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Birte Jensen

BIRTE JENSEN, * 1996 in der Nähe von Hannover. Dort studiert sie auch Soziale Arbeit, später würde sie gerne als Kinder- und Jugend-Psychotherapeutin arbeiten. Sie weiß, wie es sich anfühlt, »essgestört« zu sein und sich unverstanden zu fühlen, in eine Schublade gesteckt zu werden, und hofft, mit ihrem Buch dazu beitragen zu können, Angst zu nehmen, Hoffnung zu geben und mit Vorurteilen aufzuräumen.

Das Leben ist nicht extra small von Birte Jensen

Neuerscheinung

Das Leben ist nicht extra small
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»Nervlich bedingte Appetitlosigkeit«, so lautet die Übersetzung von Anorexia nervosa, in der Umgangssprache auch als »Magersucht« bezeichnet. Heißt das, dass ein Mensch mit Magersucht keinen Hunger hat? Wohl kaum. Geht es bei einer Magersucht nur darum, dünn zu sein? Nein.

Gerade in der heutigen Zeit wird das Thema Essstörungen, darunter auch die Magersucht, immer häufiger öffentlich diskutiert. Dabei mischen sich oft Vorurteile mit Angst, Unwissen und Fakten, doch das, was diese Krankheit eigentlich bedeutet, wird oft außer Acht gelassen.

Über das, was die Magersucht für Betroffene und Angehörige bedeutet, wird oft geschwiegen, es erinnert beinahe an ein Tabu-Thema, zu dem niemand nachfragen möchte. Vielleicht aus Hilflosigkeit klammert man sich an Zahlen fest, »man muss doch helfen« hört man oft, wenn es um Maßnahmen in einem Zwangskontext geht. Doch das, was auch ein Mensch mit Magersucht fühlt, dafür interessieren sich nur wenige.

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