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Benedikt Dyrlich

Benedikt Dyrlich, *21.4.1950 in Räckelwitz, Landkreis Bautzen, lebt in Dresden und Bautzen. 1964 bis 1968 Bischöfliches Vorseminar Berlin/Schöneiche. Bis 1970 Studium der Theologie und Philosophie in Erfurt. Arbeit u.a. als Hilfskrankenpfleger. 1972 staatliches Abitur in Karl-Marx-Stadt nachgeholt. 1975 bis 1980 Studium der Theaterwissenschaft in Leipzig, danach Dramaturg am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. 1990 bis 1994 Abgeordneter im Sächsischen Landtag, danach Chefredakteur der “Serbske Nowiny“ (sorbische Tageszeitung). Auszeichnungen: 2010 Sächsische Verfassungsmedaille, 2011 Jakub Bart-Ćišinski – Preis, 2013 Leo Tolstoi – Medaille, Nikolai Gogol – Medaille. Seit 2012 freier Autor und Publizist. Schreibt Lyrik, Prosa und Essays in sorbischer und deutscher Sprache. Übersetzer von Gedichten ins Sorbische, u.a. Mitübersetzer der Bibel (1976).
Eigene Buchveröffentlichungen in sorbischer und deutscher Sprache: Zelene hubki, Lyrik, 1975; Třeće wóčko, Lyrik, 1978; Nocakowanje, Lyrik, 1980; Grüne Küsse, Lyrik, 1980; W paslach, Lyrik und Kurzprosa, 1986; Hexenbrennen, Lyrik und Kurzprosa, 1988; Drei Ringe, Märchen, 1990; Fliegender Herbst, Lyrik und Kurzprosa 1994; Wotmach womory, Lyrik, 1997; Stysk wyska, Lyrik 2006; Der Tiger im Pyjama – Liebe lyrisch und prosaisch, sorbisch und deutsch, 2012; In der Falle – Leben und Poesie vor und nach der Wende, 2014; Zlět zelenych wuchačkow – Lyrik und Kurzprosa, 2016; Surreale Umarmung – Wortkunst lyrisch und prosaisch, 2016.
Dyrlichs Texte wurden in viele Sprachen übertragen, darunter ins Polnische, Tschechische, Slowakische, Serbische, Russische, Slowenische, Ukrainische, Finnische und Arabische..
Jorge Heilpern, Musiker, Songwriter, Entertainer und nicht zuletzt Zeichner, wurde in Buenos Aires als Sohn einer rumänischen Mutter und eines polnischen Vaters geboren. Er arbeitet und lebt heute hauptsächlich in New York.
Im Alter von 18 Jahren schrieb er sich am Städtischen Konservatorium seiner Geburtsstadt ein und bildete ein Trio klassischer Barockmusik. Später gründete er eine Popgruppe und veröffentlichte seine erste Single in Argentinien. Seine Leidenschaft für Musik und Performance führte ihn zur Crew von „Hair“ zum Broadway-Musical in Buenos Aires.
Über die Anfänge des Zeichnens teilte der Künstler Benedikt Dyrlich Anfang des Jahres mit: „Damit begann ich, als ich für mich die Musik entdeckte. Für mich war es eine stille und intime Beschäftigung.“
Neben seiner künstlerischen Tätigkeit machte Jorge Heilpern einen Abschluss als Ökonom an der Universität von Buenos Aires und arbeitete als professioneller Beamter, später als Diplomat und Unternehmensberater für internationale Institutionen in Washington.
In New York City studierte der Musiker und Zeichner an der Julliard School of Music und gründete später eine Musikproduktionsfirma. Er komponierte Musik für das NBC-Fernsehnetzwerk. Für seine Kompositionen und Programme erhielt er mehrere Preise, darunter einen „Emmy Award“.
Später zog er nach Woodstock und gründete eine Jazz- und Tanz-Band mit der er die USA und auch Europa bereiste (Paris, Madrid, Köln).

Leben im Zwiespalt 2 von Benedikt Dyrlich

Neuerscheinung

Leben im Zwiespalt 2
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Im zweiten Band seiner Autobiografie beschreibt Benedikt Dyrlich (*1950) die Etappen nach der Wende. Das erste Kapitel umfasst die Jahre seines Wirkens im Sächsischen Landtag als Abgeordneter der SPD-Fraktion, das zweite die Zeit, in der er Chefredakteur der sorbischen Tageszeitung „Serbske Nowiny“ war. Das dritte Kapitel schildert die Jahre nach seinem schweren Unfall im Sommer 2009, der ihn plötzlich aus dem beruflichen Alltag riss. Der Umbruch 1989/90 hat auch Dyrlichs Leben entscheidend verändert, beständig war jedoch seine kämpferische Natur. Ob als Politiker, Journalist oder Vorsitzender des Sorbischen Künstlerbundes, unermüdlich, bisweilen mit ungestümer Hartnäckigkeit, setzte er sich für die Gegenwart und Zukunft seines Volkes ein, für dessen Literatur und Kunst. Er stritt für die Unabhängigkeit der Medien, für Demokratie bei den Sorben und fiel dabei nicht selten in Ungnade. Das Buch zeichnet seinen Weg in den neuen politischen Verhältnissen und seine persönliche Sicht auf die Ereignisse zum Zeitpunkt des Geschehens. Zugleich ist es ein spannender Abriss der jüngsten sorbischen Geschichte. Die Zeitdokumente wurden zumeist in obersorbischer Sprache verfasst. Diese wurden von Dietrich Scholze ins Deutsche übertragen.

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