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Anke Bosse

Anke Bosse, geb. 1961, Studium der Germanistik, Romanistik und Komparatistik in Göttingen, München und Genf. Mitarbeit an den Neuausgaben des West-östlichen Divans in der 'Frankfurter Ausgabe' (1994) der Werke Goethes und der 'Münchner Ausgabe' (1998). Heute Dozentin für Germanistik und Komparatistik an der Universität Namur (Belgien).

»Poetische Perlen« aus dem »ungeheuren Stoff« des Orients von Anke Bosse

Neuerscheinung

»Poetische Perlen« aus dem »ungeheuren Stoff« des Orients
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Vor 200 Jahren erschienen und bis heute von staunenswerter Bedeutsamkeit und Aktualität: Goethes »West-östlicher Divan«.

1819 erschien erstmals Goethes »West-östlicher Divan« – und machte Epoche. Das weitaus größte Gedichtensemble in seinem Gesamtwerk wirkt bis heute, indem es den kulturenübergreifenden Dialog poetisch verwirklicht.
Wie sind die Divan-Gedichte – die »poetischen Perlen« – entstanden? Wie hat Goethe sie aus dem »ungeheuren Stoff« des Orients geformt und darin sein »eignes Poetisches« verwebt, das ein westliches ist?
An 16 Gedicht-Beispielen wird gezeigt, wie Goethe für die Literatur und Kultur Persiens und Arabiens entflammte, sich durch intensive Orient-Studien und durch die Liebe zur mit-dichtenden Marianne von Willemer inspirieren ließ. Materialien aus dem Nachlass bieten die Möglichkeit, die überaus spannende Entstehung der Gedichte nachzuvollziehen und Goethes poetische ›Werkstatt‹ kennenzulernen.
Einander spiegelnd entwerfen die Gedichte des »West-östlichen Divan« ein ost-westliches, west-östliches Oszillieren, das Sprachen, Literaturen, Kulturen miteinander verbindet. Darin ist der »West-östliche Divan« aktueller denn je – gerade heute.

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