AD

Anne Duden

Anne Duden, 1942 geboren, lebt seit 1978 in London und Berlin. Mehrere Poetikdozenturen. Sie erhielt u.a. den Kranichsteiner Literaturpreis, den Dedalus Preis, den Marburger Literaturpreis, den Berliner Literaturpreis, den Preis der Literatour Nord und den Hans Reimer Preis der Aby- Warburg-Stiftung. 2003 wurde sie mit dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet.Sonstige Veröffentlichungen: Übergang, 1982, Das Judasschaf, 1985, Der wunde Punkt im Alphabet, 1995.

Sich verschiebende Horizonte von Anne Duden

Neuerscheinung

Sich verschiebende Horizonte
  • Sich verschiebende Horizonte

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Konsulaten der drei Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg im Osmanischen Reich sowie mit der Gesandtschaft der Städte in Konstantinopel. Untersucht wird der Aufbau des hanseatischen Konsularwesens unter besonderer Berücksichtigung seiner wirtschaftlichen Funktion. Hierbei wird besonders auf das Selbstverständnis der Städte als Erben des mächtigen Hansebundes des Mittelalters eingegangen. Seit 1867 betrieben die Städte aufgrund ihrer Mitgliedschaft im Norddeutschen Bund keine eigenständige Außenpolitik und somit auch keine Konsulate mehr. In wie weit das Konsularsystem der Städte in dem des Norddeutschen Bundes und des deutschen Reiches aufging, wird ebenfalls untersucht. Der Anhang der Arbeit enthält Listen der weltweit von den Hansestädten berufenen diplomatischen und konsularischen Vertreter sowie der in den Hansestädten selbst agierenden ausländischen Konsuln.

Ähnliche Autor*innen

Alles von Anne Duden