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Astrid Zwanzig

Astrid Zwanzig wurde 1971 in Berlin geboren. Ihr Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam schloss die Autorin im Jahre 2012 erfolgreich ab. Als Krankenschwester sammelte die Autorin bereits vor und während des Studiums umfassende praktische Erfahrungen in der Pflege und Betreuung von Menschen mit gerontopsychiatrisch Erkrankungen. Ihre Tätigkeit in verschiedenen Pflegeeinrichtungen motivierte sie, sich der Thematik des vorliegenden Buches zu widmen.

Das Integrationskonzept und das Segregationskonzept in der stationären Betreuung Demenzkranker im Vergleich von Astrid Zwanzig

Neuerscheinung

Das Integrationskonzept und das Segregationskonzept in der stationären Betreuung Demenzkranker im Vergleich
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,75, Sozialpädagogisches Institut Berlin, Veranstaltung: Gerontopsychiatrie, Sprache: Deutsch, Abstract: Demenzielle Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit. In Deutschland leiden ca.10-12% der über 64-jährigen an einer Demenz, wobei die Häufigkeit mit zunehmendem Alter ansteigt. Nach Schätzungen der Wissenschaft wird sich die Zahl der Betroffenen von derzeit rund eine Millionen bis zum Jahr 2010 auf voraussichtlich 1,7 Millionen erhöhen. Von den Seniorinnen und Senioren die in Heimen leben, sind bereits ungefähr die Hälfte betroffen - mit steigender Tendenz.

Eine Demenz führt zu Störungen und Verlusten wichtiger Gedächtnisfunktionen, in deren Folge das Zusammenleben mit anderen Menschen immer schwieriger wird. Die Versorgung in einer stationären Einrichtung gerät spätestens dann ins Blickfeld, wenn die Belastungsgrenze der pflegenden Angehörigen erreicht oder überschritten ist. Das Leiden der betroffenen Kranken und der Menschen, die mit ihnen leben und arbeiten, stellt eine Anforderung dar, der bisher zu wenig nachgegangen wurde.

Die enorme Zunahme der Zahl von Menschen mit Demenz und die ungenügenden Voraussetzungen in der bisherigen stationären Versorgung, machen das Beschreiten neuer Wege in der Begleitung von Menschen mit Demenz erforderlich. Um eine befriedigende und erfolgsversprechende Versorgung von Demenzkranken im stationären Bereich umzusetzen, ist grundsätzlich die Frage zu klären, ob die Versorgung der Bewohner integrativ, d.h. gemischt mit nicht dementiell erkrankten Bewohnern erfolgen soll oder ob ein segregatives Modell sinnvoller ist.

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