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Benjamin B. Ferencz

Dan Diner ist Professor emeritus für Moderne Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem. Von 1999 bis 2014 war er Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur und Professor am Historischen Seminar der Universität Leipzig..
Constantin Goschler hat den Lehrstuhl für Zeitgeschichte an der Universität Bochum inne. Er forscht vor allem zu Restitution und Erinnerungskultur, zu Biopolitik und Wissenschaftspopularisierung, zur jüdischen Geschichte nach 1945 sowie zu Nachrichtendiensten und innerer Sicherheit..
Dr. Marcus Böick ist seit 2016 Akademischer Rat a.Z. an der Ruhr-Universität Bochum. Er forscht vor allem zur Geschichte postsozialistischer Transformationsprozesse nach 1989/1990, zum Neoliberalismus in Theorie und Praxis, zur Geschichte der privaten Sicherheit sowie zur Theorie der Organisationsgeschichtsschreibung..
Julia Reus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Zeitgeschichte der Ruhr-Universität Bochum. Sie forscht zu jüdischer Geschichte in Deutschland nach 1945, Erinnerungskultur und zur Verwandtschafts- und Sexualitätsgeschichte.

Kriegsverbrechen, Restitution, Prävention von Benjamin B. Ferencz

Neuerscheinung

Kriegsverbrechen, Restitution, Prävention
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Der juristische Umgang mit Krieg und staatlicher Gewalt steht im Zentrum des Wirkens von Benjamin B. Ferencz. 1920 als Kind jüdischer Eltern in Siebenbürgen geboren, wanderte er mit ihnen wenig später in die Vereinigten Staaten aus. Als Soldat kehrte er während des Zweiten Weltkriegs nach Europa zurück, beteiligte sich an der Verfolgung der deutschen Verbrechen und wirkte als Ankläger in einem der Nürnberger Nachfolgeprozesse. Anschließend war er über viele Jahre mit der Restitution und Entschädigung für jüdische Opfer des Nationalsozialismus befasst. Ab den 1970er Jahren hatte er bedeutenden Anteil an internationalen Bemühungen, künftige Kriege durch ein neugestaltetes Völkerrecht zu verhindern. Für die Einrichtung des Internationalen Strafgerichtshofs in den 1990er Jahren wurde Ferencz zur Symbolfigur. Die Quellenedition eröffnet einzigartige Einblicke in das komplexe Verhältnis von individuellem Engagement und internationalem Recht.

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