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Bernd Tuchen

Bernd Tuchen (geb. 1949) ist seit 1973 Mitarbeiter der Ford-Werke in Köln. Schon lange vorher schlug sein Herz für die Marke mit dem blauen Oval und daher war es eine logische Konsequenz, dort anzufangen. Seitdem sind fast 36 Jahre vergangen, in denen der Autor 16 verschiedene Tätigkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen des Konzerns innehatte. Seine ersten schriftstellerischen Tätigkeiten unternahm Bernd Tuchen im Jahr 2001, als er mit den Recherchen zu einem Buch begann, das sich mit der Ford Automobilwerbung der Nachkriegszeit bis Mitte der 70er-Jahre beschäftigte. Da er bis dahin den größten Teil seiner Ford-Laufbahn in Werbebereichen verbracht hatte, konnte er so zwei Interessensgebiete leicht unter einen Hut bringen. Ähnlich gelagerte Bücher verfasste er dann später auch für BMW und Opel, doch nach diesen beiden Abstechern war Tuchen schnell wieder auf dem Ford-Pfad zurück.

Neuanfang bei Ford von Bernd Tuchen

Neuerscheinung

Neuanfang bei Ford
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Als Ford im Oktober 1948 im halb zerstörten Kölner Werk die Produktion wieder aufnahm, gab es gerade einmal ein einziges PKW-Modell: den Ur-Taunus aus dem Jahr 1939, der nun mehr oder weniger unverändert weiter gebaut wurde und nur wenige technische Neuerungen aufzuweisen hatte. Auf Grund seiner markanten Karosserieform wurde er im Volksmund „Buckel“ genannt.

Im Januar 1952 wurde er vom Taunus 12 M abgelöst, einem Fahrzeug, das von Ford in den USA konzipiert worden und – bis auf den Kühlergrill – von der deutschen Zentrale übernommen wurde. Die markante Weltkugel in der Frontpartie gab ihm seinen Spitznamen.
Dann folgte der 15 M, ein komplett ausgestattetes Fahrzeug, das besonders in der de Luxe Version mit dem verschromten Haifischmaul für Aufsehen sorgte, aber nur auf ein kurzes Leben zurückblicken konnte.
Anders dagegen der 12 M, den Ford zehn Jahre lang baute und gegen Ende des Produktionszyklus einen breiten Seitenstreifen gönnte, der dieses Modell später unter dem Namen „Streifen“-Taunus in die deutsche Automobil-Geschichte eingehen ließ.

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