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Arthúr Björgvin Bollason

Arthúr Björgvin Bollason, unter anderem Journalist, Fernseh­moderator und Übersetzer, kann spätestens seit dem Gastlandauftritt Islands bei der Frankfurter Buchmesse 2011, an dessen Organisation er wesentlichen Anteil hatte, als bekanntester Vermittler islän­discher Kultur in Deutschland gelten. Schon als Schüler begann Arthúr Bollason sich intensiv mit der Natur, der Geschichte und den Mythen seiner Heimat zu beschäftigen. Viele Jahre führte er als Reiseleiter ausländische Touristen über die Insel. Als Leiter des isländischen Saga-Zentrums war er dafür verantwortlich, Einhei­mische und Besucher in die Welt der mittelalterlichen Isländer-Sagas einzuführen. Zugleich entwickelte er bereits in seiner Schulzeit ein grosses Interesse für die deutsche Literatur und Philosophie und übertrug unter anderem Werke von Schiller, Heine und Nietzsche ins Isländische.

Island von Arthúr Björgvin Bollason

Neuerscheinung

Island
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Rauchende Vulkane und grüne Moosflächen, Pferde und Vogelkolonien, raues Klima und heiße Quellen, weltberühmte Popstars und mittelalterliche Sagas, Elfen und Polarlichter: Nicht erst seit dem Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull, der 2010 wochenlang große Teile des nord- und mitteleuropäischen Flugverkehrs lahmlegte, und dem Auftritt bei der Frankfurter Buchmesse 2011 verbindet sich mit Island eine Reihe bemer­kenswert unterschiedlicher Bilder und Vorstel­lungen. Als unmittelbare Folge des spektakulären Vulkanausbruchs erlebte die am nördlichen Polarkreis gelegene Insel einen enormen Ansturm von Besuchern aus aller Welt. Filmfans kannten ihre extremen und faszinierenden Landschaften allerdings schon viel früher als Kulisse von Hollywoodstreifen wie »James Bond – Stirb an einem anderen Tag« oder »Batman Begins«.
In seinem Island-Länderporträt geht Arthúr Bollason nicht nur ausführlich auf die reizvollen Naturphänomene und vielfältigen kulturellen Errungenschaften seiner Heimat ein, sondern erklärt auch, was das kleine Land mit seinen circa 350.000 Einwohnern sonst noch ausmacht. So berichtet er fesselnd über die Entdeckung und Besiedlung der Insel durch die Nordmänner und das erste isländische Parlament, schildert die Entwicklung Reykjavíks vom Dorf zur »heißesten Metropole Nordeuropas« und beschreibt Eigenschaften und Eigenheiten des Inselvolks. In Anlehnung an die isländische Erzähltradition verknüpft er dabei Fakten und Beschrei­bungen mit Anekdoten, Legenden, Märchen und Sagas. Arthúr Bollasons Länderporträt ist daher zugleich ein hochinformatives Sachbuch und ein literarisches Werk voller Geschichten. Ergänzend zum Text sorgen zahlreiche Bilder dafür, dass den Lesern die Vulkaninsel im Atlantik auch optisch in all ihren Facetten nähergebracht wird.

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