, die sich dinghaft, ›winterfest‹, einmischen, wenn etwa eine ›ungewohnte Stille‹ entsteht, ›als hätte jemand / alle Sätze in den Schirmständer gestellt‹.«
Angelika Overath
Aus dem Jurybericht des Aargauer Kuratoriums

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