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Autorenbild von Annemarie Matt

Annemarie Matt

1905 als Annemarie Gunz in Root im Kanton Luzern geboren. Tätigkeit als Kindermädchen und Haus­halthilfe. Kunstgewerbliche Ausbildung in Luzern. Nach der Heirat mit dem Bildhauer Hans von Matt Umzug nach Stans. Ab 1940 geheime Liebesbeziehung mit dem Priester und Schrift­steller Josef Vital Kopp. Neben Bildern, Zeichnungen und Objekten entsteht ein umfangreiches literarisches Werk aus zu Lebzeiten unveröffentlichten Auf­zeichnungen, Gedichten und Briefen. In den letzten Jahren ihres Lebens zieht sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und verwahrlost zunehmend. Sie stirbt 1967 in Stans. Die Moder­nität ihres künstlerischen und literari­schen Schaffens wird erst nach ihrem Tod erkannt..
Roger Perret, geboren 1950 in Zürich. Studium der Philosophie, Literaturkritik und Komparatistik in Zürich. Er befasst sich publizistisch vor allem mit Aussenseiterfiguren in der Schweizer Literatur. Herausgeber der Werke von Franco Beltrametti, Nicolas Bouvier, Alexander Xaver Gwer­der, Annemarie von Matt, Hans Morgenthaler, Annemarie Schwarzen­bach und Sonja Sekula. Herausgeber des Hörbuchs «Wenn ich Schweiz sage … Schweizer Lyrik im Originalton von 1937 bis heute» (mit Ingo Starz) und von «Moderne Poesie in der Schweiz. Eine Anthologie» (Limmat Verlag).

"Meine Nacht schläft nicht" von Annemarie Matt

Neuerscheinung

"Meine Nacht schläft nicht"
  • "Meine Nacht schläft nicht"
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Erstmals werden die bedeutendsten Texte und Selbstaus­sagen der Stanser Sprachkünstlerin Annemarie von Matt
separat in einem Band veröffentlicht. Dabei sind die zent­ralen Themen in der Form eines Nachschlagewerks alpha­betisch angeordnet nach Stichworten wie Alleinsein, Brief, Brünig, Frau, Freiheit, Hand, Haus, Herz, Liebe, Schreiben, Spiel oder Verrücktsein.
Grundlage der Auswahl sind Texte auf unzähligen Zetteln und in Notizbüchern sowie ihr umfangreiches und grandioses Briefwerk. Annemarie von Matts literarische Arbeiten sind alle mit Bleistift ver­fasst und der Moderne verpflichtet. Sie erinnern mit ihrer Sprachlust und ­-kritik zuweilen an die Erkundungen Robert Walsers im «Bleistiftgebiet». Die teilweise unveröffentlichten Texte sind oft autobiografisch. Neben der Form des Hand­ und Lesebuchs ist der Band auch eine Art Selbstporträt und kann als biografische Einführung in das Leben und Werk dieser unverwechselbaren Persönlich­keit gelesen werden.

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