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Bernard Langerock

Geboren 1953 in Tielt, Belgien
Lebt und arbeitet seit 1972 in Düsseldorf
Studium:
von 1972 bis 1978
Staatliche Kunstakademie, Düsseldorf Meisterschüler
Bernard Langerock über Fotografie:
Meine Fotografien erzählen von Menschen und Strukturen. Sie zeigen Spuren des Lebens auf und öffnen innere Welten. Als Portrait-, Landschafts- oder Objektaufnahmen stellen sie neue Sichtweisen dar und visualisieren das bisher Unsichtbare.
Fotografieren ist für mich das apparative Festhalten ‘ergreifender Atmosphären’ oder, anders ausgedrückt, ‚situativer Identifikationen‘.
Fotografien sind somit das Ergebnis reflektierender Urteilskraft, sie entstehen als Plakative und entwickeln sich weiter als versuchte Explikate im Kontext ihrer Zeit.

Momentaufnahmen der Reflexion von Bernard Langerock

Zuletzt erschienen

Momentaufnahmen der Reflexion
  • Momentaufnahmen der Reflexion
  • Buch (Gebundene Ausgabe)

'Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.'
Gegen dieses Gebot aus dem 2. Buch Mose verstoßen Fotografie und Philosophie gleichermaßen, wenn sie sich den Dingen des Lebens nähern. Und beide versuchen, mehr zu erschließen, als die fünf Sinne erlauben: Sie wollen ein Bild davon machen, was uns nahe geht, was uns also leiblich spürbar betrifft.
Mit seinem Projekt 'Das visuelle Philosophieren' sucht und findet der belgische Fotograf Bernard Langerock einen Zugang zu den Werken des Philosophen Hermann Schmitz, dem Begründer der Neuen Phänomenologie. Im Gegenzug lässt er seine Fotografien durch Zitate von Hermann Schmitz beleuchten.

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