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Bahram Jassemi

Dr. Bahram Jassemi, gebürtiger Iraner (1951) schrieb im Alter von 16 Jahren seine ersten Gedichte, später auch Kurzgeschichten und Dramen. Während und nach seinem Studium zum Doktor der Pharmazie an der Univerität Teheran beschäftigte er sich zusätzlich auch mit politischen Wissenschaften. Die politische Lage im Iran - vor und während der islamischen Revolution forderte Aufklärung, und motivierte ihn dazu im Jahre 1977 in Teheran ein politisches Lexikon zu veröffentlichen. Nach seiner Auswanderung nach Deutschland (1980) widmete er sich erneut der Literatur, sowie seiner Forschungsarbeit in esoterischen Schulen der monotheistischen Religionen, insbesondere dem Sufismus. Seine Abhandlungen sind in Los Angeles, U.S.A. veröffentlicht.

Der Weg der Liebe von Bahram Jassemi

Neuerscheinung

Der Weg der Liebe
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Sufismus ist der mystische Weg des Islam. Gegründet auf der Liebe stellt der Sufi-Weg (Tariqa) den freiheitlichen und gewaltfreien Aspekt des Islam im Gegensatz zu Fundamentalismus dar. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Sufismus ist die Suche nach der Erkenntnis des Heiligen. In dieser Hinsicht ist der Sufismus mit anderen großen Traditionen der Menschheit wie Gnostizismus, Christentum, Buddhismus und Hinduismus zu vergleichen. Der Sufi-Weg begann kurz nach den Lebzeiten des Propheten und wurde im neunten Jahrhundert n. Chr. zu einer verbreiteten Bewegung innerhalb des Islam, sowohl bei den Sunniten als auch bei den Schiiten, besonders gegen die Macht der orthodoxen Theologen. Halladj, der berühmte Sufi-Meister des zehnten Jahrhunderts, war der erste Märtyrer in einer langen Reihe der "liebenden Gottes", die einer nach dem anderen der Gewaltherrschaft der Theologen zum Opfer fielen. Trotzdem wurde Sufismus zur Volksbewegung für diejenigen Muslimen, deren Glaube einem Gott der Liebe und der Barmherzigkeit galt. Großmeister wie Rumi, Jbn-Arabi, Junaid, Hafiz, Ruzbihan, Suhrawardi, Qazzali und viele andere sind Vorbilder der Gottesliebe, nicht nur für Sufis, sondern auch für die ganze Menschheit. Die Sufis verfolgen ihren spirituellen Weg in unzähligen Orden und Klöstern innerhalb der islamischen Welt, heute wie vor eintausend Jahren. Sie lehnen jede Form der Gewalt, sowohl physisch wie auch metaphysisch ab, und praktizieren die Liebe zu Gott, zu Menschen und zur Natur, mit dem Ziel, das Heilige wieder zum Mittelpunkt des Menschseins zu machen.

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