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Autorenbild von Anne Engelmann

Anne Engelmann

Autorin, geb. in Deutschland, lebt seit 2006 in der Schweiz.
Dies ist ihr erstes Kinderbuch. Zwei weitere stehen kurz vor der Veröffentlichung.
»Als ich noch klein war, verbrachte ich die Ferienzeit oft bei meiner Großmutter. Auch sie arbeitete damals noch. Wir gingen durch eine lange Kastanienallee und ich steckte mir die braunen glänzenden Murmeln in die Taschen, aus denen ich später kleine Figuren fertigte. Alsbald schritten wir durch ein hohes Tor in das Elliwee. Dort gab es einen wunderschönen Betriebskindergarten, ein altes, helles Haus mit hohen Räumen und einem großen Garten mit prächtigen Laubbäumen. Beim Gehen raschelte es und voll Freude schoss ich das Laub mit den Füßen, dass es nur so umherwirbelte und auf uns herabregnete.
Im Kindergarten gab es große bunte Plastikbausteine, wie ich sie nirgends sonst gesehen hatte. Stundenlang baute ich mit ihnen, bis die Erwachsenen die Kinder riefen, um Geschichten aus Bilderbüchern zu erzählen. Das Elliwee war etwas Märchenhaftes und wenn ich dort hinging, hatten die Tage einen besonderen Zauber. Erst später bemerkte ich, der Betrieb besaß den trockenen Namen LIW - Landwirtschaftliche Instandsetzungswerke. Doch für mich ist er etwas Zauberhaftes geblieben, eine glückliche Erinnerung und so habe ich kurzerhand die kleine Heldin meiner Geschichte, die Meerhexe Elivè, danach benannt.«

Wie die kleine Meerhexe das Nennir zum Lachen brachte von Anne Engelmann

Neuerscheinung

Wie die kleine Meerhexe das Nennir zum Lachen brachte
  • Wie die kleine Meerhexe das Nennir zum Lachen brachte
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»Elivè, die kleine Meerhexe, ist furchtbar aufgeregt. Zum allerersten Mal soll sie eine Aufgabe für den Unterwasserherrscher Nekkepenn erledigen. Das wilde und ungestüme Wasserpferd Nennir ist traurig und klagt die ganze Nacht. Es wiehert so laut, dass allen die Ohren weh tun und niemand schlafen kann. Elivè soll es glücklich machen und zum Lachen bringen. Wird es ihr gelingen?«
Ein Buch für Erstleser, zum Vorlesen und abwechselnd Lesen, gestaltet mit kurzen Absätzen.
Anhand dieser Geschichte haben Eltern und Lehrpersonen die Möglichkeit, das Thema Lachen und Auslachen anzusprechen.
Ab welchem Zeitpunkt ist ein Lachen Auslachen? Was, wenn wir lachen müssen, aber derjenige, dem das Missgeschick passiert, findet es gar nicht lustig? Ist es nicht besser, manchmal einfach mitzulachen, wenn man selbst der Unglücksrabe ist? Wie zeigt man den Lachenden seine Grenzen auf? Wie entschuldigt man sich, wenn sich jemand ausgelacht fühlt? Ist es nicht selbst für uns Erwachsene recht schwierig, in solch einer Situation angemessen zu reagieren?

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